Das Duck and Cover Pack für theHunter: Call of the Wild erweitert die Jagdsimulation um spezielle Ausrüstung für Wasservögel. Mit dem Add-on ziehen Mallards in das Layton Lake District ein, und Jäger erhalten eine neue halbautomatische Schrotflinte, passende Munition, Lockvögel sowie eine transportable Wasserstand-Blind für Uferplätze. Das Paket fügt sich nahtlos in die bestehenden offenen Reservate ein und ermöglicht es, die Enten mit realistischem Spurenlesen und Anpirschen gemeinsam mit anderen Wildarten zu bejagen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das realistische Jagderlebnis in weitläufigen Reservaten. Spieler orten Tiere anhand von Fährten, Losung und Rufen, schleichen sich bis auf Schussweite heran und geben den Schuss ab. Die neue Nordin 20SA überzeugt mit Selbstladefunktion und drei Schuss Kapazität - ideal für schnelle Folgeschüsse auf Wasservögel. Sie verarbeitet die neue bleifreie 20GA Steel Birdshot-Munition, die den Vorschriften für den Vogelschuss entspricht und gleichzeitig mit älteren 20-Gauge-Ladungen für Klein- und Mittelwild kompatibel ist.
Lockvögel sind entscheidend, um Mallards anzulocken. Die lebensgroßen Modelle von Erpel und Ente erzeugen den Eindruck eines sicheren Futterplatzes und locken die Vögel in die Nähe. Die Wasserstand-Blind lässt sich am Ufer aufstellen und verbessert die Tarnung, ohne Bewegungsfreiheit oder Zielgenauigkeit einzuschränken. Diese Ergänzungen lenken den Fokus auf geduldiges Beobachten und präzises Positionieren am Wasser und ergänzen damit den Schwerpunkt auf Ausrüstungswahl und Umweltwahrnehmung.
Spielmodi
Das Grundspiel unterstützt sowohl Einzelspieler-Kampagnen als auch Online-Multiplayer mit bis zu acht Teilnehmern. Im Einzelspiel erfüllen Jäger Missionen und erkunden die Reservate in ihrem eigenen Tempo, wobei sie die neuen Gegenstände nutzen, um Enten während freier Streifzüge zu jagen. Im Mehrspielermodus koordinieren Gruppen ihre Strategien auf denselben Karten, teilen sich Lockvogel- und Blind-Positionen und können entweder um Abschüsse konkurrieren oder gemeinsam auf größere Touren gehen.
Keine separaten Spielmodi ergänzen diese Systeme. Die neuen Features sind in die gewohnte Erkundung der Reservate eingebettet: Spieler wählen Ausrüstung und Standort, bevor sie auf die Jagd gehen.
AusrĂĽstung und Reservat-Integration
Die Nordin 20SA ist in drei Farbvarianten erhältlich: Serviceman, Clandestine und Artisan. Alle bereits verfügbaren 20-Gauge-Munitionen bleiben kompatibel und erweitern so die Möglichkeiten für gemischte Jagden. Mallards halten sich bevorzugt an den Seen des Layton Lake District auf; dort entfalten Lockvögel und Blind ihre größte Wirkung, wenn sie in bestätigten Bedarfsgebieten platziert werden.
Die neuen Hilfsmittel fördern wiederholte Besuche an Gewässern und belohnen sorgfältige Vorbereitung statt hastiger Ansätze. Die Simulation bleibt ihrem Anspruch treu, ethische und vorschriftskonforme Jagd zu ermöglichen - unter anderem durch die bleifreie Stahl-Schrot-Munition.
Lohnt sich das Spiel?
Das Pack richtet sich an Spieler, die das bedächtige Tempo und die realistischen Details von theHunter: Call of the Wild bereits schätzen. Es bietet gezielte Abwechslung für alle, die sich für Wasservogeljagd interessieren, ohne die grundlegenden Mechaniken von Fährtenlesen und Abschuss zu verändern. Die neue Flinte und das Zubehör sind sofort im Layton Lake District einsetzbar, bleiben aber auch in anderen Reservaten für Kleinwild nützlich.
Bisherige Spieler loben vor allem die Lockvögel und die Blind als praktische Ergänzungen, die bei korrekter Anwendung die Zahl der Entenbegegnungen deutlich erhöhen. Der Inhalt setzt das Basisspiel voraus und spricht vor allem Jäger an, die spezialisierte Ausrüstung für eine neue Art suchen, statt weitreichende Änderungen an Fortschritt oder Karten. Wer schnelle Action oder vereinfachte Mechaniken bevorzugt, könnte die Simulation als zu methodisch empfinden, während eingefleischte Fans gezielte Werkzeuge erhalten, die sich nahtlos in bewährte Abläufe einfügen.