theHunter: Call of the Wild New England Mountains ist eine Jagdsimulation in den White Mountains, die sich über Teile von New Hampshire und Westmaine erstreckt. Diese Erweiterung fügt dem Hauptspiel ein neues Reservat hinzu und legt den Schwerpunkt auf realistisches Spurenlesen, Waffengebrauch und Umweltwahrnehmung im zerklüfteten Appalachen-Gebiet. Spieler erkunden Laubwälder, alpine Wiesen, Flüsse und Seen und jagen dort gezielt bestimmte Tiere - vor allem im Einzelspielermodus, der auch bis zu acht Spieler in gemeinsamen Sitzungen unterstützt.
Gameplay
Jäger bewegen sich durch altehrwürdige Wälder und offene Hochflächen, die von Gletschern geformt wurden, und nutzen Felsvorsprünge oder fließendes Wasser, um sich Beute unbemerkt zu nähern. Das Reservat präsentiert überarbeitete Versionen von Whitetail Deer, Red Fox und Moose mit aktualisierten Optiken und Verhaltensweisen, die sich an die unterschiedlichen Landschaften anpassen. Drei Great Ones erscheinen als seltene, wertvolle Ziele, darunter eine neue Moose-Variante, und erfordern sorgfältige Planung rund um Futterplätze und Bewegungswege.
Zwei mitgelieferte kosmetische Optionen verleihen den Waffen einen unverwechselbaren New-Hampshire-Look und ermöglichen so eine individuelle Gestaltung vor dem Aufbruch ins Gelände. Dort beobachten Spieler Wild entweder von Hochsitzen aus oder während sie Wanderwege entlanggehen. Die Umgebung erlaubt sowohl aktives Pirschjagen entlang von Flüssen als auch geduldiges Warten auf Wiesen, wobei Tiere der Klassen 1 und 2 in manchen Gebieten häufig anzutreffen sind.
Game Modes
Das Reservat enthält eine eigene Missionsreihe, die die kürzeste Kampagne des Spiels darstellt. Diese Aufgaben konzentrieren sich auf Erkundung und den Kontakt zu einem alten Freund statt auf direkte Jagd und führen Spieler zu wichtigen Orten, ohne dass Schüsse nötig sind. Zusätzliche Nebenmissionen vertiefen das Spurenlesen und die Navigation auf der Karte.
Neben den strukturierten Missionen steht die freie Erkundung im Mittelpunkt. Spieler können das viertelstaatliche Gebiet New Hampshires beliebig durchstreifen, sich in verschiedenen Biomen einrichten und Tiere beobachten oder jagen. In Multiplayersitzungen koordinieren Gruppen ihre Beobachtungen und Strategien in Echtzeit auf demselben Reservat.
Wildlife and Scenery
In den tieferen Lagen leben zahlreiche kleinere Tiere wie Ring-necked Pheasant und Coyote, während größere Arten höhere Lagen und Waldränder bevorzugen. Die Landschaft verbindet Nadelholzbestände mit gemischten Laubzonen und schafft so unterschiedliche Sichtlinien und Deckungsmöglichkeiten, die den Anflug beeinflussen. Ufer- und Seeuferplätze bieten zusätzliche Aussichtspunkte, um Bewegungen über offenes Wasser zu verfolgen.
Jahreszeitliche und tageszeitliche Wechsel beeinflussen die Aktivität der Tiere und regen dazu an, dieselben Gebiete mehrfach aufzusuchen. Die Kulisse belohnt Geduld, während markante Felsformationen und fließendes Wasser für visuelle Abwechslung während langer Sessions sorgen.
Is It Worth Playing?
Dieses Reservat richtet sich an Spieler, die methodische Jagdsimulationen und landschaftliche Erkundung gegenüber schnellem Action bevorzugen. Die Missionsstruktur bietet einen schnellen Einstieg mit geringen Anforderungen an den Kampf, während die offene Karte langes Spielen für seltene Great-One-Begegnungen ermöglicht. Die Aufnahme in der Community fällt gemischt aus: Einige schätzen die überarbeiteten Tiermodelle und das ruhige Tempo, andere bemerken Ähnlichkeiten zu früheren Reservaten. Am besten eignet sich die Erweiterung als Ergänzung für Besitzer des Basisspiels, die neuen Gelände und Trophäenmöglichkeiten schätzen, statt große mechanische Änderungen zu erwarten. Die Verfügbarkeit auf dem PC sorgt für fortlaufende Updates des Titels.