theHunter: Call of the Wild - Parque Fernando erweitert die Jagdsimulation um ein neues Reservat in Patagonien. Auf 25 Quadratmeilen erkunden Spieler abwechslungsreiches Gelände und Wildbestände, verfolgen Tiere, erlegen Beute und entwickeln das Jagdrevier weiter. Simulation, Abenteuer und Sportelemente verschmelzen dabei zu einem realistischen Jagderlebnis auf dem PC.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Erkundung des Reservats zu Fuß oder mit Fahrzeugen. Spieler durchstreifen abgestorbene Wälder mit knorrigen Stämmen, Sümpfe, Hügel, Steppen, Lupinenwiesen und Seen. Die Pirsch erfordert Spurenlesen, das Deuten von Rufen und das Beobachten von Bewegungsabläufen bei Arten wie Zimtente, Schwarzbock, Maultierhirsch, Rothirsch und Axishirsch. Pumas jagen als Raubtiere andere Tiere und zwingen den Spieler zu vorsichtigem Vorgehen oder erlauben heimliche Beobachtungen.
Fortschritt entsteht durch das Erschließen von Außenposten und den Bau von Jagdhütten. Trophäen, vor allem diamantklassige Exemplare jeder Art, schmücken die Hauptlodge. Ein moderner Bogen- und Schießstand ermöglicht das Training mit verschiedenen Waffen und Entfernungen. Verstreute Herausforderungsziele testen die Treffsicherheit und bieten zusätzliche Aufgaben. Das Gelände unterstützt sowohl planvolles Anpirschen als auch spontane Begegnungen in Grasland und Waldzonen.
Spielmodi
Das Reservat bietet Einzelspieler-Exploration und missionsbasierte Jagd. Die Haupthandlung umfasst 16 Story-Missionen, in denen Carolina das von Fernando begonnene Projekt abschließt. Diese Aufträge ergänzen 39 Nebenmissionen, die sich auf bestimmte Tiere oder versteckte Gebiete konzentrieren. Freie Erkundung erlaubt es, Außenposten, Wasserstellen und Wildzonen unabhängig von der Geschichte zu entdecken.
Im Mehrspielermodus können mehrere Jäger gemeinsam im selben Reservat agieren. Sie können um Abschüsse konkurrieren oder gemeinsame Ziele verfolgen. Spieler ohne eigenen Zugriff können kostenlos an Sitzungen teilnehmen und erhalten währenddessen vollen Karten- und Tierzugriff. Alle Teilnehmer erhalten neue Kleidungsoptionen, die mit Ingame-Währung erworben werden können.
Umwelt und Tierwelt
Parque Fernando präsentiert üppige Flora in unterschiedlichen Biomen. Tote Wälder kontrastieren mit offenen Steppen und von Lupinen gesprenkelten Wiesen. Seen dienen als Tränken, die zu bestimmten Zeiten mehrere Arten anlocken. Das Reservat beherbergt heimische jagdbare Tiere mit Schwerpunkt auf großen Hirschpopulationen und kleineren Vögeln wie der Zimtente. Pumas sorgen für zusätzliche Spannung, da sie aktiv jagen und bei unauffälligem Verhalten des Spielers in natürlichen Abläufen beobachtet werden können.
Die Navigation basiert auf Geländekenntnis. Hügel bieten Aussichtspunkte zur weitreichenden Sichtung, während Sümpfe und Grasland andere Taktiken erfordern, um Tiere nicht zu verscheuchen. Das Layout lädt zu wiederholten Besuchen ein, um Verhaltensmuster zu erkennen und Routen zwischen wichtigen Punkten zu optimieren.
Lohnt sich das Spiel?
Das Reservat spricht Spieler an, die realistische Jagdsimulationen mit Fokus auf Erkundung und Sammlung schätzen. Die Missionsstruktur verbindet klare Ziele mit offener Welt und spricht sowohl Story- als auch Freiheitsliebhaber an. Multiplayer-Sitzungen verlängern die Spielzeit durch gemeinsame Jagden und eignen sich für Solo- wie Gruppenspiele.
Das Spiel erhält kontinuierliche Unterstützung durch weitere Reservate und zeigt damit anhaltende Entwicklung. Die Möglichkeit, per Multiplayer beizutreten, senkt die Einstiegshürde für Interessierte. Wer detailliertes Spurenlesen, Trophäenjagd und Reservatsmanagement sucht, findet hier konstante Tiefe, während das gemeinsame Spielmodell flexible Teilnahme ermöglicht.