theHunter: Call of the Wild - Vurhonga Savanna ist eine realistische Jagdsimulation auf einem ausgedehnten afrikanischen Reservat. Als WildhĂĽter schĂĽtzt man das Gebiet vor Wilderern und jagt in Buschland, Flussauen, SĂĽmpfen und offener Savanne. Das 25 Quadratmeilen groĂźe Areal umfasst unter anderem den Fever Tree Forest und den Tree of Life. Als Erweiterung bringt sie neue Tierarten, Missionen und ein charakteristisches Gewehr ins Spiel.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen authentische Jagdmechaniken in einer weitläufigen Open-World-Umgebung. Tiere werden anhand von Spuren, Rufen und Umgebungsmerkmalen geortet, bevor mit passenden Waffen präzise Schüsse abgegeben werden. Trefferplatzierung ist entscheidend - bei großen Tieren wie dem Kaffernbüffel muss die dichte Muskulatur durchdrungen werden. Das neue KING 470DB Doppelbüchse im Kaliber 470 Nitro Express bietet starke Durchschlagskraft und kann mit Kimme und Korn oder einem Reflexvisier genutzt werden; ein Multiblattvisier ermöglicht die Anpassung der Nullentfernung. Als Wildhüter kümmert man sich zudem um den Schutz des Reservats vor Wilderern und sorgt für das Gleichgewicht der heimischen Tierwelt. Die Umgebung simuliert natürliche Verhaltensweisen, etwa Herdenwanderungen von Blauwildebeests oder die Rückkehr von Löwen, die wegen ihres Territorialverhaltens besondere Vorsicht erfordern.
Spielmodi
Im Einzelspielermodus lässt sich das Reservat frei erkunden, wobei Sehenswürdigkeiten und Wildtiere in eigenem Tempo entdeckt werden können. Strukturierte Erlebnisse bieten 16 Story-Missionen, die eine Handlung um den Großvater Njabulo Tshabangu entfalten, sowie 32 Nebenmissionen und 14 Wildhüter-Aufträge. Im Mehrspielermodus sind sowohl kooperative als auch kompetitive Runden möglich; Besitzer des Reservats können Spiele hosten, an denen Nicht-Besitzer kostenlos teilnehmen. Alle Mitspieler erhalten Zugriff auf neue Kleidungsstücke, die mit Ingame-Währung erworben werden können.
Tiere und Umgebung
Vurhonga Savanna beherbergt eine artenreiche Tierwelt. Häufig anzutreffen sind Blauwildebeest-Herden, Kleinkudus, Springböcke, Buschhasen, Warzenschweine und Streifenschakale. Der Kaffernbüffel gilt als anspruchsvoller Gegner durch seine Größe und Aggressivität. Löwen wurden als größte Raubtiere wieder angesiedelt und sorgen in ihren Revieren für zusätzliche Spannung. Die Landschaft reicht von üppigen Flussauen und trüben Sümpfen über trockenes Buschland bis zu offenen Savannen und bietet wechselnde Jagdbedingungen sowie abwechslungsreiche Ausblicke im Tag-Nacht-Wechsel.
Lohnt sich das Spiel?
Die Erweiterung richtet sich vor allem an Spieler, die methodische, realistische Jagdsimulationen mit Fokus auf Tierverhalten und Umgebungsdetails schätzen. Die Story-Missionen bieten geführte Fortschritte, während freies Erkunden geduldige Beobachtung belohnt. Multiplayer-Optionen erweitern das Erlebnis für alle, die gemeinsame Sessions bevorzugen. Die Resonanz ist gemischt: gelobt werden vor allem die visuelle Qualität des Reservats und die Vielfalt der Tiere, während einige Mechaniken Kritik erfahren. Für Fans des Grundspiels, die eine neue Umgebung und Waffe sowie afrikanische Tierwelt und Wildhüter-Aufgaben suchen, bietet die Erweiterung eine lohnende Ergänzung, die direkt über das Hauptspiel verfügbar ist.