theHunter: Call of the Wild ist eine realistische Jagdsimulation in weitläufigen Open-World-Reservaten. Spieler übernehmen die Rolle eines Jägers, der Tiere mit authentischer Ausrüstung und Techniken aufspürt, anpirscht und erlegt. Das Weapon Pack 2 erweitert das Waffenarsenal um drei Feuerwaffen, die für unterschiedliche Wildarten und Distanzen geeignet sind.
Gameplay
Die Jagd erfordert geduldiges Beobachten und präzises Schießen. Spieler bewegen sich durch abwechslungsreiches Gelände, achten auf Windrichtung, Tierlaute und Spuren, um Beute zu finden. Jedes Reservat beherbergt mehrere Arten - von kleinen Vögeln bis zu großen Säugetieren - und verlangt passende Munition sowie angepasste Vorgehensweisen. Die Simulation legt Wert auf realistische Ballistik, Rückstoß und Tierverhalten, weshalb Jäger oft auf den idealen Schusswinkel warten, statt hastig vorzugehen.
Die neuen Waffen fügen sich nahtlos in diese Systeme ein. Die Grelck Drilling Gun kombiniert zwei 16-Gauge-Schrotläufe mit einem darunterliegenden 9.3x74R-Gewehrlauf. So lässt sich schnell zwischen Birdshot oder Slugs für Kleinwild und Soft-Point- oder Polymer-Tip-Geschossen für größere Tiere wechseln. Das mitgelieferte Falcon 3-9x44 Zielfernrohr ermöglicht präzise Schüsse auf Distanz und ist gleichzeitig robust genug für den Feldeinsatz. Drei Oberflächenausführungen - Classic, Select und Carbon Fiber - bieten optische Varianten ohne Einfluss auf die Leistung.
Der Solokhin MN1890 ist ein Repetiergewehr, das sich für mittleres Wild auf größere Entfernungen eignet. Das fünfschüssige Magazin und die effektive Reichweite von rund 550 Metern harmonieren mit Zielfernrohren wie Ascent, Hyperion oder Argus. Der moderate Rückstoß wird durch gute Durchschlagskraft ausgeglichen, was ihn für bedächtige Langstreckenansätze prädestiniert. Farbvarianten sind Assembly Line, Frontline und Defense Line.
Der Mangiafico 410 / 45 Colt Revolver dient als kompakte Sekundärwaffe für den Nahbereich. .410-Schrotpatronen eignen sich für schnelle Kleinziele wie Kaninchen oder Enten, während .45 Long Colt-Ladungen etwas größere Arten bewältigen. Seine Handlichkeit und die doppelte Munitionsflexibilität ergänzen das Primärgewehr bei gemischten Begegnungen. Verfügbare Oberflächen sind Polished Steel, Muertos und Flat Black.
Spielmodi
Im Einzelspielermodus erkunden Jäger einzelne Reservate in ihrem eigenen Tempo. Sie wählen Ausrüstung, reisen zwischen Außenposten und erfüllen persönliche Ziele. Fortschritt ergibt sich durch bessere Ausrüstung und das Entdecken neuer Jagdplätze bei wiederholten Besuchen.
Im Multiplayer können bis zu acht Spieler gemeinsam ein Reservat betreten. Freunde koordinieren Jagden, teilen Sichtungen oder messen sich bei der Jagd auf besondere Trophäen. Die Simulationsregeln bleiben unverändert, sodass Kommunikation und Positionierung entscheidend sind.
Waffenintegration und Strategie
Die Waffen fördern flexible Ausrüstungswahl statt starrer Vorlieben. Ein Jäger kann die Drilling Gun für Tage mit gemischtem Klein- und Großwild mitnehmen, auf den Solokhin für offenes Gelände umsteigen oder den Revolver als Backup in dichtem Unterholz nutzen. Zielfernrohre und Munitionsarten lassen sich gezielt auf Tiergröße und Verhalten abstimmen. Farbvarianten ermöglichen individuelle Optik ohne mechanische Unterschiede.
Lohnt sich das Spiel?
Das Basisspiel erhält auch Jahre nach dem Release regelmäßig Updates, und aktuelle Steam-Bewertungen fallen im jüngsten Zeitraum sehr positiv aus. Die Simulation spricht Spieler an, die methodisches Vorgehen, detaillierte Umgebungen und schrittweisen Fertigkeitszuwachs schätzen. Wer realistische Jagdmechaniken und Waffenvielfalt sucht, findet im Weapon Pack 2 eine sinnvolle Erweiterung, die Optionen erweitert, ohne neue Karten oder Mechaniken zu erfordern. Wer schnelle Runden oder arcadige Schießerei bevorzugt, könnte das ruhige Tempo weniger ansprechend finden. Die Verfügbarkeit auf dem PC erfolgt über gängige digitale Stores.