66 Lives ist ein Singleplayer-Action-RPG, bei dem Spieler einen Charakter mit genau 66 Leben steuern. Im Mittelpunkt stehen Survival-Runs, Ressourcenmanagement und langfristiger Fortschritt - ganz ohne Tutorials oder erzählte Geschichte. Die Systeme greifen auf mehreren Ebenen ineinander und belohnen Experimentierfreude und Wiederholungen, während die Komplexität mit jedem Abstieg steigt.
Gameplay
Im Kern geht es darum, immer härter werdende Herausforderungen zu überstehen, um Beute und Karten zu sammeln, und diese dann im zentralen Lager in Upgrades und Infrastruktur zu investieren. Ein passiver Skillbaum mit über 200 Knoten ermöglicht die Charakterentwicklung ohne Level-Cap und erlaubt ein Fortschreiten bis Level 300. Zwischen den Runs kümmern sich Spieler um Bergbau, Landwirtschaft und den Ausbau der Stadt - eigenständige Mechaniken, die direkt die Kampfstärke beeinflussen. Das Gärtnern beschleunigt den Fortschritt durch Samen sammeln und ernten, während manche Gebäude für aufmerksame Spieler weitere Ebenen verbergen.
Im Kampf steht der direkte Kampf gegen Wellen von Gegnern im Vordergrund, wobei einzigartige Items und Skills als Belohnung droppen. Fünfzehn Schwierigkeitsstufen prüfen Ausdauer und Anpassungsfähigkeit; die Bosse der ersten zehn Stufen vergeben jeweils eine spezifische Karte. Diese Karten fließen in andere Fortschrittswege ein und verbinden kurzfristige Überlebensgewinne mit tiefergehender Erkundung. Ressourcenkosten begrenzen die Expansion und zwingen zu strategischen Entscheidungen, wann neue Angriffe gestartet oder passive Einnahmen ausgebaut werden.
Spielmodi
The Horde ist der zentrale Einstiegspunkt mit fünfzehn ansteigenden Wellen. Spieler werden über mehrere Runs durch gesammelte Beute stärker, während die Bosse der ersten zehn Stufen jeweils eine eigene Karte für den Einsatz in anderen Modi vergeben. The Abyss ist ein separater Karten-Kampf-Modus, der Karten aus The Horde nutzt und auf tiefere Vorstöße ausrichtet, um Relikte, zusätzliche Beute und Fragmente für das finale Portal zu erhalten.
The War Portal kombiniert Base-Building und Armee-Management: Spieler bauen Truppen auf und greifen gegnerische Zitadellen an. Erfolgreiche Eroberungen sichern permanente Ressourcenquellen, die Materialien passiv generieren. The Cursed Tower erfordert einen speziellen Schlüssel und bietet ausgewogene Risiken und Belohnungen; bei Erfolg gibt es ein weiteres Fragment. Diese Fragmente aus The Horde, The Abyss, The War Portal und The Tower werden kombiniert, um das finale Boss-Portal freizuschalten.
Fortschrittssysteme
Die Charakterentwicklung basiert vor allem auf dem umfangreichen passiven Skillbaum. Ressourcen aus Bergbau und Landwirtschaft fördern das Stadtwachstum, das wiederum neue Mechaniken und Effizienzgewinne freischaltet. Karten aus The Horde verbessern die Leistung in The Abyss, während eroberte Zitadellen kontinuierliche Ressourcenströme liefern und den manuellen Sammelaufwand reduzieren. Ohne Level-Beschränkungen können alle Systeme dauerhaft ausgebaut werden, was Spieler dazu anregt, mit jedem Zyklus aus Runs und Upgrades weiter vorzudringen.
Lohnt sich das Spiel?
66 Lives richtet sich an Spieler, die komplexe, miteinander vernetzte Mechaniken schätzen und auf geführte Erlebnisse oder Story-Elemente verzichten möchten. Die Singleplayer-Struktur legt den Fokus auf selbstbestimmte Erkundung von Systemen wie Horde-Survival, Karten-Integration, Base-Eroberung und Ressourcen-Netzwerken. Da noch keine Nutzerbewertungen vorliegen und das Spiel als „Coming Soon" gelistet ist, bleibt die Resonanz offen. Wer tiefgehende Progression ohne Anleitung oder Multiplayer-Elemente sucht, könnte das Design nach Release als ansprechend empfinden - besonders, wenn wiederholte Runs und Lager-Ausbau langfristige Vorteile versprechen. Die Verfügbarkeit hängt vom finalen Release-Zeitpunkt und eventuellen Updates ab.