99 Levels To Hell ist ein 2D-Plattform-Shooter, der Roguelike-Elemente mit Action, Indie-, RPG- und Adventure-Aspekten auf dem PC verbindet. Spieler steuern einen Zauberer, der mit einer einfachen Schrotflinte beginnt und durch das Sammeln von Waffen, magischen Fähigkeiten und Upgrades immer stärker wird. Die Levels werden prozedural generiert und sind voller Fallen und Gegner. Das zentrale Gameplay dreht sich ums Überleben in zufällig angeordneten Abschnitten, bei denen jede Runde neue Herausforderungen bereithält - bis zum finalen Kampf gegen den Teufel.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht schnelles Plattformen gepaart mit Schießereien. Man springt von Plattform zu Plattform, zielt auf Monster, weicht Gefahren aus und muss mit begrenzten Ressourcen haushalten. Power-ups und Waffen tauchen häufig auf und laden dazu ein, verschiedene Ausrüstungen aus Pistolen, Zaubersprüchen und Upgrades auszuprobieren. Fallen erfordern präzises Timing und gutes Positionieren. Durch die Roguelike-Struktur wird der Fortschritt bei jedem Tod zurückgesetzt, doch jede neue Runde erzeugt frische Level-Layouts aus zehn verschiedenen Dungeons. Shops und Aufzüge ermöglichen es, Währung auszugeben oder voranzukommen, während geheime Räume gelegentlich zusätzliche Story-Fragmente oder neue spielbare Charaktere - befreite Abenteurer - freischalten.
Fortschritt sammelt sich über mehrere Durchläufe, indem Spieler neue Optionen für künftige Versuche freischalten. Das System motiviert zu wiederholtem Spielen, um bessere Kombinationen von Fähigkeiten zu finden und die Geschichte um zwei Brüder zusammenzusetzen. Kämpfe belohnen aggressives Vorgehen mit einer Vielzahl an Werkzeugen, wobei schnelle Reaktionen wichtiger sind als komplexe Strategie. Bluteffekte und eine abwechslungsreiche Gegnerpalette sorgen für eine intensive Atmosphäre bei längeren Sessions.
Spielmodi
Das Spiel bietet einen einzigen Hauptmodus, der auf aufeinanderfolgenden Dungeon-Durchläufen basiert. Jede Session erfordert das Abschließen von zehn Levels, wobei das zehnte einen Boss-Kampf enthält, der bei Sieg den nächsten Dungeon freischaltet. Zehn Dungeons ergeben die vollständige Kampagne und damit bis zu einhundert zufällig generierte Levels pro vollständigem Durchlauf. Es gibt weder separaten Multiplayer noch alternative Modi; das Design ist rein Singleplayer, wobei die Roguelike-Zufallsgenerierung die Hauptquelle für Wiederspielbarkeit darstellt. Casinos und Portale dienen als optionale Abwechslung innerhalb der Levels, um das Tempo zu ändern oder Boni zu gewähren.
Handlung und Fortschritt
Eine leichte Handlung entfaltet sich über sammelbare Bücher, die in geheimen Räumen versteckt sind. Diese erweitern den Hintergrund zweier Brüder, die mit dem Abstieg in die Hölle verbunden sind. Durch sorgfältige Erkundung freigeschaltete neue Abenteurer sorgen für mehr Vielfalt bei der Charakterauswahl in späteren Runs. Die Geschichte bleibt dem Action-Fokus untergeordnet und wird schrittweise enthüllt, ohne Zwischensequenzen oder Dialogsysteme. Fortschritt ergibt sich direkt aus dem Besiegen von Bossen und dem Überleben in tieferen, zufällig generierten Dungeons, wobei permanente Freischaltungen über den Tod hinaus bestehen bleiben.
Grafik, Sound und Atmosphäre
Die Pixel-Art-Grafik liefert eine klare, retro-anmutende Ästhetik, die zu den Indie-Wurzeln passt. Die Levels zeigen dunkle Dungeon-Umgebungen, in denen Fallen und Gegnerdesigns für Abwechslung sorgen. Ein Metal-Soundtrack treibt das Geschehen voran, besonders in intensiven Abschnitten und beim finalen Kampf. Das Sounddesign hebt Waffeneinschläge und Monsterbegegnungen hervor, ohne auf komplexe Audioschichten zu setzen. Die Präsentation unterstützt das schnelle Tempo und hält den Fokus auf den Kernmechaniken Schießen und Springen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel spricht vor allem Spieler an, die Roguelike-Plattform-Shooter mit RPG-Progression und einer Vorliebe für ältere Indie-Produktionswerte mögen. Die zufällige Level-Generierung und das Freischaltsystem bieten solide Wiederspielbarkeit für alle, die kurze, intensive Runs mit Boss-Kämpfen schätzen. Die Verfügbarkeit auf dem PC macht es für Genre-Fans zugänglich, die eine kompakte Erfahrung mit Schusswaffen, Magie und Überleben suchen. Die Rezeption hebt bei manchen den Charme und Humor hervor, während andere Einschränkungen bei Steuerung und Tiefe bemängeln. Es eignet sich für Singleplayer-Sessions, bei denen es um wiederholte Versuche geht, den Teufel zu erreichen - nicht um lange Kampagnen oder kompetitives Spiel. Wer Plattformen, Schießen und prozedurale Dungeons mag, findet hier einen fokussierten Loop, der es wert ist, erkundet zu werden.