Alekhines Gewehr ist ein Third-Person-Stealth-Actionspiel, das während des Kalten Krieges spielt. Spieler übernehmen die Rolle von Agent Alekhine, einem erfahrenen russischen Auftragsmörder, der außerhalb offizieller Strukturen agiert und mit CIA-Agenten an nicht autorisierten Einsätzen arbeitet, während die nukleare Bedrohung wächst.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden offener Umgebungen über 11 Level in den USA, Europa und Kuba. Die Missionen sind nicht-linear aufgebaut, sodass Spieler Ziele in beliebiger Reihenfolge angehen und unterschiedliche Wege durch jede Etappe wählen können. Versteckte Räume und alternative Pfade belohnen gründliches Erkunden, während der Fokus auf unauffälliger Aufgabenerfüllung liegt.
Stealth-Mechaniken bilden die Grundlage des Fortschritts. Spieler lenken Wachen ab, knacken Schlösser und nutzen gegnerische Verkleidungen, um sich sicherer fortzubewegen. Gefundene Dokumente enthüllen zusätzliche Handlungsinfos und neue Möglichkeiten. Spezialisierte Waffen ermöglichen leise Beseitigungen, und erfolgreiche Missionen ohne Alarm schalten nach jedem Level weitere Ausrüstung frei. Alternativ können Spieler auch auf Gifte oder inszenierte Unfälle zurückgreifen und so ihren Stil anpassen.
Bewegungsfreiheit fördert das Ausprobieren verschiedener Ansätze. Zwar ist direkte Konfrontation möglich, doch das Design belohnt sorgfältige Planung für eine hohe Stealth-Wertung. Zwischensequenzen liefern historische Hintergründe und treiben die Geschichte voran, ohne den Fokus auf Infiltration und Ausführung zu stören.
Spielmodi
Das Spiel ist ein reines Singleplayer-Erlebnis ohne separate Multiplayer-Elemente. Der gesamte Inhalt dreht sich um die Hauptkampagne mit ihren 11 Leveln, die nacheinander absolviert werden, wobei Spieler bei jeder Mission selbst entscheiden, wie sie vorgehen.
Innerhalb dieses Rahmens wählen Spieler pro Mission ihre Taktik. Die Bandbreite reicht von reiner Stealth-Infiltration bis hin zu kontrollierten Alarmen oder der Nutzung der Umgebung. Da es keine festen Modi gibt, entsteht die Vielfalt allein durch die Entscheidungen der Spieler - von Routenwahl über Zielreihenfolge bis hin zur gewählten Herangehensweise.
Setting und Handlung
Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund der Nachkriegsspannungen bis hin zur Kubakrise Anfang der 1960er. Agent Alekhine bewegt sich in einem Umfeld, in dem Allianzen ständig wechseln und Freund und Feind kaum noch zu unterscheiden sind. Moralische Grauzonen prägen die Handlung, während der Protagonist bei verdeckten Operationen mit globalen Konsequenzen seinem eigenen Kodex folgt.
Die Schauplätze orientieren sich an realen historischen Brennpunkten und verbinden städtische und ländliche Umgebungen, die das Spionage-Thema unterstreichen. Zwischensequenzen liefern Einblicke in das politische Klima der Zeit und enthüllen die Hintergründe der zentralen Operation. Die Handlung bleibt dabei fest in der Unsicherheit der Epoche verankert.
Lohnt sich das Spiel?
Alekhines Gewehr spricht vor allem Spieler an, die methodisches Stealth-Gameplay und Spionagegeschichten aus dem Kalten Krieg schätzen. Das nicht-lineare Leveldesign und die verschiedenen Lösungswege bieten Wiederspielwert für alle, die gerne unterschiedliche Ansätze in denselben Missionen ausprobieren.
Die Aufnahme des Spiels hebt die Rückbesinnung auf klassische Stealth-Prinzipien hervor, während die technischen Aspekte aus dem Jahr 2016 stammen. Es eignet sich für Fans ähnlicher Titel, die strategische Planung über schnelle Action stellen. Verfügbar auf dem PC, richtet es sich an Spieler, die historische Vertreter des Genres kennenlernen möchten - mit Erwartungen, die an die Standards der damaligen Zeit angepasst sind.
Wer laufende Updates oder Live-Service-Elemente sucht, wird hier nicht fündig. Das Spiel ist eine abgeschlossene, eigenständige Kampagne, die ein fokussiertes Erlebnis für alle bietet, die sich für die Kombination aus historischem Setting und Auftragsmörder-Mechaniken interessieren.