All Hands ist ein Singleplayer-Sci-Fi-Strategiespiel mit RPG-Elementen, in dem Spieler eine Flotte durch ein von mächtigen Konzernen beherrschtes Sternensystem führen. Im Mittelpunkt stehen Erkundung, Entscheidungen bei zufälligen Ereignissen, Flottenanpassung und rundenbasierter Grid-Kampf. Dabei verändern sich die Beziehungen zu sieben verschiedenen Konzernen stetig. Jede Entscheidung beeinflusst langfristig Ansehen, Ressourcenzugang und Schwierigkeit.
Gameplay
Im Zentrum steht die Verwaltung einer Flotte zwischen verschiedenen Sternensystemen. Zu Beginn wählt man einen von sieben Konzernen als Patron, der eigene Schiffe sowie spezifische Forderungen und Belohnungen mitbringt. Während der Reise treten Ereignisse auf - von systemweiten Vorkommnissen über feindliche Begegnungen bis hin zu Crew-Problemen und direkten Nachrichten. Die Reaktionen darauf bestimmen, ob Allianzen entstehen oder Konflikte ausbrechen. Über tausend unterschiedliche Ereignisse verteilen sich zufällig über die verschiedenen Orte.
Die Flotte lässt sich aus mehr als fünfzig Schiffstypen zusammenstellen. Jedes Schiff verfügt über eigene Reichweiten, Schussmuster und Werte, die die Positionierung im Kampf beeinflussen. An Stationen können Schiffe gekauft, verkauft oder außer Dienst gestellt werden, solange die Beziehungen zu den jeweiligen Konzernen intakt sind. Besondere oder legendäre Einheiten werden durch dauerhafte Allianzen freigeschaltet. Kämpfe finden auf einem Grid statt, bei dem Aufstellungszonen und Feuerwinkel eine wichtige Rolle spielen. Durch geschickte Bewegungen lassen sich Deckung optimieren oder feindliche Angriffe vermeiden. Unterstützende Optionen wie Schilde für beschädigte Einheiten oder Salven von Großkampfschiffen ergänzen das Kampfgeschehen. Jede Schlacht führt zu dauerhaften Crew-Verlusten, die das Ansehen des Kommandanten unabhängig vom Ausgang beeinträchtigen.
Diplomatie basiert auf kontinuierlichen Beziehungsveränderungen. Handlungen, die einem Patron nützen, können das Verhältnis zu anderen verschlechtern und Stationen oder Planeten unzugänglich machen. Gesetzeskonformes Verhalten, kriminelle Aktivitäten und Piraterie fließen in die Berechnung ein. Statusmerkmale wie Feigheit entstehen durch wiederkehrende Verhaltensmuster, und der Verlust aller Verbündeten führt schnell zum Scheitern. Die Schwierigkeit passt sich dynamisch an Ansehen, Beziehungen und vergangene Taten an - feste Schieberegler gibt es nicht.
Game Modes
All Hands ist ausschließlich als Singleplayer-Kampagne konzipiert. Es gibt keine separaten Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi. Die gesamte Session verläuft als durchgehende Reise, bei der Ereignisentscheidungen, Flottenmanagement und Kämpfe direkt in Ansehen und Fortschritt einfließen. Spieler steigen durch das Abwägen von Patronenaufträgen und eigenen Zielen in Ränge oder Titel auf. Es gibt keine verzweigten Kampagnenpfade oder alternative Szenarien - nur die Entscheidungen während der Reise und bei Ereignissen bestimmen den Verlauf.
Flottenaufbau und Taktik im Kampf
Ein effektives Flottenaufgebot entsteht, indem Schiffsfähigkeiten auf erwartete Bedrohungen abgestimmt werden. Über fünfzig Designs mit unterschiedlichen Feuerbögen und Bewegungseigenschaften laden dazu ein, Formationen zu erproben, die sich gegenseitig optimal ergänzen. Stationen dienen als Handelsplätze, deren Zugang jedoch vom aktuellen Konzernstatus abhängt. Einzigartige Schiffseigenschaften und Sonderregeln belohnen Spieler, die gute Beziehungen zu mehreren Patronen pflegen. Im Kampf entscheidet vor allem die Positionierung, nicht die reine Anzahl der Einheiten. Die Aufstellungszonen legen den Start fest, während spätere Runden das Ausnutzen von Lücken oder einen geordneten Rückzug ermöglichen. Unterstützende Maßnahmen wie Schilde oder Großkampfschiff-Salven bieten zusätzliche Kontrolle, ohne die direkte Schiffsführung zu ersetzen.
Diplomatie und Ansehen
Jede Reaktion auf ein Ereignis oder jeder Befehl an die Crew wirkt sich gleichzeitig auf mehrere Konzernbeziehungen aus. Die Unterstützung einer Nation kann eine andere verärgern und zwingt zu ständigen Prioritätsentscheidungen. Sinkt das Ansehen zu stark, werden Stationen oder Planeten gesperrt und schränken Reparatur-, Handels- und Rekrutierungsmöglichkeiten ein. Das Ansehen erfasst auch übergeordnete Kategorien wie Gesetzestreue oder Piraterie. Diese Faktoren beeinflussen die Schwierigkeit: Hohe Berüchtigung oder weit verbreitete Feindschaft führen zu mehr feindlichen Begegnungen und weniger Unterstützung, während anhaltende Loyalität fortschrittliche Schiffe und sicherere Routen freischaltet.
Lohnt sich das Spiel?
All Hands richtet sich an Spieler, die rundenbasierte Strategie mit RPG-typischem Beziehungsmanagement und konsequenzenreichem Fortschritt verbinden möchten. Die Singleplayer-Struktur legt den Fokus auf sorgfältige Planung bei Ereignissen und Grid-Kämpfen, wobei permanente Crew-Verluste den taktischen Entscheidungen zusätzliches Gewicht verleihen. Da sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet und der Release noch aussteht, basieren alle Angaben auf den beschriebenen Systemen von Patronenwahl, Ereignisvielfalt, Flottenaufbau und dynamischer Schwierigkeit. Wer sich für Sci-Fi-Flottenkommando und Ansehensmanagement interessiert, findet hier passende Mechaniken. Spielerbewertungen oder Update-Historien liegen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.