„Art of Murder - Hunt for the Puppeteer" ist ein Point-and-Click-Adventure für den PC. Die Spieler übernehmen die FBI-Agentin Nicole Bonnet, die eine Serie von Morden aufklärt, bei denen an jedem Tatort ungewöhnliche Puppen zurückgelassen werden. Im Mittelpunkt stehen Erkundung, Gegenstandsinteraktion und logisches Rätsellösen an verschiedenen internationalen Schauplätzen.
Gameplay
Die Spielmechanik basiert auf der Navigation durch detaillierte 3D-Umgebungen aus der Third-Person-Perspektive. Bewegungen erfolgen per Klick auf Hotspots und Wege, sodass die Figur zwischen Räumen, Straßen und Außenbereichen wechseln kann. Das Inventarmanagement ist zentral: Spieler sammeln Objekte und kombinieren sie, um voranzukommen. Rätsel erfordern meist genaues Beobachten und das Ausprobieren gefundener Gegenstände, um neue Wege freizuschalten oder Hinweise zu entdecken.
Gespräche mit NPCs liefern zusätzliche Informationen und treiben die Ermittlung voran. Das Interface erlaubt die genaue Untersuchung von Beweisen und Umgebungen und fördert die gründliche Suche an jedem Ort. Klanggestaltung und visuelle Details markieren interaktive Elemente oft ohne explizite Hinweise.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich für Einzelspieler ausgelegt; Multiplayer-Optionen oder alternative Modi gibt es nicht. Der gesamte Inhalt läuft über die Hauptkampagne, in der Fortschritt an der Abfolge von Aufgaben und Rätseln in linearer Erzählstruktur hängt. Wettbewerbselemente, Koop-Funktionen oder einstellbare Schwierigkeitsgrade sind nicht vorhanden.
Handlung und Setting
Die Geschichte folgt Nicole Bonnet, die Fälle in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Spanien und Kuba miteinander verknüpft. Die Opfer scheinen zunächst unverbunden, doch an jedem Tatort liegt eine auffällige Puppe in historischer Kleidung. Die Schauplätze reichen von den Straßen von Paris und Marseille über abgelegene Gebiete in den spanischen Pyrenäen bis nach Havanna. Die Handlung entwickelt sich schrittweise durch Ermittlungen, die die Zusammenhänge zwischen den Verbrechen enthüllen.
Die Erkundung umfasst sowohl städtische Viertel als auch entlegenere Regionen; Innenräume sind detailliert gestaltet und bergen wichtige Gegenstände und Dokumente. Der Fokus liegt auf Deduktion und Beweissammlung, nicht auf Action-Sequenzen.
Lohnt sich das Spiel?
Auf großen Plattformen wird das Spiel überwiegend positiv bewertet; gelobt werden vor allem die Vielfalt der Rätsel und die stimmungsvolle Präsentation. Fans klassischer Point-and-Click-Adventures empfinden die Ermittlung oft als befriedigend, besonders beim Zusammenfügen von Hinweisen über mehrere Städte hinweg. Das Spiel richtet sich an Spieler, die mit inventarbasierten Herausforderungen und einem bedächtigen Tempo vertraut sind.
Technische Rückmeldungen erwähnen gelegentliche Probleme mit Voice-Over-Sprachausgabe in der PC-Version, die Kernmechanik bleibt jedoch funktionsfähig. Über digitale Stores ist das Spiel gut erreichbar für Genre-Fans, die eine in sich geschlossene Krimigeschichte suchen. Es spricht vor allem Spieler an, die methodische Erkundung höher schätzen als schnelle Action oder offene Welten.