Artificer: Science of Magic ist ein Einzelspieler-Survival-RPG, das wissenschaftliche Forschung mit magischen Praktiken auf dem feindlichen Planeten Alcor verbindet. Spieler übernehmen die Rolle von Raymond Everett, einem gestrandeten Wissenschaftsoffizier, und müssen durch kluges Vorgehen und Einfallsreichtum Magie beherrschen, tödlichen Kreaturen ausweichen und die Geheimnisse der Welt enthüllen. Das Gameplay dreht sich um Experimente, Ressourcensammlung und schrittweisen Machtzuwachs in einer Welt voller fremdartiger Flora, außerirdischer Völker und unheimlicher Bedrohungen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die systematische Erforschung und praktische Anwendung magischer Systeme. Spieler sezieren besiegte Monster, um Schwachstellen zu erkennen, ernten alchemistische Zutaten von Pflanzen und Kreaturen und führen Experimente durch, die neue Rezepte und Rituale freischalten. Minispiele unterstützen den Forschungsprozess, indem sie direkte Interaktion mit Monsterteilen ermöglichen, um das Verständnis zu vertiefen und Zauber zu entwickeln. Der Bau magischer Automaten erweitert Kampf- und Nutzungsmöglichkeiten, während die Beherrschung von Alchemie, Thaumaturgie und Wahrsagerei zur Erschaffung mächtiger Artefakte führt. Erkundung umfasst das Plündern antiker Ruinen nach verborgenem Wissen, das Entziffern fremder Sprachen zum Zugang zu alten Schriften und die Navigation durch gefährliches Gelände, das sorgfältige Vorbereitung und Anpassung erfordert.
Der Fortschritt wirkt bewusst, da jede Entdeckung auf vorherigen Erkenntnissen aufbaut. Ressourcenmanagement ist entscheidend, da Zutaten und Komponenten zwischen unmittelbarem Überleben und langfristigem magischen Fortschritt abgewogen werden müssen. Der Kampf integriert erlernte Zauber und konstruierte Automaten, anstatt sich allein auf traditionelle Waffen zu verlassen, und fordert Spieler heraus, Kombinationen gegen verschiedene Gegnertypen zu testen.
Spielmodi
Zwei unterschiedliche Modi prägen das Erlebnis. Der Casual-Modus ermöglicht kontinuierlichen Fortschritt ohne dauerhafte Rückschläge und erlaubt es, sich in einem ruhigen Tempo auf Experimente und Weltentdeckung zu konzentrieren. Der Adventurer-Modus führt Roguelike-Elemente mit Permadeath ein, bei dem jeder Durchlauf einen Neustart und sorgfältige Risikobewertung erfordert, um weitere Meilensteine zu erreichen. Diese Optionen sprechen unterschiedliche Vorlieben hinsichtlich Spannung und Wiederspielbarkeit an, während die zugrunde liegenden Survival- und Forschungsmechaniken erhalten bleiben.
Erkundungs- und Überlebenssysteme
Das Überleben hängt vom Verständnis des Ökosystems von Alcor ab. Spieler lernen, sichere Zonen zu identifizieren, Umweltgefahren auszunutzen und gesammelte Materialien zur Herstellung von Verteidigungen oder Werkzeugen zu nutzen. Spracherwerb eröffnet neue Wege zum Wissen und verwandelt verstreute Ruinen in Quellen fortgeschrittener Rituale. Monsterbegegnungen erfüllen einen doppelten Zweck: Sie stellen unmittelbare Bedrohungen dar, die aktuelle Fähigkeiten auf die Probe stellen, und bieten zugleich Möglichkeiten zur tiefergehenden Analyse, die zukünftiges Wachstum fördert. Die Einzelspieler-Struktur sorgt dafür, dass alle Entscheidungen persönlich bleiben, ohne externe Einflüsse oder kooperative Elemente.
Lohnt sich das Spiel?
Die Bewertung auf Steam ist gemischt, mit 60 Prozent positiven Bewertungen aus 79 Nutzerrezensionen. Das Spiel richtet sich an Spieler, die bewusste Crafting-Schleifen, schrittweise magische Entwicklung und Einzelspieler-Erkundung ohne Multiplayer-Ablenkungen schätzen. Wer Roguelike-Herausforderungen sucht, findet im Adventurer-Modus Anreize, während andere den verzeihlicheren Casual-Ansatz bevorzugen. Verfügbarkeit ist unkompliziert als vollständige Veröffentlichung auf dem PC, obwohl das Spiel nach dem Release nur begrenzte Aktivität erfahren hat. Es spricht vor allem Fans von Survival-RPGs an, die Forschung und Experimente über schnelle Action oder handlungsgetriebene Quests stellen.