Beyond a Steel Sky ist ein Einzelspieler-Adventure in 3D, das Rätsel und eine erzählungsstarke Cyberpunk-Geschichte miteinander verbindet. Entwickelt von Revolution Software und mit dem künstlerischen Einfluss von Dave Gibbons, knüpft das Spiel an das 1994er-Klassiker Beneath a Steel Sky an. Spieler übernehmen die Rolle von Robert Foster, einem Gaplander, der nach einer Kindesentführung in die Megacity Union City zurückkehrt. Im Mittelpunkt stehen die Erkundung einer lebendigen Spielwelt, intelligente Rätsel und ein Hacking-System, mit dem Entscheidungen direkte Auswirkungen auf den Verlauf haben.
Gameplay
Im Zentrum steht die Erkundung detaillierter Umgebungen, der Austausch mit Charakteren und das Lösen von Hindernissen durch logische Rätsel. Besonders hervorzuheben ist das Hacking-Werkzeug, mit dem Systeme manipuliert und alternative Wege durch Herausforderungen geschaffen werden können. Die Spielwelt reagiert dynamisch auf Entscheidungen, sodass sich unterschiedliche Lösungswege ergeben. Comicartige Textboxen und cel-shadede Grafik prägen das Erscheinungsbild, während die Unreal Engine 4 für flüssige Bewegungen und Interaktionen in Handheld- und TV-Modus auf der Nintendo Switch sorgt.
Bei der Erkundung der Stadt offenbaren sich verschiedene Schichten - von der utopischen Oberfläche bis hin zu verborgenen Bereichen darunter. Gespräche mit Einwohnern liefern Hinweise und treiben die Handlung voran, wobei genaue Beobachtung von Verhalten und Umgebung gefragt ist. Die Rätsel sind eng mit der Geschichte verknüpft und belohnen Aufmerksamkeit sowie den gezielten Einsatz des Hacking-Systems. Die Steuerung kombiniert präzise Point-and-Click-Eingaben mit klassischer 3D-Navigation und bleibt dabei auf das Adventure-Genre abgestimmt.
Spielmodi
Beyond a Steel Sky ist ausschließlich als Einzelspieler-Erfahrung konzipiert. Es gibt keine Multiplayer- oder Koop-Optionen. Die gesamte Kampagne verläuft als geschlossenes Abenteuer, bei dem Fortschritt allein durch individuelles Problemlösen und narrative Entscheidungen entsteht. Dadurch bleibt der Fokus auf persönlicher Entdeckung und der Auseinandersetzung mit der Geschichte über die gesamte Spielzeit hinweg.
Handlung und Setting
Zehn Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers schleicht sich Foster unter falscher Identität in Union City ein. Die Stadt präsentiert sich als KI-gesteuertes Paradies mit hilfsbereiten Androiden und angenehmem Leben, doch bei näherer Untersuchung treten Verschwörungen zutage. Themen wie soziale Kontrolle, Überwachung und künstliche Intelligenz bestimmen die Handlung, die mit dem typischen Mix aus Drama und Humor von Revolution Software erzählt wird. Mehrere Enden und verzweigte Wege entstehen durch Spielerentscheidungen und laden zu weiteren Durchgängen ein.
Lohnt sich das Spiel?
Kritiker loben vor allem das starke Schreiben, einprägsame Charaktere und gut eingebundene Rätsel. Besonders hervorgehoben wird, wie das Spiel klassisches Adventure-Gameplay modernisiert, ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Auf der Nintendo Switch bleibt die Umsetzung flexibel nutzbar - ob am Fernseher, im Tischmodus oder portabel - und eignet sich für unterschiedlich lange Sitzungen.
Das Spiel richtet sich vor allem an Fans narrativer Adventures, die durchdachte Rätsel und entscheidungsbasierte Geschichten in einem unverwechselbaren Cyberpunk-Setting schätzen. Als reines Einzelspieler-Erlebnis bietet es eine abgeschlossene Erfahrung ohne Abhängigkeit von laufenden Updates. Wer den Originaltitel Beneath a Steel Sky oder vergleichbare Point-and-Click-Adventures mit moderner 3D-Präsentation mag, findet hier vertraute Stärken. Die Verfügbarkeit auf Switch ermöglicht zudem ein flexibles Spielerlebnis unterwegs.
- Die dynamische Welt reagiert auf den Einsatz des Hacking-Tools und fördert Experimente.
- Die Comic-inspirierte Art Direction verleiht dem Spiel eine unverwechselbare visuelle Identität.
- Die Geschichte greift aktuelle Themen rund um KI und Kontrolle auf, ohne unnötig kompliziert zu werden.