Blamdown: Udder Fury ist ein Indie-Twin-Stick-Shooter für den PC, in dem Spieler eine Kuh namens Moonalisa steuern, die quer durch den amerikanischen Kontinent rast. Die Geschichte dreht sich um Rache: Nachdem Moonalisa's Herdengefährtin Rosa zu einem Hamburger verarbeitet wurde, stellt sich die Protagonistin auf die Hinterbeine, bewaffnet sich und erklärt der menschlichen Zivilisation den Krieg - im Rahmen einer als Cowpocalypse bezeichneten Kampagne.
Gameplay
Im Zentrum steht schnelle Bewegung und ständige Zerstörung in komplett zerstörbaren Umgebungen. Moonalisa springt auf Gebäude, sprengt Burger-Restaurants und schaltet Gegner wie Jetpack-Soldaten oder Panzer aus. Zur Verfügung stehen Maschinengewehre und Bazookas, deren Einsatz vor allem auf flächendeckendes Chaos durch Explosionen und einstürzende Bauten abzielt. Die Twin-Stick-Steuerung ermöglicht flüssiges Zielen und Bewegen, während die Physik dafür sorgt, dass Ragdolls und Trümmerteile unvorhersehbar miteinander interagieren.
Der Fortschritt ist eng mit der Rachegeschichte verknüpft: Die Level führen die Handlung von Moonalisa's Feldzug gegen Fleischesser weiter. Zerstörbare Objekte reichen bis hin zu Alltagsgegenständen wie Kinderwagen und laden dazu ein, verschiedene Wege zur Räumung von Gebieten auszuprobieren. Das Spiel konzentriert sich auf Schießen und Abriss, ohne zusätzliche Systeme wie Ressourcenverwaltung oder komplexe Skill-Trees - abgesehen von bestimmten Spielmodi.
Spielmodi
Im Story-Modus folgt man der linearen Kampagne, die Moonalisa's Zerstörungszug von der Ausgangssituation über mehrere Schauplätze verfolgt. Spieler erfüllen handlungsgebundene Ziele und begegnen dabei immer intensiveren Auseinandersetzungen mit menschlichen Einheiten und Bauwerken.
Der Survival-Modus verlagert den Fokus auf endlose Wellen von Gegnern und Zielen, bei denen es darum geht, möglichst viel Chaos anzurichten. Hier gibt es ein Upgrade-System, das sowohl die Fähigkeiten der Kuh als auch die verfügbaren Waffen verbessert und so längere Durchläufe ermöglicht - bis Animal Control in der Spielwelt eingreift.
Wichtige Mechaniken und Features
Komplett zerstörbare Umgebungen bilden das Herzstück des Spiels und erlauben es, Gebäude einzustürzen und Trümmer über das Schlachtfeld zu verteilen. Gegnertypen wie jetpack-bewaffnete Soldaten oder gepanzerte Panzer erfordern jeweils andere Taktiken. Im Survival-Modus sorgen konkrete Upgrades für mehr Feuerkraft und Beweglichkeit, die längere Überlebensläufe mit spürbaren Stärkegewinnen belohnen.
Die Steuerung bleibt in allen Modi gleich: Twin-Stick-Eingaben sorgen für präzises Schießen, während Moonalisa zwischen Dächern springen kann, um bessere Positionen zu erreichen. Das Design setzt auf unmittelbares Feedback durch Explosionen und Einstürze statt auf tiefgehende Simulationselemente.
Lohnt sich das Spiel?
Wer einen kurzen, chaotischen Twin-Stick-Shooter mit humorvollem Ansatz und starkem Zerstörungsfokus sucht, findet in den verfügbaren Modi durchgängig Action. Der Story-Modus bietet einen abgeschlossenen Handlungsbogen rund um das Rachemotiv, während der Survival-Modus durch sein Upgrade-System wiederholbare Herausforderungen liefert. Das Spiel läuft auf handelsüblicher PC-Hardware und konzentriert sich auf das Kern-Gameplay aus Springen, Schießen und Zerstören, ohne zusätzliche Käufe oder laufende Updates.
In der Kritik wird vor allem der Spaß am zentralen Chaos-Gameplay für kurze Sessions hervorgehoben, auch wenn gelegentliche Performance-Einbrüche und Glitches den Spielfluss stören können. Die Zielgruppe sind Fans von unkomplizierten Indie-Shootern mit Fokus auf Umweltzerstörung und absurden Humor - das Spiel bleibt bewusst auf diese Elemente beschränkt und verzichtet auf Multiplayer oder langfristige Progression.