Chains of Fury ist ein actiongeladener Indie-Boomer-Shooter für den PC, in dem Spieler einen gnadenlosen Söldner steuern. Das Spiel setzt auf schnelle, retro-inspirierte Egoshooter-Kämpfe in einer Gefängnisumgebung voller Gegner und Hindernisse. Als Volume I im September 2024 erschienen, kombiniert es klassische Einflüsse mit cartoonartiger Gewalt, Sprüchen und einem markanten Comic-Look.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Durchbrechen von Wänden und Hindernissen, statt nach Schlüsseln zu suchen. Die Bewegung erinnert an klassische Shooter und legt den Fokus auf Tempo und Schwung in den Kämpfen. Das Arsenal reicht von Schusswaffen bis hin zu Nahkampfangriffen, mit der Möglichkeit, in bestimmten Zuständen zwei Waffen gleichzeitig zu führen. Eine Fury-Leiste füllt sich während des Kampfes und aktiviert einen Modus mit unendlicher Munition, doppelten Waffen, Unverwundbarkeit und verbesserten Waffen für kurze, chaotische Ausbrüche.
Versteckte Geheimnisse und Easter Eggs belohnen Erkundung zwischen den Gegnerwellen. Die Comic-Grafik setzt auf übertriebene Animationen und ein auffälliges Design, das sich im Genre abhebt. Dunkler Humor zeigt sich in den Sprüchen des Protagonisten und im Gesamtton, passend zur übertriebenen Gewalt und den Explosionswarnungen.
Spielmodi
Chains of Fury ist ein reines Singleplayer-Spiel ohne Multiplayer-Elemente. Die Kampagne besteht aus Levels, in denen der Spieler Chaos anrichten muss, um aus der Haft zu entkommen. Fortschritt entsteht durch das Ausschalten von Gegnern, die Nutzung zerstörbarer Umgebungen und das Sammeln von Geheimnissen. Der Fury-Modus ist fester Bestandteil und sorgt in schwierigen Abschnitten für Tempo-Wechsel.
Erfolge in der Kampagne bieten zusätzliche Ziele für Komplettierungssammler, etwa bestimmte Kills oder Erkundungsleistungen. Das Design konzentriert sich auf ein lineares, aber wiederholbares Singleplayer-Erlebnis, bei dem weitere Durchgänge neue Geheimnisse offenbaren.
Handlung und Setting
Die Geschichte folgt einem Auftragskiller, der von seinen Auftraggebern verraten und eingesperrt wird. Getrieben von Wut macht sich der Antiheld mit seinem markanten Schnurrbart auf, um mit roher Gewalt abzurechnen. Das Gefängnis bildet die Kulisse für diese persönliche Vendetta, bevölkert von Schurken und Hindernissen, die zum gewalttätigen Ansatz des Spiels passen.
Einflüsse aus Comics wie Hellboy und Lobo prägen die Persönlichkeit des Protagonisten und die übertriebenen Ereignisse. Die Handlung bleibt hinter dem Action-Aspekt zurück, unterstreicht aber durch Dialoge und Level-Design die Antihelden-Atmosphäre.
Hauptmerkmale
Mehrere Elemente prägen das Spielerlebnis. Zerstörbare Umgebungen ermöglichen direkte Wege durch Hindernisse. Versteckte Geheimnisse fördern gründliche Erkundung. Die retro-inspirierten Mechaniken vereinen Einflüsse klassischer Shooter zu flüssiger Bewegung und Kampf. Das starke Arsenal unterstützt flexible Spielstile, während Sprüche und dunkler Humor jeder Begegnung Charakter verleihen.
- Fury-Modus für verstärkte Sequenzen
- Comic-Grafik mit 90er-Charme
- Betonte Nah- und Fernkampfoptionen
Lohnt sich das Spiel?
Die Steam-Bewertungen sind überwiegend negativ: Bei 43 Rezensionen liegt die Positivquote bei 32 Prozent. Kritiker loben den unterhaltsamen und stilvollen Chaos-Faktor, bemängeln jedoch Bugs und Design-Entscheidungen, die den Spielfluss stören. Das Spiel richtet sich an Fans von Retro-Boomer-Shootern, die den Comic-Stil, das Soundtrack-Timing und die Fury-Mechanik schätzen - trotz technischer Schwächen.
Zum günstigen Preis bietet es Wert für kurze, intensive Singleplayer-Sessions mit hohem Wiederspielwert durch Geheimnisse. Einsteiger ins Genre oder Spieler, die auf technische Probleme empfindlich reagieren, sollten vorsichtig sein. Der aktuelle Stand entspricht der abgeschlossenen Volume-I-Version ohne bestätigte weitere Staffeln oder größere Updates.