Classroom in Sora ist ein Singleplayer-RPG-Adventure, das in einer Schule im Weltraum spielt. Als Mensch aus dem All übernimmt man die Rolle eines Schülers, der Kontakte zu Mitschülern verschiedener Spezies knüpfen möchte. Im Mittelpunkt steht die Erkundung durch Gespräche und die schrittweise Aufdeckung eines zentralen Geheimnisses innerhalb der Schule.
Gameplay
Der Spielablauf dreht sich um das Bewegen durch die Schule und das Ansprechen von Schülern und Lehrkräften. Die Interaktionen beeinflussen, wie sich Beziehungen entwickeln - von engeren Bindungen bis hin zu flüchtigen Begegnungen. Fortschritte ergeben sich durch gezielte Navigation auf der festen Kartenstruktur, wobei das Menü bei Bedarf kontextbezogene Hinweise liefert. Die kurze Gesamtdauer eignet sich für konzentrierte Sitzungen, die auf Dialogentscheidungen und Entdeckungen ausgerichtet sind, statt auf langes Kämpfen oder Ressourcenmanagement.
Steuerung erfolgt wahlweise per Tastatur, Gamepad, Maus oder Touchscreen und ist damit auf unterschiedlichen Geräten nutzbar. Bewegungen lassen sich über Richtungsangaben oder direkte Klicks ausführen, während Bestätigen und Abbrechen Auswahlen und Rücksprünge regeln. Das Design lenkt die Aufmerksamkeit auf Charakterinteraktionen und die sich entfaltende Geschichte, ohne komplexe Systeme oder scrollbare Karten.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine Singleplayer-Erzählung mit einem Hauptpfad, der in eine von zwei Endungen führt. Zusätzliche Bedingungen während des Spiels schalten weitere Details oder Hintergründe frei. Es gibt keine separaten Multiplayer- oder Alternativmodi, sodass der Fokus auf der persönlichen Reise durch die Schule und ihre Bewohner liegt.
Handlung und Charaktere
Der Schauplatz ist die im Weltraum kreisende Schule Sora, deren Schülerschaft aus unterschiedlichen Alien-Kulturen stammt. Die Hauptfigur kommt mit dem Wunsch nach Freundschaften, nachdem sie zuvor isoliert gelebt hat. Gespräche offenbaren individuelle Persönlichkeiten und stärken oder belasten Beziehungen, während Hinweise auf ein verborgenes Geheimnis der Einrichtung selbst deuten. Entwickler hat Szenario, Charaktere und Musik eigenhändig erstellt und damit innerhalb von drei Monaten ein kompaktes Erlebnis mit RPG Maker MZ geschaffen.
Lohnt sich das Spiel?
Dieses Spiel richtet sich an Spieler, die kurze, dialoglastige Abenteuer mit Sci-Fi-Themen und Beziehungsmechaniken suchen. Durch seine Kürze und den hobbyistischen Ursprung eignet es sich als niedrigschwelliger Einstieg in Indie-RPG-Maker-Projekte. Die zwei Endungen und bedingten Extras laden zu mindestens einem erneuten Durchlauf ein. Verfügbarkeit auf dem PC mit Steam-Errungenschaften ermöglicht einen unkomplizierten Zugang nach Release, wobei die fehlenden Nutzerbewertungen die Rezeption derzeit noch dem individuellen Eindruck überlassen.