CTU: Counter Terrorism Unit ist ein actionorientiertes Strategiespiel für den PC, in dem Spieler als Anti-Terror-Einsatzkräfte gegen Kriminelle in verschiedenen Hochrisikozonen vorgehen. Taktische Planung und direktes Eingreifen greifen ineinander: Ausrüstung muss gezielt eingesetzt und das Team koordiniert werden, um Ziele zu erreichen und Eskalationen zu vermeiden.
Gameplay
Die Spieler übernehmen die Rolle eines Teamleiters, der sowohl eigene Handlungen als auch das Verhalten der KI-gesteuerten Teammitglieder steuert. Verschiedene Hilfsmittel ermöglichen unterschiedliche Vorgehensweisen. Mit der Schlangenkamera lassen sich Räume hinter verschlossenen Türen auskundschaften, bevor der Zugriff erfolgt. Nachtsichtgeräte erleichtern Operationen bei schlechten Lichtverhältnissen, ein Schutzschild bietet Deckung beim Vorrücken, und drei Granatentypen sorgen für unterschiedliche Effekte bei der Menschenmenge oder zur Sperrung von Bereichen.
Bedrohungen können auch ohne Waffeneinsatz neutralisiert werden, indem Verdächtige zur Aufgabe gezwungen werden. Der Erfolg einer Mission bestimmt die Einnahmen, mit denen Waffen, Ausrüstung und neue Teammitglieder gekauft werden können. Die KI-Partner reagieren auf Befehle wie Türen öffnen, Deckung einnehmen, Positionen einnehmen oder selbst die Schlangenkamera einsetzen. Dieses System fördert vorausschauende Planung und Delegation, um die Kontrolle über die Operation zu behalten.
Ein schleichendes Vorgehen erhöht die Chance auf Festnahmen und verringert unnötige Risiken, während ein aggressiver Ansatz zwar schneller, aber auch unübersichtlicher sein kann. Die Wahl zwischen beiden Stilen beeinflusst sowohl den Missionsausgang als auch die erzielten Ressourcen.
Spielmodi
Einzelspieler-Missionen bilden das Kernspiel, bei dem KI-Teammitglieder unter Anleitung des Spielers unterstützende Aufgaben übernehmen. Die Kampagne führt die Einheit an verschiedene Einsatzorte, an denen es darum geht, Bedrohungen festzusetzen und Gebiete zu sichern.
Im Online-Koop-Modus können bis zu fünf Spieler gemeinsam agieren und Aufgaben in Echtzeit koordinieren. Die Teammitglieder können sich auf Aufklärung, Einbruch oder Unterdrückung verteilen, um größere oder komplexere Situationen zu bewältigen, als es im Alleingang möglich wäre.
Fortschritt und Anpassung
Missionseinnahmen ermöglichen den Ausbau der eigenen Fähigkeiten. Neue Waffen und Werkzeuge können erworben und zusätzliche Teammitglieder angeworben werden, um die Truppenstärke und Spezialisierungsmöglichkeiten zu erweitern. Dieses Fortschrittssystem belohnt konstante Leistung und lädt dazu ein, verschiedene Ausrüstungskombinationen und Teamzusammenstellungen auszuprobieren.
KI-Teammitglieder gewinnen durch das Befehlssystem an Nutzen, sodass Spieler ihre Taktik auch mitten in der Mission anpassen können, ohne ausschließlich auf eigene Feuerkraft angewiesen zu sein. Die Kombination aus persönlicher Ausrüstung und Teamführung schafft eine strategische Tiefe innerhalb des actionbasierten Rahmens.
Leveleditor und Community-Inhalte
Ein integrierter Leveleditor ermöglicht das Erstellen eigener Missionen. Über die Steam Workshop-Integration können Nutzer Inhalte teilen und herunterladen, wodurch das Angebot an Szenarien über die im Spiel enthaltenen Schauplätze hinaus erweitert wird.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel bietet eine kurze Kampagne mit taktischem Koop- und Einzelspieler-Modus und KI-Unterstützung. Die Resonanz der Spielerschaft fällt gemischt bis negativ aus; Kritikpunkte sind unter anderem die begrenzte Missionsvielfalt und Probleme mit der KI-Pfadfindung. Wer ältere taktische Shooter schätzt, die Gadget-Nutzung, Teamkommandos und Koop-Koordination in den Vordergrund stellen, kann trotz veralteter Präsentation Gefallen an den Kernmechaniken finden. Der Koop-Modus ist vor allem für Gruppen attraktiv, während Solo-Spieler mit einer kompakten Erfahrung rechnen sollten, die sich auf Missionsabschluss und schrittweise Verbesserungen konzentriert.