Death Squared ist ein kooperatives Indie-Puzzle-Spiel für den PC, das Teamwork, Kommunikation und clevere Problemlösung gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt. Spieler steuern Roboter durch gefährliche Umgebungen voller Fallen und müssen dabei präzise zusammenarbeiten - ob allein oder im Team. Das Besondere liegt in der zugänglichen, aber anspruchsvollen Gestaltung, die sowohl für kurze Runden als auch für längere Puzzle-Sessions geeignet ist.
Gameplay
In jedem Level gilt es, die Roboter zu farblich passenden Zielen zu führen und dabei Fallen zu umgehen, die einen Durchlauf sofort beenden können. Die Fallen reagieren auf Bewegungen und zwingen alle Beteiligten, ständig die Positionen und Aktionen der anderen im Blick zu behalten. Die Mechanik orientiert sich an klassischen Block-Push-Puzzles, setzt die Roboter jedoch selbst als bewegliche Elemente ein und schafft so zusätzliche Ebenen räumlichen Denkens und präzisen Timings.
Im Einzelspiel muss man mehrere Roboter gleichzeitig im Auge behalten und simuliert so die mentale Belastung, verschiedene Perspektiven parallel zu koordinieren. Bei lokalen oder Online-Sessions mit Partnern wird klare Absprache essenziell, um Fehltritte zu vermeiden. Die Level führen die Spieler durch Phasen der Überraschung über neue Fallen, der Entdeckung funktionierender Wege, der Beherrschung durch Wiederholung und schließlich des Erfolgs, der den nächsten Abschnitt freischaltet.
Die Voice-Acting-Einspielungen liefern humorvolle Kommentare, die zum Testlabor-Thema passen, ohne den Spielfluss zu unterbrechen. Die Einstiegshürde bleibt niedrig, während die Komplexität über den gesamten Inhalt hinweg steigt.
Spielmodi
Die Haupt-Kampagne unterstützt ein oder zwei Spieler über 80 Level und erzählt eine leichte Geschichte um die Roboter und ihre Aufseher. Nach dem Abschluss werden weitere Inhalte freigeschaltet.
Der Party-Modus erweitert das Spiel auf vier Spieler und bietet 40 eigene Level, die auf Gruppenkoordination unter Druck ausgelegt sind. Hier stehen größere Team-Herausforderungen im Vordergrund, bei denen Missverständnisse häufig zu Fehlschlägen und gemeinsamem Gelächter führen.
Der Vault enthält 45 zusätzliche Experimente mit höherem Schwierigkeitsgrad, die unabhängig von der Hauptkampagne sind. Ein Update 2025 fügte 42 neue Zwei-Spieler-Level im Extra-Vault-Bereich hinzu - kostenlos für alle Besitzer.
Entwicklung und Barrierefreiheit
Entwickelt in Sydney als Weiterentwicklung eines Game-Jam-Projekts, konzentriert sich Death Squared auf abwechslungsreiche Puzzle-Mechaniken statt auf umfangreiche Systeme. Das Spiel unterstützt Remote-Play für Freunde an verschiedenen Orten und eignet sich dank einfacher Steuerung und anpassbarem Tempo für unterschiedliche Altersgruppen.
Regelmäßige Updates halten das Spiel auch Jahre nach dem Release aktiv. Die neuesten Ergänzungen erhöhen den Wiederspielwert für Bestandsbesitzer. Die Gestaltung verzichtet auf unnötige Komplexität und setzt stattdessen auf klare visuelle Rückmeldungen und reaktionsschnelle Steuerung.
Lohnt sich das Spiel?
Death Squared bietet durchgehend guten Mehrwert für alle, die kooperative oder Solo-Puzzle-Erfahrungen suchen, die Beobachtungsgabe und Geduld belohnen. Die Struktur erlaubt sowohl kurze als auch längere Sessions, und die Mischung aus storygetriebenen Leveln und schwierigeren Varianten sorgt für Abwechslung ohne Wiederholung. Spieler, die verbale Teamarbeit oder mentale Multitasking schätzen, heben oft den bleibenden Reiz als Geheimtipp im Genre hervor.
Das kostenlose Update 2025 zeigt die anhaltende Unterstützung und verlängert die Lebensdauer des Kernspiels. Wer unsicher ist, kann die Kompatibilität über die Rückgabeoptionen auf PC-Plattformen testen. Das Spiel eignet sich gleichermaßen für Paare, Familien oder Solo-Spieler, solange der Fokus auf Puzzle-Lösungen liegt und nicht auf Action oder Wettbewerb.
Insgesamt bietet Death Squared ein poliertes, oft hitzig diskutiertes kooperatives Erlebnis, das sich auch bei wiederholten Durchgängen mit wechselnden Gruppen bewährt.