Deus Ex: The Fall ist ein Singleplayer-Action-Rollenspiel, das in einer Cyberpunk-Welt Schießereien aus der Egoperspektive, verdeckte Infiltration, Hacking und soziale Interaktionen miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht Ben Saxon, ein ehemaliger Söldner mit mechanischen Implantaten, der in eine Verschwörung um mächtige Konzerne und lebenswichtige Medikamente für Augmentierte gerät. Die Spieler entscheiden selbst, wie sie Ziele erreichen - mit spürbaren Auswirkungen auf den Verlauf der Handlung, die von Moskauer Mafia-Verstecken bis in die Slums von Panama City führt.
Gameplay
Die Spielwelt ist vollständig begehbar; jede Aktion beeinflusst den Fortschritt. Erfahrungspunkte sammelt man durch das Abschließen von Aufträgen, Kämpfe und das Interagieren mit der Umgebung. Diese Punkte lassen sich in Verbesserungen von Implantaten und Fähigkeiten investieren. Im Kampf nutzt man Deckungssysteme, die Positionen halten oder wechseln lassen, während sich im Stealth-Modus Gegner durch geschicktes Positionieren und Sichtlinien-Management umgehen lassen. Alternativ kann man Sicherheitsanlagen hacken oder mit Charisma-Optionen Konflikte gewaltfrei lösen. Die PC-Version bietet überarbeitete KI, ein verbessertes Fadenkreuz sowie Einstellungen für Auflösung, Kantenglättung und V-Sync, die präzise Maus- und Tastatursteuerung sowie Gamepad-Unterstützung ermöglichen.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Singleplayer-Modus und bietet eine lineare, aber verzweigte Kampagne. Innerhalb dieser Struktur kann man zwischen actionlastigen, direkten Konfrontationen und heimlichen, nicht-tödlichen Vorgehensweisen wählen. Zusätzliche Nebenmissionen erweitern das Spielerlebnis und liefern weitere Erfahrung sowie Anpassungsmöglichkeiten. Jede Herangehensweise beeinflusst den Ablauf einer Mission, ohne die grundsätzliche Singleplayer-Progression zu verändern.
Handlung und Welt
Die Geschichte spielt im Jahr 2027, einer Zeit fortgeschrittener menschlicher Augmentierung und dominanter Konzerne. Nach seinem Verrat durch die private Militäreinheit „The Tyrants" muss Ben Saxon sich mit globalen Verschwörungen, der Abhängigkeit von speziellen Medikamenten und dem Machtverlust staatlicher Institutionen auseinandersetzen. Die Handlung führt durch mehrere internationale Schauplätze und bietet zahlreiche Nebenquests, die tiefere Einblicke in Fraktionen und Hintergründe gewähren. Jede Entscheidung hat Konsequenzen für Beziehungen und verfügbare Wege.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die eine wahlbasierte Singleplayer-Erfahrung mit Action-, Stealth- und Rollenspielelementen in kompakter Form suchen. Die PC-Version verzichtet auf Ingame-Käufe, passt die Wirtschaft an und ergänzt Steam-Erfolge, Tauschkarten und Abzeichen für Komplettierungssammler. Überarbeitete Tutorials und verbesserte Deckungsmechaniken orientieren sich stärker an anderen Teilen der Reihe, bleiben jedoch bei einer eher kurzen Gesamtlänge mit Fokus auf die Hauptkampagne und optionale Inhalte. Wer immersive Sim-Mechaniken mit mehreren Lösungswegen schätzt, findet hier abwechslungsreiche Kampf- und Erkundungssysteme, die sich durch unterschiedliche Herangehensweisen immer wieder neu erleben lassen.