„Die In The Dark" ist ein First-Person-Abenteuer, das Thriller-Elemente mit Survival-Spannung verbindet. Die Spieler übernehmen die Rolle eines eingeschlossenen U-Bahn-Fahrgasts, der durch ein von Kreaturen heimgesuchtes Tunnelsystem irrt - inspiriert von einer fiktiven Version der Vorfälle auf Plum Island. Im Mittelpunkt steht das Management knapper Ressourcen, während man sich durch eine lineare Umgebung bewegt, Rätsel löst und Bedrohungen ausweicht oder konfrontiert.
Gameplay
Im Zentrum steht die Taschenlampen-Mechanik: Die Akkulaufzeit ist eine knappe Ressource, die man sparsam einsetzen oder durch Erkundung auffüllen muss. Geht das Licht aus, werden die Monster aggressiv und schwärmen aus - schnelle Entscheidungen über Position und Bewegung sind dann entscheidend. Kämpfen lässt sich nur eingeschränkt; die Taschenlampe ist das wichtigste Werkzeug, um Gegner wie Zombies mit dem Lichtstrahl zurückzudrängen.
Acht Level gilt es zu bewältigen, wobei Rätsel den Fortschritt bestimmen. Meist geht es darum, Schalter, Türen oder andere U-Bahn-Elemente zu bedienen, um Wege freizumachen oder sichere Routen zu schaffen. Verstecke wie Abstellkammern bieten kurzfristigen Schutz vor aggressiven Kreaturen - darunter bissige Hunde und weitere Monstervarianten. Sechs unterschiedliche Monstertypen mit jeweils eigenen Verhaltensweisen prägen die Herangehensweise an die einzelnen Abschnitte.
Erkundung lohnt sich: Hinweise und Gegenstände sind oft gut versteckt. Da echte Waffen fehlen, hängt das Überleben von Stealth, Timing und dem Erkennen von Patrouillenmustern ab. Die Hintergrundgeschichte erschließt sich über Umgebungsdetails und Erzählelemente, die die U-Bahn-Vorfälle mit den Plum-Island-Experimenten verknüpfen.
Spielmodi
„Die In The Dark" ist ausschließlich ein Singleplayer-Erlebnis. Es gibt weder Koop- noch kompetitive oder Multiplayer-Modi. Die Kampagne verläuft linear über acht Level, deren Fortschritt durch Rätsel und Überlebensentscheidungen bestimmt wird. Spieler erleben die Geschichte in ihrem eigenen Tempo, ohne Abzweigungen oder alternative Szenarien jenseits des zentralen Fluchtziels.
Durch den Verzicht auf weitere Modi bleibt der Fokus auf der narrativ geprägten Adventure-Erfahrung. Jedes Level steigert die Spannung durch intensivere Begegnungen und knappe Ressourcen und mündet schließlich im Versuch, an die Oberfläche zu gelangen. Das Konzept richtet sich an Spieler, die eine kompakte, geschichtenlastige Sitzung ohne Replay- oder Social-Elemente suchen.
Handlung und Setting
Die Geschichte orientiert sich an realen Berichten über ungewöhnliche Kreaturen, die an der Küste Long Islands angespült wurden. Ausgangspunkt sind die Montauk-Monster-Sichtungen von 2008; später folgen weitere Funde und schließlich die fiktive Flucht von Experimenten in das New Yorker U-Bahn-Netz im Jahr 2018. Spieler decken nach und nach Fragmente dieser Vorgeschichte auf.
Die Atmosphäre setzt auf Isolation und Ungewissheit statt auf Jump Scares. Die U-Bahn-Umgebung schränkt Sicht und Bewegung ein und verstärkt so den Thriller-Charakter. Die Monster-Designs spiegeln das Experiment-Thema wider und variieren entsprechend den sechs Typen, denen man im Spiel begegnet.
Lohnt sich das Spiel?
„Die In The Dark" spricht Spieler an, die kurze, atmosphärische Singleplayer-Abenteuer mit Rätseln und leichten Survival-Elementen suchen. Der begrenzte Umfang und die Fokussierung auf die Taschenlampen-Mechanik ergeben ein eigenständiges Erlebnis im Indie-Bereich. Das Spiel erschien 2018 und ist weiterhin als günstiger Titel mit Demo-Version erhältlich.
Die Bewertungszahl ist gering, was auf eine kleine Spielerschaft und wenig laufende Diskussion hindeutet. Wer sich dennoch darauf einlässt, lobt oft das Ressourcenmanagement und die Monster-Vielfalt, während die Gesamtlänge und der fehlende Tiefgang die breitere Anziehungskraft einschränken. Das Spiel eignet sich für alle, die eine abgeschlossene Thriller-Geschichte in linearer Form bevorzugen und auf umfangreichen Replay-Wert oder Multiplayer verzichten können. Interessenten sollten vor dem Kauf prüfen, ob ihnen puzzle-lastige Erkundung in einem linearen Setting zusagt.