Dreamond Elf: Wandering Through Memories ist ein actionstrategisches Indie-Spiel für den PC. Spielerinnen und Spieler übernehmen die Rolle einer jungen Frau, die dem Arcade-Klassiker Dreamond Elf verfallen ist. Im Mittelpunkt steht das Reisen zwischen Spielhallen verschiedener Städte, das Einloggen in einen Charakter und das Erzielen neuer Rekorde durch wiederholte Durchläufe auf einem überschaubaren Spielfeld.
Gameplay
Das Herzstück des Spiels ist ein 3x3-Gitter, auf dem die Spielfigur feindlichen Angriffen ausweicht und gleichzeitig Zauber positioniert, um Gegner zu besiegen. Jede erfolgreich abgeschlossene Etappe bringt einen Magic Chip ein. Diese Chips bleiben erhalten und können in folgenden Durchläufen ausgerüstet werden, um neue Fähigkeiten freizuschalten. Mit der Zeit entsteht so ein System, in dem Spielerinnen und Spieler Chips sammeln und zu individuellen Decks zusammenstellen, die Zauber und Abwehrstrategien nachhaltig verändern.
Die Kombination aus direktem Action-Input und strategischer Planung macht das Spiel aus. Die Position auf dem Gitter beeinflusst sowohl das Ausweichen als auch die Wirkung der Zauber. Das Deck-Building sorgt für zusätzliche Tiefe, da Entscheidungen nach einem Durchlauf die Möglichkeiten im nächsten beeinflussen. Verschiedene Chip-Kombinationen erlauben es, schwierigere Etappen zu meistern oder höhere Punktzahlen anzustreben.
Game Modes
Im Zentrum steht das Jagen nach Highscores in den Spielhallen verschiedener Städte. Jeder Besuch bedeutet, sich einzuloggen und Etappen zu bewältigen, bei denen Überleben und präzises Zauber-Timing auf dem 3x3-Gitter gefragt sind. Fortschritt ergibt sich durch wiederholte Versuche, bei denen erworbene Magic Chips stärkere Konfigurationen für künftige Besuche freischalten. Das System belohnt den Aufbau persönlicher Bestleistungen statt einmaliger Sessions.
Das Reisen zwischen den Standorten sorgt für Abwechslung. Jede Spielhalle nutzt dieselben Grundregeln des Spielfelds, verpackt sie jedoch in neue Kontexte, die dem übergeordneten Ziel dienen, Rekorde zu jagen. Das Deck-Building findet zwischen den Durchläufen statt und macht jede Runde zu einer Mischung aus schnellen Reflexen und langfristiger Planung.
Core Mechanics and Progression
Magic Chips bilden das zentrale Fortschrittssystem. Das Abschließen von Etappen gewährt diese Gegenstände, die in späteren Durchläufen zur Verfügung stehen. Dadurch entsteht ein Kreislauf aus Sammeln und Anpassen, bei dem Spielerinnen und Spieler ihre Strategie über mehrere Stadtbesuche hinweg verfeinern. Das kompakte 3x3-Gitter hält die Kämpfe überschaubar, verlangt aber ständige Aufmerksamkeit für gegnerische Muster und Zauber-Timing.
Das Deck-Building ergibt sich direkt aus dem Chip-System. Spielerinnen und Spieler wählen und ordnen Chips so an, dass sie unterschiedlichen Herausforderungen gerecht werden. Da Chips über mehrere Durchläufe hinweg erhalten bleiben, führen frühe Erfolge zu immer stärkeren Aufstellungen. Der Indie-Umfang konzentriert sich auf diese Systeme, ohne zusätzliche Ebenen einzuführen.
Is It Worth Playing?
Das Spiel richtet sich an Fans von Action-Strategy-Titeln mit rogueliteartigen Fortschrittsmechanismen. Das kompakte Spielfeld und das chipbasierte Deck-Building ergeben eine fokussierte Schleife, bei der es darum geht, persönliche Rekorde durch wiederholte Versuche zu verbessern. Wer gridbasiertes Kampfgeschehen und schrittweise Anpassung schätzt, wird die Mechaniken über mehrere Sitzungen hinweg als lohnend empfinden.
Die Verfügbarkeit auf dem PC macht das Spiel für alle zugänglich, die sich für diese Genre-Mischung interessieren. Die Verbindung aus arcade-typischen Highscore-Herausforderungen und mitgeführten Fähigkeiten bietet klare Anreize zum Experimentieren. Wer sich von den beschriebenen Systemen angesprochen fühlt, findet hier ein in sich geschlossenes Erlebnis, das sich über die zentralen Durchläufe erschließt.