Entrance Exam ist ein First-Person-Indie-Horror-Adventure, das in einer verfallenen Schule bei Nacht spielt. Als Prüfling mit einer alten Filmkamera ausgerüstet, musst du vier Wesen im Gebäude fotografieren, bevor sich das Tor wieder öffnet. Ressourcenknappheit, präzises Fotografieren und vorsichtiges Bewegen durch dunkle Gänge stehen dabei im Mittelpunkt.
Gameplay
Im Kern geht es um Erkundung und Stealth: Du durchsuchst die Schule nach den vier Subjekten und musst dabei mit begrenztem Filmmaterial haushalten. Jeder Auslöser verbraucht einen Filmstreifen und erzeugt Geräusche, die Aufmerksamkeit erregen können. Die Nachtsicht im Sucher enthüllt Bedrohungen in der Dunkelheit, doch nur direkte, frontale Aufnahmen aus nächster Nähe werden im Logbuch anerkannt. Schüsse von hinten oder im Rückzug zählen als verschwendet.
Überleben erfordert, sich in Schränken zu verstecken und den Atem anzuhalten, um Entdeckung zu vermeiden. Schritte und Kamerageräusche locken die Wesen an und führen zu angespannten Begegnungen, in denen anhaltender Augenkontakt manche Bedrohungen kurzzeitig lähmt. Eine handgezeichnete Karte und das Logbuch, das die erledigten Fotos dokumentiert, dienen als Orientierungshilfen. Das Spiel speichert automatisch bei jedem neuen Eintrag, doch ein Scheitern löscht einen bereits abgeschlossenen Eintrag dauerhaft.
Spielmodi
Entrance Exam bietet ein reines Singleplayer-Erlebnis, bei dem du die Aufnahmeprüfung in der Schule bestehen musst. Es gibt keine separaten Multiplayer-Optionen oder alternative Kampagnen - der gesamte Fortschritt ist an das Ziel gebunden, die Subjekte zu fotografieren und zu entkommen. Die Ziele sind linear, die Wege durch das Gebäude jedoch bei jedem Versuch unterschiedlich.
Die Subjekte
Vier unterschiedliche Wesen bevölkern die Schule und müssen auf spezifische Weise auf Film gebannt werden. Eines erstarrt unter direktem Blick, wird aber gefährlich, sobald der Augenkontakt unterbrochen wird. Ein anderes wartet mit erhobenem Gewehr in einem Klassenzimmer und erfordert präzises Timing. Die Statuen in der Turnhalle bilden ein Rätsel: Nur eine ist echt - fotografiert man eine Imitation, löst das Gelächter und Verfolgung aus. Das vierte Subjekt erscheint als finale Herausforderung in einer direkten Begegnung.
Lohnt sich das Spiel?
Entrance Exam richtet sich an Spieler, die kurze, fokussierte Horror-Erlebnisse mit begrenzten Ressourcen und durchdachten Mechaniken bevorzugen. Das Zusammenspiel aus Filmmanagement, frontaler Foto-Validierung und Stealth-Elementen schafft eine dichte Schleife, die Geduld und Beobachtung belohnt. Da der Release noch aussteht und bisher keine Spielerbewertungen vorliegen, hängt das Interesse davon ab, ob man atmosphärischen Singleplayer-Horror mit Spannung durch Knappheit gegenüber langen Kampagnen oder häufigen Updates vorzieht. Wer Indie-Titel mit ungewöhnlicher Kamera-basierten Gameplay-Mechanik schätzt, könnte die beschriebenen Systeme nach dem Launch auf dem PC überzeugend finden.