Fabula Mortis ist ein eigenständiger Ego-Shooter, der Steampunk-Ästhetik mit Motiven aus klassischen Märchen verbindet. Spieler wählen aus einer Reihe einzigartiger Charaktere und treten in kompetitiven Matches auf wenigen thematisch gestalteten Arenen an, ausgestattet mit verschiedenen Waffen, die jeweils über eine Sekundärfunktion verfügen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht schnelles Bewegen und der gezielte Einsatz von Fähigkeiten in arenaähnlichen Gefechten. Sechs Charaktere bringen jeweils eine eigene Fertigkeit mit: Vlad führt Sprünge durch die Luft aus, um Abstände zu überbrücken oder sich neu zu positionieren. Wild Card gleitet über den Boden, um sich schnell fortzubewegen oder Angriffen auszuweichen. Rouge aktiviert ein Radar, das Gegner und Ziele in der Nähe markiert. Diese Fähigkeiten sind fest in den Kampfablauf eingebunden und laufen nicht als separate Abklingzeiten.
Zwölf Waffen stehen zur Auswahl, die meisten davon mit mindestens einer alternativen Schussart. Manche bieten sogar zwei Alternativen. Rouges Waffe feuert magnetische Projektile ab, die mit Metallflächen oder Gegnern interagieren. Eine Kanone verursacht Flächenschaden und trifft mehrere Ziele gleichzeitig. Klauen verschießen magische Projektile als Fernkampfoption und bleiben trotzdem im Nahkampf einsetzbar. Matches drehen sich um Positionierung, Timing der Fähigkeiten und die Wahl der richtigen Waffe statt um lange Auseinandersetzungen.
Spielmodi
Die Kämpfe finden auf vier unterschiedlichen Karten statt, jede mit eigenem Layout und vertikaler Struktur. Castle Transylvania setzt auf enge Gänge und Nahkämpfe in Innenräumen. Das fliegende Schiff der Roten Königin bietet Höhenunterschiede, die Charaktere mit starker Vertikalbeweglichkeit ausnutzen können. Alle Matches folgen dem kompetitiven Mehrspielermodus mit direktem Spieler-gegen-Spieler-Kampf.
Charaktere und Waffen
Die Charakterwahl beeinflusst sowohl den Bewegungsstil als auch die taktischen Möglichkeiten. Die sechs verfügbaren Klassen laden dazu ein, verschiedene Kombinationen für unterschiedliche Karten und Spielweisen auszuprobieren. Die Waffen ergänzen die Fähigkeiten, wobei die alternativen Angriffe für Abwechslung innerhalb eines Loadouts sorgen. Magnetische Geschosse, flächendeckendes Kanonenfeuer und Projektile von Klauen sind nur einige der mechanischen Unterschiede, die beim Wechseln der Waffen spürbar werden.
Lohnt sich das Spiel?
Fabula Mortis richtet sich vor allem an Spieler, die kurze Multiplayer-Runden mit ungewöhnlichen Klassenfähigkeiten und einem markanten visuellen Stil suchen. Die geringe Anzahl an Karten und die überschaubare Zahl an Bewertungen deuten auf ein älteres Indie-Spiel hin, das kaum weiterentwickelt wurde. Wer klassische arena-basierte Kämpfe mit besonderen Bewegungsmöglichkeiten mag und mit einem unausgereiften Spielstand klarkommt, kann einige Stunden Spaß daran finden. Wer regelmäßige Updates, eine große Community oder hohe Produktionsqualität erwartet, wird mit dem aktuellen Stand des Titels eher unzufrieden sein.