GoNNER ist ein anspruchsvolles 2D-Plattformspiel mit Fokus auf punktbasierten Durchläufen und roguelike-typischem Fortschritt. Spieler steuern Ikk durch gefährliche Umgebungen, sammeln Punkte, halten Combos und überleben prozedural generierte Bedrohungen. Kern des Erlebnisses ist das wiederholte Ausprobieren, bei dem unterschiedliche Startfähigkeiten belohnt werden statt perfekter erster Versuche.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen fließende Plattformpassagen und Kampf. Ikk bewegt sich durch seitlich scrollende Level voller Abgründe, Gegner und Hindernisse und nutzt ausgerüstete Köpfe sowie Waffen zur Verteidigung. Jeder Durchlauf erzeugt neue Layouts, sodass sich keine Muster exakt wiederholen. Der Tod ist Teil des Designs, doch die Systeme fördern schnelle Neustarts mit neuen Kombinationen aus passiven und aktiven Fähigkeiten, die im Laufe der Zeit freigeschaltet werden.
Versteckte Bereiche in den Leveln verbergen permanente Items, die ab künftigen Durchläufen von Beginn an verfügbar sind. Sie erfordern gezieltes Erkunden statt offensichtlicher Wege. Der Schwerpunkt liegt darauf, sich an die jeweilige Generierung anzupassen - ob enge Plattformsequenzen oder dichte Gegnergruppen.
Optisch setzt das Spiel auf einen markanten, stilisierten Look, der in der BlüEBERRY Edition um weitere Gegnertypen, Waffen und Köpfe erweitert wurde. Blaubeeren sind Teil des erweiterten Inhalts. Der Soundtrack unterstützt das hektische Tempo, ohne die Action zu übertönen.
Spielmodi
Der Standardmodus konzentriert sich auf einzelne Durchläufe, bei denen hohe Punktzahlen durch getötete Kreaturen, Comboketten und effiziente Bewegungen erzielt werden. Ranglisten ermöglichen den direkten Vergleich der Ergebnisse.
Daily Challenges laufen separat. Jeden Tag gibt es eine gemeinsame Welt und identische Startausstattung, die um Mitternacht (schwedischer Zeit) zurückgesetzt wird. Pro Tag ist nur ein Versuch erlaubt, wodurch der Modus zu einem direkten Wettbewerb unter gleichen Bedingungen wird.
Prozedurale Generierung gilt für beide Ansätze und sorgt auch nach vielen Sitzungen für Abwechslung. Freischaltungen durch Geheimnisse und erfolgreiche Durchläufe erweitern die Optionen für künftige Versuche, ohne die grundlegende Schwierigkeitskurve zu verändern.
Fortschrittssysteme
Zu Beginn jedes Durchlaufs wählt man Fähigkeiten aus einem wachsenden Pool passiver und aktiver Optionen. Experimentieren zeigt, welche Kombinationen zu unterschiedlichen Spielstilen oder generierten Layouts passen. In versteckten Zonen gefundene Items bleiben dauerhaft freigeschaltet und schaffen langfristige Entdeckungsebenen.
Die Handlung dreht sich um Ikk, Death und den Weltraumwal Sally, bleibt aber dem mechanischen Fokus auf Überleben und Punktzahl untergeordnet. Ersatzköpfe bieten sowohl funktionale Vielfalt als auch einen leichten thematischen Akzent, wenn einer im Spiel verloren geht.
Lohnt sich das Spiel?
GoNNER richtet sich an Spieler, die präzises 2D-Plattforming mit roguelike-Wiederholungsschleifen und Punktzahl-Wettbewerb kombinieren möchten. Die prozedurale Struktur hält Sitzungen abwechslungsreich, während Daily Challenges ein strukturiertes Wettbewerbselement bieten, ohne ständige Online-Verbindung zu erfordern.
Die Resonanz ist durchweg positiv: Die Gesamtbewertung liegt bei sehr gut, mit einer Zustimmungsrate von 83 Prozent aus knapp tausend Bewertungen. Die BlüEBERRY Edition erweitert den Originalinhalt um neue Waffen, Gegner, Optik und einen eigenen Challenge-Modus. Wer anspruchsvolle, aber faire Plattformer schätzt, die Ausdauer und das Testen verschiedener Ausrüstungen belohnen, wird die Systeme auch bei wiederholtem Spiel als tragfähig erleben.
- Prozedurale Level sorgen für dauerhafte Abwechslung
- Daily-Modus ermöglicht fairen täglichen Wettbewerb
- Freischaltungen und Geheimnisse bieten sinnvollen Fortschritt