Grey: An Alien Dream ist ein 2.5D-Beat-'em-up-Platformer, der den Geist der 1980er-Arcade-Klassiker einfängt und mit modernen 3D-Grafiken aufpeppt. In diesem Action-Adventure für PC steuerst du Grey, einen entspannten Alien, der nach zu viel Junkfood und Erdenfernsehen in seinem Raumschiff einschläft. Es folgt eine Reise durch traumhafte Welten, in denen Feinde seinen Schlaf in Chaos verwandeln wollen. Erschienen 2020, verbindet es Seit-Scroller-Kämpfe mit Plattform-Herausforderungen und spricht Retro-Fans auf Windows-Systemen an.
Gameplay
Im Kern geht es in Grey: An Alien Dream darum, als der titelgebende Alien Levels zu durchqueren, Wellen von Gegnern mit Schlägen und Tritten zu bezwingen - purer Beat-'em-up-Stil. Plattform-Elemente fordern Sprünge über Abgründe und das Ausweichen vor Gefahren, um zum Portal am Ende jeder Welt zu gelangen. Der Kampf ist unkompliziert, mit Grundangriffen gegen Albtraumkreaturen, die aus allen Richtungen heranstürmen. Besonders ist das Fehlen von Mid-Level-Checkpoints: Bei Tod startest du den Stage von vorn, was jedem Duell Spannung verleiht. Die 3D-Grafik sorgt für optischen Schwung, sodass die Umgebungen trotz Seitenscroller-Perspektive lebendig wirken.
Die Mechaniken drehen sich um den Fortschritt durch Traumwelten, bei dem Items sammeln oder Bosse besiegen den Weg zum nächsten Bereich freiräumt. Die Steuerung für Bewegungen, Sprünge und Hiebe ist zugänglich, erfordert aber präzises Timing gegen stärkere Gegner. Das Gameplay wirkt stellenweise roh, fängt aber den alten Arcade-Härtetest ein, bei dem Ausdauer siegt.
Spielmodi
Grey: An Alien Dream setzt voll auf Singleplayer, ohne Multiplayer- oder Koop-Optionen. Du meisterst das Abenteuer allein und führst Grey durch seine Unterbewusstseinskämpfe, ohne Mitspieler.
Dies passt zur erzählgetriebenen Struktur, in der jedes Level das Traumthema ausbaut, ohne in Wettkampf-Formate abzudriften. Der Verzicht auf abwechslungsreiche Modi hält die Erfahrung fokussiert auf Solo-Fortschritt und klassische Highscore-Versuche.
Story and Setting
Die Story spielt in Greys Traumwelt, ausgelöst von einem Nickerchen inmitten alienischer Snacks und geklauter TV-Signale. Welten greifen Fantasy-Motive auf, bevölkert von Feinden als alptraumhafte Verzerrungen bekannter Klischees. Als Grey drängst du voran, um diesen Reichen zu entkommen - mit dem großen Ziel, unversehrt aufzuwachen.
Die Schauplätze wechseln von surrealem Landschaft zum nächsten, jedes mit einem Portal als Siegessignal über die dortigen Bedrohungen. Diese Struktur motiviert zum Wiederholen von Abschnitten, um Layout und Gegnermuster zu meistern.
Lohnt es sich?
Für Retro-Beat-'em-up-Platformer-Fans bietet Grey: An Alien Dream einen nostalgischen Trip mit 1980er-Atmosphäre und simplen, aber packenden Mechaniken. Spieler loben den Spaß trotz mancher Steuerungsunruhe und des harten No-Checkpoint-Systems, das Neulinge ärgern, aber Arcade-Veteranen belohnen kann.
Mit nur wenigen Reviews seit dem 2020-Release und keinen großen Updates lately bleibt es ein Nischen-Indie-Titel für kurze Sessions. Wer Solo-Action-Adventures mit Gex-ähnlichem Story-Ton sucht, findet hier eine gute Wahl - Perfektionisten mit Durst auf moderne Features schauen besser woanders. Insgesamt lohnt es sich für Retro-Herausforderungen.