Hearts Gone Black ist ein Survival-Horror-Spiel aus der Vogelperspektive, das in einer postapokalyptischen Welt spielt, Jahre nach einem gescheiterten Experiment, das die Menschheit verändert hat. Die Toten wandern mit schwarzen Herzen umher, verlassene Kleinstädte auf dem Land stehen leer, und die Überlebenden halten sich in verfallenen Häusern und notdürftigen Unterkünften. Die Spieler übernehmen die Rolle eines der letzten lebenden Menschen und müssen sich und eine kleine Gruppe am Leben erhalten - durch sorgfältiges Ressourcenmanagement und schwierige Entscheidungen statt durch heldenhafte Taten.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der Wechsel zwischen sicheren Basis und gefährlichem Außeneinsatz. Die Spieler brechen von ihrem Stützpunkt auf, um in verlassenen Häusern und Dörfern Vorräte zu beschaffen. Da die Ressourcen knapp sind, muss stets entschieden werden, was lohnenswert ist - sei es durch Plündern, Abbau, Jagd oder andere Methoden. Zurück im Lager bauen die Überlebenden Werkzeuge, erforschen Verbesserungen, ziehen Nahrung an und errichten Verteidigungsanlagen. Jeder Ausflug birgt echte Risiken, weil Vorräte schnell schwinden und die Umgebung feindlich bleibt.
Überleben bedeutet mehr als Kämpfen: Hunger, Durst, Energie, Moral, Gesundheit und geistige Verfassung aller Gruppenmitglieder müssen im Blick behalten werden. Schlechtes Wetter verursacht Umweltdebuffs, Verletzungen erfordern Pflege, und die Moral beeinflusst, wie gut die Überlebenden ihre Aufgaben erledigen. Spieler weisen den Mitgliedern Stationen wie Landwirtschaft, Handwerk oder Forschung zu, damit die Basis funktioniert. Über 300 Gegenstände unterstützen die Systeme für Crafting, Kochen, Forschung, Anbau und Lagerung und ermöglichen schrittweise Verbesserungen des Alltags.
Im Kampf kommen Schusswaffen, Sprengstoff, taktische Verbrauchsgegenstände und Nahkampfwaffen gegen infizierte Kreaturen und feindliche Überlebende zum Einsatz. Zusätzlich lassen sich Barrikaden, Fallen und Gadgets bauen und platzieren, um größere Bedrohungen abzuwehren. Die trostlose ländliche Kulisse erzeugt eine stille Spannung, während die Erkundung vergessener Orte sowohl Chancen als auch Gefahren bereithält und die Grenzen dessen auslotet, wozu Überlebende bereit sind.
Spielmodi
Das Spiel konzentriert sich auf Einzelspieler-Basenmanagement und Survival-Runs; benannte Mehrspielermodi gibt es nicht. Die Kernaktivitäten drehen sich um wiederholte Plünderungszüge, die der Instandhaltung und dem Ausbau der Basis dienen. Im Endgame stehen Extraktionsläufe und Basisverteidigungen gegen Horden in fünf Schwierigkeitsstufen im Vordergrund, bei denen die Spieler ihr Lager gegen Wellen von Infizierten schützen und gleichzeitig schwindende Vorräte sowie den Zustand der Überlebenden im Auge behalten müssen.
Moralische Entscheidungen tauchen während der Überlebensszenarien auf und zwingen zu Opfern und Priorisierungen innerhalb der Gruppe, die langfristige Auswirkungen haben. Diese Elemente sind direkt in den Tagesablauf aus Aufgabenverteilung, Basisverteidigung und Ressourcenplanung eingebunden.
Welt und Atmosphäre
Die Handlung spielt in einer stillen, zerstörten ländlichen Landschaft, in der verlassene Häuser und unsichere Unterkünfte den Hintergrund bilden. Infizierte Feinde mit schwarzen Herzen streifen neben feindlichen menschlichen Überlebenden umher und setzen die knappen Vorräte unter ständigen Druck. Dynamische Wettersysteme sorgen für zusätzliche Herausforderungen, die Bewegung, Sichtweite und das Wohlbefinden der Gruppe beeinflussen.
Erkundung belohnt sorgfältige Planung, denn jede Entscheidung darüber, was mitgenommen oder zurückgelassen wird, kann über Erfolg oder Misserfolg eines Laufs entscheiden. Die Welt belohnt nicht allein Aggression, sondern zeigt, wie sich Menschen verändern, wenn ständige Kompromisse überleben müssen.
Lohnt sich das Spiel?
Hearts Gone Black befindet sich noch in der Entwicklung als Solo-Indie-Projekt mit geplantem Release im ersten Quartal 2027. Die beschriebenen Systeme für Ressourcenmanagement, Überlebensbedürfnisse, Crafting und Basisverteidigung sprechen Spieler an, die methodischen Top-Down-Survival-Horror mit Fokus auf langfristige Planung statt schnellem Action bevorzugen. Wer postapokalyptische Settings mit Schwerpunkt auf Hunger, geistiger Gesundheit, Moral und moralischen Abwägungen sucht, dürfte die Mechaniken nach Release interessant finden.
Da das Spiel noch nicht verfügbar ist, liegen weder Spielerbewertungen noch Update-Historien vor. Das Interesse wird davon abhängen, wie gut das finale Zusammenspiel aus Plündern, Crafting und Hordenverteidigung die angekündigten Features umsetzt. Auf den großen Plattformen kann man das Spiel auf die Wunschliste setzen, um den Fortschritt bis zum Release zu verfolgen.