Hellcard ist ein kooperatives Roguelike-Deckbuilder, das Strategie, Indie-Charme, RPG-Progression und Abenteuer-Exploration auf dem PC miteinander verbindet. Spieler bauen Decks auf und kämpfen in papiernen Dungeons mit Karten, wobei taktische Entscheidungen den Ausgang jeder Begegnung mit dämonischen Gegnern bestimmen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Decks, kombiniert mit schnellen, taktischen Kartenkämpfen. Jeder Durchlauf erfordert die Auswahl von Karten, die die Kampfoptionen festlegen, sowie deren gezielten Einsatz, bei dem Timing und Reihenfolge über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Die Positionierung der Monster beeinflusst das Kampfgeschehen direkt und erlaubt es erfahrenen Spielern, Bedrohungen so zu platzieren, dass sich Vorteile ergeben oder Kettenreaktionen ausgelöst werden. Das System belohnt vorausschauende Planung statt bloßen Kartenmissbrauch, da die räumliche Anordnung der Gegner Angriffsreichweiten, Flächeneffekte und Verteidigungsmöglichkeiten beeinflusst.
Fortschritt entsteht durch wiederholte Dungeon-Durchläufe, bei denen Karten und Verbesserungen über mehrere Versuche hinweg gesammelt werden. Die papierne Dungeon-Ästhetik präsentiert die Umgebungen als handgezeichnete, schichtweise Ebenen. Die Kämpfe bleiben zügig, legen Wert auf schnelle Rundenabwicklung und fordern dennoch Aufmerksamkeit für Positionierung und Ressourcenmanagement. Weitere Deckbuilding-Mechaniken werden nicht bestätigt.
Spielmodi
Im Einzelspielermodus können Solo-Läufe unternommen oder computergesteuerte Begleiter rekrutiert werden, um eine Gruppe zu vervollständigen. So lassen sich die vollständigen Deckbuilding- und Kampfsysteme ohne weitere Mitspieler erleben. Der Mehrspielermodus ermöglicht kooperative Sitzungen mit bis zu drei Helden, bei denen menschliche Spieler gemeinsam gegen die Horden des Erz-Dämons antreten. Freunde oder zufällige Teilnehmer können sich zusammenschließen und die Verantwortung für Deck-Management und taktische Ausführung in denselben Dungeon-Layouts teilen.
Beide Modi basieren auf denselben Kampfregeln und gewährleisten so Konsistenz - ob allein oder im Team. Der kooperative Fokus liegt auf dem gemeinsamen Kampf gegen die Horden, weitere Spielmodi sind nicht bestätigt.
Besondere Mechaniken
Die Positionierung der Gegner stellt die zentrale Abweichung von klassischen Deckbildern dar. Anstatt Monster als statische Ziele zu behandeln, integriert das Spiel ihre Standorte in die Kampfstrategie und macht die Platzierung zu einem aktiven Werkzeug für Vorteile. Dadurch entsteht eine räumliche Komponente, die mit Karteneffekten interagiert und Spieler dazu anregt, das Schlachtfeld für optimale Ergebnisse zu gestalten. Diese Herangehensweise sorgt dafür, dass Durchläufe auch bei wiederkehrenden Kartensets abwechslungsreich bleiben, da Umgebungsfaktoren den Wert jeder Entscheidung verändern.
Lohnt es sich?
Hellcard richtet sich an Spieler, die Roguelike-Decksbuilder mit taktischer Positionierung und kooperativen Elementen schätzen. Der Einzelspielermodus mit KI-Begleitern bietet ein vollständiges Erlebnis für alle, die lieber allein spielen, während der Mehrspielermodus dieselben Systeme für Gruppen erweitert. Die Betonung der Monsterplatzierung führt zu bedeutsamen Entscheidungen, die sich vom Standard-Kartenkampf abheben. Verfügbar ist das Spiel auf dem PC mit den beschriebenen Modi, sodass es eine direkte Option für Genre-Fans darstellt, die strategische Tiefe sowohl im Solo- als auch im Gruppenspiel suchen. Wer schnelle, taktische Kämpfe in einem konsistenten Dungeon-Setting bevorzugt, wird die Mechaniken passend finden.