„I'm Just a Wall" ist ein PC-Multiplayer-Prop-Hunt-Titel, der Action, Indie-Charme, entspanntes Tempo und großes Multiplayer-Chaos miteinander verbindet. Bis zu dreißig Spieler treten als Verstecker oder Sucher auf sich ständig neu generierenden Inseln an, wobei die Verstecker als Katzen auftreten und sich in Umgebungsobjekte verwandeln, um unentdeckt zu bleiben.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein asymmetrisches Versteckspiel. Die Katzen verwandeln sich in Requisiten wie Kakteen, Bonbons oder Bäume und passen sich so an ihre Umgebung an. Da nach der Verwandlung noch Ohren und Schwänze sichtbar bleiben, können Spieler mit einem Pinselwerkzeug individuelle Tarnmuster auftragen, die sich an das jeweilige Terrain anpassen. Weil sich die Insel jedes Mal komplett neu generiert, zählt vor allem die richtige Position - frühere Verstecke verlieren ihre Gültigkeit.
Die Sucher bewegen sich durch dieselbe Umgebung und orientieren sich an akustischen Hinweisen. Je näher sie einer versteckten Katze kommen, desto lauter werden deren Stimmen - ohne zusätzliche Anzeigen entsteht so eine natürliche Spannung. Wer still und regungslos bleibt, hat klare Vorteile, doch jede Bewegung oder ein unbedachtes Geräusch kann die Position verraten. Wer gefangen wird, wechselt die Seite und verstärkt das Sucher-Team, sodass sich das Zahlenverhältnis im Laufe der Runde verschiebt.
Über die Insel verteilte Schatztruhen bieten ein zweites Ziel. Die erste Katze, die eine Truhe erreicht und öffnet, sichert sich die Punkte und geht damit ein bewusstes Risiko ein. Dieses System verhindert reine Passivität und belohnt gleichzeitig Aufmerksamkeit für die Nähe der Sucher und die Lage der Ressourcen.
Spielmodi
Im Zentrum steht das Prop-Hunt-Prinzip selbst: Innerhalb einer Partie wechseln die Teams zwischen Verstecken und Suchen. Es gibt keine zusätzlichen, separat benannten Modi - die Mechaniken drehen sich um die katzenbasierte Verwandlung, die Tarnmalerei und den Seitenwechsel auf prozedural neu generierten Inseln.
Partien unterstützen die volle Spielerzahl von dreißig, sodass große Gruppen gleichzeitig mitspielen können. Die Neugenerierung der Insel nach jeder Runde sorgt für Abwechslung, ohne dass Karten ausgewählt oder Varianten benötigt werden.
Insel- und Rundenverlauf
Jede Runde startet auf einer frisch generierten Insel, sodass früheres Wissen über gute Verstecke keine Rolle spielt. Spieler müssen sich schnell an das neue Gelände und die veränderten Objektpositionen anpassen. Durch das Seitenwechselsystem gewinnt die Sucher-Seite mit jedem gefangenen Spieler an Schwung, während die Zeit fortschreitet.
Die akustische Nähe der Sucher beeinflusst ständig die Entscheidungen der Verstecker. Sie müssen abwägen, ob sich das Öffnen einer Schatztruhe lohnt oder ob die damit verbundene Bewegung zu viel Aufmerksamkeit erregt. Visuelle Tarnung, passende Umgebungsanpassung und akustische Disziplin erzeugen so eine mehrschichtige Spannung, die sich im Laufe einer Runde aufbaut.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel spricht vor allem Spieler an, die Prop Hunt mit zusätzlichen Anpassungsmöglichkeiten und dynamischen Teamwechseln mögen. Der lockere Ton eignet sich sowohl für kurze Runden als auch für längere Gruppenspiele, während die Indie-Action-Elemente jede Runde unvorhersehbar halten. Die neu generierten Karten und das Seitenwechselsystem verhindern Wiederholungen, und das Schatzsystem bringt leichten Wettbewerb, ohne den Fokus auf das Versteckspiel zu verlieren.
Wer präzises Zielen oder komplexe Fortschrittssysteme bevorzugt, könnte das Erlebnis als leichter empfinden als klassische Shooter oder Survival-Titel. Für Fans von Social Deduction und leichten Multiplayer-Jagden auf dem PC bieten die Mechaniken durch einfache, aber wirkungsvolle Regeln durchgehend Abwechslung. Die Verfügbarkeit auf PC macht das Spiel für Gruppen interessant, die eine Alternative zu gängigen Prop-Hunt-Formaten suchen.