Interstellar Rift ist ein Action-, Indie- und Simulationsspiel für den PC, das sich um den Bau von Raumschiffen und die offene Erkundung des Weltalls dreht. Spieler konstruieren ihre Schiffe Deckschicht für Deckschicht, bevor sie in eine Galaxis aufbrechen, in der Rohstoffabbau, Handelsrouten, außerirdische Bedrohungen und von Spielern ausgetragene Konflikte auf sie warten.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel aus Schiffskonstruktion und Überleben in einem persistenten Universum. Mit einem integrierten Editor bauen Spieler alles von kleinen Aufklärern bis hin zu gewaltigen Schlachtschiffen, platzieren Komponenten innen wie außen und regeln Systeme wie Energieversorgung, Sauerstoff und Bewaffnung. Unterwegs fördern Crews mit Extraktoren oder Drohnen Erze aus Asteroidenfeldern und verarbeiten die Materialien über automatisierte Relais weiter, um sie zu produzieren oder zu verkaufen.
Die Erkundung erfolgt über Rift-Generatoren, die entfernte Systeme miteinander verbinden. Das Kartografieren neuer Sektoren deckt Rohstoffvorkommen und Fraktionsziele auf. Die Wirtschaft basiert direkt auf den gesammelten Mineralien; Terminals ermöglichen Käufe, Verkäufe und Aufträge von Konzernstationen. Kämpfe verbinden Schiff-zu-Schiff-Gefechte mit Enteraktionen, die in First-Person-Shootouts an Bord feindlicher Schiffe münden. Feindliche Skrill-Aliens dringen aus Rifts in Sektoren ein und erfordern koordinierte Verteidigung oder offensive Gegenstöße.
Im Mehrspielermodus können Freunde gemeinsam ein Schiff bemannen und sich auf Stationen wie Pilot, Ingenieur oder Schütze verteilen. Rivalisierende Spieler bilden gegnerische Flotten oder agieren als Piraten, die Frachttransporte attackieren. Die Fraktionszugehörigkeit bestimmt verfügbare Missionen und Stationszugänge; zur Auswahl stehen bergbauorientierte Gruppen, Handelsnetzwerke, Sicherheitskräfte und unabhängige Plünderer.
Spielmodi
Interstellar Rift unterstützt Solo-Sessions für unabhängige Erkundung und Ressourcenmanagement. In kooperativen Runden können mehrere Spieler ein Schiff gemeinsam steuern oder mit eigenen Schiffen im selben Raum operieren. Wettbewerbsorientierte Interaktionen ergeben sich durch direkte Flottengefechte oder Überfälle auf von Spielern errichtete Außenposten und Handelsrouten. Aktuell gibt es weder saisonale Events noch Ranglisten; sämtliche Aktivitäten finden in derselben persistenten Galaxis statt.
Wichtige Mechaniken und Systeme
Die Ressourcenautomatisierung erfolgt über das ACTR-Relais, das Fracht ohne ständige Überwachung zwischen Lager und Produktion transportiert. Spieler können eigene Verkaufsstände einrichten, die sowohl mit menschlichen Händlern als auch mit NPC-Drohnen interagieren. Rift-Reisen und Systemkartografie sorgen für ein Gefühl von Fortschritt, während Einfluss wächst und sich sichere Sektoren um errichtete Handelsstationen bilden.
Enteraktionen erweitern die Begegnungen um Nahkämpfe in Korridoren und verwandeln groß angelegte Raumgefechte in taktische Gefechte an Bord. Bergbaudrohnen und Extraktoren reduzieren die manuelle Arbeit in Asteroidengürteln, während Schuldenmechanismen und Starter-Schiffe Neueinsteigern den Einstieg bei einer der vier Hauptfraktionen erleichtern.
Lohnt sich das Spiel?
Interstellar Rift erhält gemischte Kritiken: 66 Prozent der über 1.400 Nutzerbewertungen fallen positiv aus. Der detaillierte Schiffseditor und die kooperativen Crew-Mechaniken sprechen vor allem Fans von Konstruktion und Mehrspieler-Koordination in einem Weltraum-Setting an. Alleinspielende können die Galaxis ohne Verbündete als gefährlich empfinden, insbesondere bei Skrill-Einfällen oder Piratenüberfällen.
Das Spiel richtet sich an Enthusiasten simulationslastiger Weltraum-Titel, die Wert auf eigene Konstruktionen und wirtschaftliche Kreisläufe legen, weniger auf eine ausgefeilte Einzelspieler-Kampagne. Wer regelmäßige Inhaltsupdates erwartet, sollte den Vollrelease von 2020 und die begrenzte Nachveröffentlichungsaktivität berücksichtigen. Das Spiel bleibt mit Workshop-Unterstützung für Community-Schiffe und Baupläne käuflich erwerbbar.