My Sister is My Cat ist ein Singleplayer-Otome-Dating-Sim im japanischen Stil, der auf einem vierjährigen Campus spielt. Die Spielerin übernimmt die Rolle eines Physikgenies mit ausgeprägter Androphobie - mit einer Ausnahme: dem Stiefbruder. Im Mittelpunkt steht das Jonglieren von Studium und sozialem Leben, während durch gezielte Attributentwicklung romantische Beziehungen zu drei männlichen Charakteren aufgebaut werden.
Gameplay
Das Herzstück ist der Semesterverlauf an der Universität: Vorlesungen besuchen, Nebenjobs annehmen und an saisonalen Festen teilnehmen. Diese Aktivitäten steigern die drei zentralen Werte Charme, Mode und Temperament. Je höher diese Werte, desto mehr Dialogoptionen und Beziehungsmöglichkeiten eröffnen sich. Zeitmanagement ist entscheidend, denn wie die Tage und Abende genutzt werden, beeinflusst sowohl die Studienleistung als auch die Bindung zu den drei Hauptfiguren.
Jede Romanze bietet eine eigene Persönlichkeit: ein sanfter, aber besitzergreifender Top-Idol, dessen öffentliches Image im Gegensatz zu privaten Momenten steht; ein schüchterner, liebenswerter älterer Kommilitone, der stille Unterstützung bietet; und ein selbstbewusster Narzisst, der mit der Zeit eine wärmere Seite zeigt. Dates und gemeinsame Events bilden die Interaktionsbasis. Entscheidungen in Gesprächen und Aktivitäten bestimmen die Tiefe der Beziehungen. Über die vier Jahre entstehen durch die Kombination aus Wahlverhalten und Statusthreshhold verzweigte Handlungsstränge mit unterschiedlichen Enden.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine durchgehende Erzählung ohne separate Modi. Der Fortschritt folgt dem akademischen Kalender, bei dem Lernphasen, Arbeitsschichten und soziale Treffen über mehrere Semester hinweg abgestimmt werden müssen. Sämtliche Inhalte laufen innerhalb dieser einheitlichen Struktur ab. Ein einzelner Spielstand lässt sich durch wiederholte Durchläufe mit unterschiedlichen Entscheidungsmustern und Prioritäten bei den Werten für alternative Romanzen nutzen.
Romantik-Routen und Charakterentwicklung
Der Fortschritt hängt von der kontinuierlichen Beschäftigung mit den drei Hauptfiguren ab. Jeder Charakter reagiert auf bestimmte Kombinationen aus Charme, Mode und Temperament sowie auf gezielte Entscheidungen während Vorlesungen, Jobs und Festen. Zuneigung entsteht durch Aufmerksamkeit auf individuelle Vorlieben, die sich durch wiederholte Interaktionen offenbaren. Am Ende der vier Jahre ergeben sich je nach erreichten Beziehungsstufen mehrere Enden. Das System lädt dazu ein, durch unterschiedliche Schwerpunkte in mehreren Durchgängen weitere Ausgänge zu entdecken.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Fans von Otome-Titeln, die Stat-Management mit Campus-Simulation und entscheidungsbasierter Romanze verbinden. Der vierjährige Zeitraum ermöglicht ein langsames Wachstum der Beziehungen, während die drei unterschiedlichen männlichen Figuren abwechslungsreiche Persönlichkeitsdynamiken bieten. Da vor Release keine Nutzerbewertungen vorliegen und der Launch für Q4 2026 geplant ist, handelt es sich derzeit um ein kommendes Angebot für alle, die japanisch geprägte Dating-Sims mit Fokus auf persönliche Entwicklung und multiple Handlungsausgänge suchen. Wer Wert auf sorgfältige Zeitplanung zwischen Studium und sozialen Bindungen legt, wird mit der Struktur gut zurechtkommen.