Knell ist ein Top-Down-Survivor-Roguelite-Actionspiel für den PC, das in einer düsteren, untoten Welt spielt. Im Mittelpunkt steht ein kurzer Run, bei dem die Waffe automatisch angreift und der Spieler sich ganz auf Bewegung, Positionierung und taktische Entscheidungen konzentrieren muss, um Wellen von Gegnern und schließlich einen Boss zu überstehen.
Gameplay
Ein Run dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Die automatische Waffe ermöglicht es, sich voll auf Ausweichen und Navigation zu konzentrieren. Als einzige Verteidigung steht ein Ausweich-Roll mit kurzer Unverwundbarkeit zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen erscheinen Level-up-Karten mit über 40 Optionen, darunter Kettenblitze, umkreisende Kugeln, Flammringe, Frosttotems und Blutexplosionen. Pro Run stehen ein Reroll und ein Banish zur Verfügung, um das Build gezielt zu verfeinern.
Evolutionen erweitern die Progression: Wird eine Kernfähigkeit maximiert und mit der passenden Schlüsselkarte kombiniert, verwandelt sie sich in ein dauerhaft stärkeres Upgrade. Diese Evolutionen werden durch den Sieg über bestimmte Bosse freigeschaltet. Während des Bosskampfs schrumpft ein Feuerkreis die Arena ein, und jeder Boss hinterlässt ein Relikt, das künftige Runs verändert. Fünf unterschiedliche Biome sorgen für visuelle und spielerische Abwechslung: Overgrown Ruin, Rocky Wastes, Storm Realm, Hellscape und Blood Desert. Der Controller-Support umfasst vollständig umbelegbare Tasten und eine optionale Auto-Ziel-Funktion.
Spielmodi
Knell dreht sich um wiederholte Runs über fünf Karten, die jeweils mit einem Bosskampf enden. Meta-Progression verbindet die Runs über gesammelte Seelen, die für permanente Armory-Upgrades, neue Charaktere und schnellere Evolutionen genutzt werden. Nach Abschluss der letzten Karte wird New Game+ freigeschaltet. Optionale Dread-Schwierigkeitsstufen erhöhen die Herausforderung gegen bessere Belohnungen, ohne die grundlegende Run-Struktur zu verändern.
Charaktere und Builds
Neun spielbare Charaktere bieten jeweils eine eigene Auto-Attacke, eine eigene Klasse von Karten und eine Ultimate-Fähigkeit. Mourne setzt auf Nahkampf mit einem Warp-Slash-Ultimate. Harlow feuert durchdringende Pfeile mit dem Bogen. Warp kombiniert automatische Bolzen mit einem Ring aus elementaren Totems. Crow nutzt einen Granatwerfer für Flächenkontrolle. Roan schwingt weite Schwertbögen und rotierende Klingenringe. Vesper wechselt zwischen Schwert- und Speerform, jede mit eigenem Ultimate. Sanguine entzieht Leben durch schweren Nahkampf und lässt Feuergestein herabregnen. Bram fungiert als Tank und verwandelt sich bei niedrigem Leben in eine unbesiegbare Bestie. Malach ruft eine kleine Dämonenarmee herbei. Der Pixel-Art-Stil basiert auf lizenzierten Asset-Packs und wird von einer eigenen Boss-Battle-Soundtrack unterlegt.
Lohnt sich das Spiel?
Knell richtet sich an Fans von Survivor-Roguelites, bei denen Bewegung und Buildcrafting wichtiger sind als manuelles Zielen. Die kurze Rundendauer eignet sich für schnelle Sessions, während Meta-Progression und Evolutionen wiederholte Versuche belohnen. Im Early Access konzentriert sich das Spiel auf die genannten Systeme ohne weitere, noch nicht bestätigte Inhalte. Wer auf Gothic-Ästhetik, kartenbasierte Power-Spikes und Singleplayer-Runs mit steigender Schwierigkeit steht, findet hier eine klare, konsistente Struktur. Das Spiel ist derzeit über den PC während der laufenden Entwicklungsphase verfügbar.