LaBlue Horror ist ein First-Person-Psychohorrorspiel für den PC, das Spieler in ein vom Backrooms inspiriertes Labyrinth versetzt. Verfallene Gänge, flackerndes Licht und eine anhaltende Bedrohung prägen die Atmosphäre. Statt direkter Konfrontation steht das Erkunden und Ausweichen im Mittelpunkt: Das Ziel ist es, einen Ausgang zu finden, ohne vom feindlichen Wesen entdeckt zu werden. Seit dem Early-Access-Start am 22. Juli 2026 bietet das Spiel zunächst ein einzelnes Level, das vor allem auf Stimmung, Sounddesign und Sichtlinien-Mechaniken setzt.
Gameplay
Aus der First-Person-Perspektive bewegt man sich durch schwach beleuchtete Räume und verwinkelte Gänge, in denen die Sicht stark eingeschränkt ist. Das Wesen patrouilliert durch die Umgebung und reagiert auf Geräusche oder Sichtkontakt, sodass man sich leise fortbewegen und sich hinter Gegenständen oder in Schatten verstecken muss. Fortschritt ergibt sich durch das Finden von Schlüsseln oder Wegen, die zur Flucht führen. Wird man erwischt, erscheint ein Death Screen, bei erfolgreichem Entkommen ein Victory Screen. Wechselnde Lichtverhältnisse und unheilvolle Audiohinweise erzeugen Spannung, ohne dass Kampfmechaniken zum Einsatz kommen.
Überleben bedeutet, Abstand zu halten und die Sichtlinie des Wesens zu unterbrechen. Die aktuelle Version konzentriert sich auf diese grundlegenden Schleifen und lässt Spieler das Tempo und die Spannung im ersten Labyrinth-Abschnitt erleben. Zukünftige Updates sollen weitere Bereiche, verbessertes Gegnerverhalten und neue Schreckmomente bringen, doch der aktuelle Build legt den Schwerpunkt auf den Kernloop des ersten Levels.
Spielmodi
LaBlue Horror ist ausschließlich als Singleplayer-Erfahrung konzipiert, bei der man allein durch das Labyrinth streift und Fluchtversuche unternimmt. Weder kompetitive noch kooperative Modi sind in der Early-Access-Version enthalten. Das Gameplay dreht sich um objektbasierte Ziele: Räume durchsuchen, schwachen Lichtquellen folgen und den Ausgang erreichen, bevor das Wesen einen erwischt. Dadurch eignet sich das Spiel für wiederholte Durchläufe, bei denen man Routen und Timing optimieren kann - allerdings ist der aktuelle Stand auf ein einziges Level beschränkt.
Verstecken und Ausweichen bilden die zentralen Mechaniken. Fraktionssysteme oder Team-Elemente gibt es zum Launch nicht. Stattdessen fordert das Design aufmerksames Beobachten der Umgebung und der Bewegungsmuster des Wesens.
Atmosphäre und Leveldesign
Die Architektur orientiert sich am Backrooms-Stil: endlose Korridore, defekte Einrichtung und ein erdrückendes Gefühl der Isolation. Die Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle - schwache Lampen werfen lange Schatten, durch die man sich tastet und gleichzeitig auf akustische Warnsignale des Wesens achtet. Das Sounddesign verstärkt den psychologischen Druck durch ambiente Geräusche und plötzliche Hinweise auf Gefahr, auch ohne visuelle Bestätigung.
Das erste Level dient als geschlossener Test dieser Elemente und verbindet simulationsnahe Navigation mit abenteuerlichen Entdeckungsmomenten. Einfache Steuerung sorgt für leichten Einstieg, während in Verfolgungssequenzen schnelle Entscheidungen gefragt sind - wohin man sich versteckt oder welchen Weg man als Nächstes wählt.
Aktueller Stand und zukünftige Pläne
LaBlue Horror startete im Early Access mit dem ersten spielbaren Level, grundlegenden Überlebenssystemen und dem zentralen Horror-Loop. In den kommenden sechs bis zwölf Monaten sind weitere Level, verbesserte KI des Wesens, erweiterte Soundlandschaften und überarbeitete Menüs geplant. Spieler-Feedback über Diskussionen und Berichte soll bei Anpassungen von Balancing, Performance und neuen Inhalten helfen.
Der Build enthält Death und Victory Screens, Steam-Errungenschaften sowie Workshop-Unterstützung für spätere Community-Beiträge. Singleplayer bleibt der Hauptmodus, kooperative Optionen sind jedoch als mögliche zukünftige Erweiterung vorgesehen.
Lohnt sich das Spiel?
LaBlue Horror richtet sich an Spieler, die atmosphärische Singleplayer-Horror-Erlebnisse schätzen, bei denen Spannung und Ausweichen im Vordergrund stehen. Die Early-Access-Version vermittelt einen fokussierten Eindruck der Labyrinth-Erkundung und des Ausweichens vor dem Wesen im ersten Level und eignet sich daher für alle, die die weitere Entwicklung unterstützen möchten. Da noch keine Reviews vorliegen, basiert die Empfehlung auf den bestätigten Mechaniken: Verstecken, Sichtlinien-Überleben und objektbasierte Flucht in einem vom Backrooms inspirierten Setting. Fans von Psychohorror, die Wert auf Sounddesign und Umgebungs-Storytelling legen, können den aktuellen Build testen und Feedback geben. Wer auf ein poliertes Vollrelease oder Multiplayer-Vielfalt wartet, sollte weitere Updates abwarten.