Last Oasis ist ein nomadisches Survival-MMO auf einer absterbenden, nicht mehr rotierenden Erde. Spieler übernehmen die Rolle von Nomaden, die sich in einem schmalen bewohnbaren Streifen zwischen extremer Hitze und eisiger Kälte bewegen. Riesige windgetriebene Konstruktionen - sogenannte Walker - dienen als mobile Basen, Transportmittel und Kampfplattformen. Im Mittelpunkt stehen Erkundung, Handwerk, Kampf und Anpassung in einer von Spielern gestalteten Welt, in der Oasen als Handels- und Konfliktpunkte fungieren.
Gameplay
Walker bilden das Herzstück des Fortschritts. Diese hölzernen, windbetriebenen Maschinen sind von echten Strandbeests inspiriert und lassen sich als mobile Belagerungseinheiten ausbauen. Nomaden montieren Lagerflächen, Erntemaschinen oder schwere Waffen wie Ballisten und Repetiergeschütze. Durch Upgrades können Walker auf Reisen, Rohstoffgewinnung oder Gefechte spezialisiert werden. Mit Enterhaken erreichen Spieler auch Bereiche, die Walker nicht befahren können, und können gegnerische Maschinen entern.
Im Kampf verbindet sich richtungsabhängiges, timing-basiertes Nahkampfsystem mit Fernkampfoptionen. Ein- und Zweihandwaffen wie Schwerter, Streitkolben, Äxte und Stäbe stehen zur Verfügung, während Walker größere Bewaffnung tragen. Erfolg hängt von Positionierung und Timing ab, nicht von hektischem Tastendruck. Sandstürme, feindliche Kreaturen und die gewaltigen Sandwürmer - die sogenannten Long Ones - erfordern oft koordiniertes Vorgehen.
Ressourcenmanagement bestimmt den Alltag. Nomaden suchen nach Wasser, jagen Tiere und bergen seltene Materialien aus besiegten Kreaturen oder versteckten Fundorten. Ein globales Wirtschaftssystem verbindet die Oasen, sodass Händler von Angebot und Nachfrage profitieren können, während Clans um Gebiete konkurrieren. Autonome, windbetriebene Maschinen und Hangars bieten sichere Rückzugsorte nach riskanten Unternehmungen.
Spielmodi
Die Welt besteht aus einer einzigen großen, offenen Spielwelt mit miteinander verbundenen Oasen, die jeweils über 100 Quadratkilometer groß sind. Verschiedene Biome bieten unterschiedliche Herausforderungen und Rohstoffe und fördern die Erkundung jenseits des Startgebiets. Saisonale Updates bringen Anpassungen, Verbesserungen und neuen Inhalt, der die Karte regelmäßig verändert oder zurücksetzt.
Innerhalb dieses Rahmens können Spieler allein nomadisch leben, in kleinen Gruppen jagen oder handeln oder sich größeren Clans anschließen, die auf Gebietseroberung und wirtschaftliche Vorherrschaft abzielen. Manche Community-Server bieten dedizierte PvE-Zonen neben vollwertigen PvP-Bereichen an, während das Grundspiel außerhalb geschützter Flotilla-Zonen auf Risiko und Belohnung setzt. Sprachchat erleichtert spontane Allianzen gegen große Bedrohungen wie die Long Ones.
Welt und Fortschritt
Die stillstehende Rotation der Erde erzeugt zwei tödliche Extreme, zwischen denen nur ein schmaler Streifen bewohnbaren Landes bleibt. Nomaden müssen ständig weiterziehen, um der Sonne oder dem Eis zu entkommen. Die Rupu-Kreaturen stellen eine ständige Gefahr dar und wurden kürzlich dabei beobachtet, wie sie fortschrittliche Waffen einsetzen und sogar Tiere zähmen. Versteckte Technologien und Baupläne belohnen erfahrene Sammler.
Fortschritt umfasst persönliche Fertigkeiten, Walker-Anpassung und sozialen Status. Einzelne Spieler entwickeln sich von einfachen Händlern zu spezialisierten Söldnern oder Kaufleuten. Clans erweitern ihren Einfluss durch Bündnisse und den Schutz von Einnahmequellen, wobei Konflikte allgegenwärtig bleiben. Das System unterstützt sowohl Einzelkämpfer mit Fernwaffen als auch große Flotten.
Lohnt sich das Spiel?
Die Steam-Bewertungen liegen bei „Größtenteils positiv" mit über 11.000 Bewertungen. Außerhalb von Testphasen bewegen sich die gleichzeitigen Spielerzahlen meist im niedrigen zweistelligen Bereich, steigen jedoch bei saisonalen Launches deutlich an. Das Spiel erhält weiterhin Updates, wobei kürzere Saisons für schnellere Anpassungen geplant sind.
Das Spiel richtet sich an Spieler, die timing-basierten Kampf, Fahrzeugbau und risikoreiches Open-World-Survival mit starken sozialen und wirtschaftlichen Elementen schätzen. Wer stabile große Spielerzahlen oder rein kooperative Erfahrungen sucht, könnte mit dem aktuellen Stand weniger zufrieden sein. Fans von richtungsabhängigem Nahkampf, Walker-Anpassung und Sandwurm-Jagden finden hier einzigartige Systeme, die sich von typischen Survival-Spielen abheben.