Last One Employed ist ein strategisches Kartenspiel für Gruppen auf dem PC. Drei bis zehn Spieler treten in einem simulierten Tech-Büro gegeneinander an, wo es darum geht, Ressourcen zu verwalten und Kollegen per Karten aus dem Rennen zu werfen.
Gameplay
Zu Beginn jeder Runde wählt jeder Teilnehmer eine von 32 verschiedenen Bürorollen aus. Zur Auswahl stehen etwa Project Manager, System Administrator, QA Lead, HR, DevOps, Remote Freelancer oder Gründer. Jede Rolle bringt ihr eigenes Kartendeck mit, das Aktionen, Abwehrmöglichkeiten und Erholungsoptionen vorgibt. Drei Ressourcen bestimmen den Verlauf: Patience, Stress und Budget. Patience sinkt, Stress steigt durch Vorfälle und Angriffe. Wer Stress gleich oder höher als Patience hat, scheidet aus.
In einem typischen Zug optimiert man eine Hand aus sieben Karten, spielt eine Aktion gegen andere oder für sich selbst, delegiert Aufgaben in den Inbox eines Mitspielers und bearbeitet eingehende Tasks, die weitere Komplikationen verursachen können. Produktionsvorfälle treffen alle gleichzeitig. Mit Budget lassen sich begrenzte Büro-Vorteile kaufen. Abwehr, Konter und Umleitungen ermöglichen Reaktionen auf Angriffe. Ausgeschiedene Spieler bleiben über Abstimmungen weiter im Spiel und beeinflussen die verbliebenen Teilnehmer.
Es wird nur ein Computer mit Windows, macOS oder Linux benötigt. Weitere Spieler verbinden sich über den Browser auf dem Smartphone, indem sie einen angezeigten QR-Code scannen. Zusätzliche Apps oder Controller sind nicht nötig. Kartentexte und Oberfläche sind in siebzehn Sprachen verfügbar.
Game Modes
Die Partien folgen einem einheitlichen kompetitiven Modus für drei bis zehn Spieler. Ziel ist es, die Ressourcen der Gegner so weit zu reduzieren, dass nur noch ein Teilnehmer im Job bleibt. Lokale Gruppenspiele mit gemeinsamem Bildschirm und persönlichen Eingabegeräten werden unterstützt. Weitere Varianten oder Formate sind derzeit nicht vorgesehen.
Roles and Card Systems
Die Rollenwahl legt Startdecks und Strategien fest. Manche Rollen setzen auf direkte Angriffe, andere auf Ressourcenklau, Aufgabenverteilung oder defensive Umleitungen. Hunderte Karten decken Aktionen, Aufgaben und Vorfälle ab und sind in allen unterstützten Sprachen lokalisiert. Durch die Kombination aus persönlichen Decks und gemeinsamen Vorfällen bleiben auch wiederholte Rollenwahl-Partien abwechslungsreich.
Is It Worth Playing?
Das Spiel richtet sich an Gruppen, die ein kompetitives Kartenspiel mit Büro-Satire und Ressourcenmanagement suchen. Die browserbasierte Smartphone-Anbindung erleichtert spontane Runden, und das Eliminierungsprinzip hält Ausgeschiedene über Abstimmungen bei der Stange. Als Early-Access-Titel wird es noch an Balance und Inhalten gearbeitet. Wer Partyspiele mit direkter Interaktion und verdeckter Information mag, findet den Spielablauf besonders bei höheren Spielerzahlen spannend. Wer Solo-Erfahrungen oder stark strukturierte Kampagnen bevorzugt, wird mit dem Format weniger anfangen können.