Mermade ist ein unabhängiges Horrorspiel für den PC, das das Konzept der Verwandlung in eine Meerjungfrau in ein spannungsgeladenes Überlebensszenario verwandelt. Die Spielerin übernimmt die Rolle einer Frau, die durch erzwungene Experimente einen Fischschwanz anstelle von Beinen erhält. Im Mittelpunkt steht die Flucht aus einer geheimen Einrichtung, bei der Umweltgefahren und Bedrohungen durch andere veränderte Wesen gemeistert werden müssen.
Gameplay
Das Spielerlebnis basiert auf dem Wechsel zwischen zwei Bewegungsarten, die direkt mit dem veränderten Körper zusammenhängen. In Wasserbecken und Tanks ermöglicht der Schwanz fließendes Schwimmen und Tauchen, um Bereiche schnell zu durchqueren und Hindernissen auszuweichen. Auf trockenem Boden hingegen zwingt das Fehlen von Beinen zu einem kriechenden oder schleifenden Fortbewegungsstil, der sich absichtlich schwerfällig anfühlt und aus einfachen Bewegungen eine bewusste Auseinandersetzung mit Zeitdruck und Verfolgern macht. Diese Gegenüberstellung prägt jede Sequenz, da Spieler entscheiden müssen, wann sie ins Wasser gehen oder es verlassen, während sie nur begrenzte Möglichkeiten zur Verteidigung oder zum Ausweichen haben.
Zu den Survival-Elementen gehört das Ausweichen vor feindlichen, gescheiterten Experimenten, die durch die Anlage patrouillieren. Rätselartige Interaktionen entstehen durch Umgebungsschalter, verschlossene Wege und die Notwendigkeit, die Umgebung so zu manipulieren, dass sichere Routen entstehen. Die kurze Demo zeigt, wie diese Mechaniken die Verletzlichkeit an Land mit der relativen Freiheit unter Wasser kontrastieren und so ein durchgehendes Gefühl der Unruhe erzeugen, ohne auf klassischen Kampf zu setzen.
- Schwimm- und Tauchmechaniken für Wasserabschnitte
- Kriech- und Schleifbewegung an Land
- Schleichen und Ausweichen vor patrouillierenden Bedrohungen
- Erkundung zur Suche nach Ausgängen und Hinweisen
Spielmodi
Mermade ist ein reines Einzelspieler-Erlebnis mit narrativem Fokus und bietet keine separaten Mehrspieler- oder Wettbewerbsmodi. Die Struktur folgt einer linearen Progression durch die Einrichtung und verbindet Survival-Spannung mit der Möglichkeit, Details über die Experimente aufzudecken. Die Sitzungen konzentrieren sich darauf, die Flucht abzuschließen und gleichzeitig durch Umgebungs-Storytelling und begrenzte Interaktionen die Umstände der Verwandlung zu rekonstruieren. Controller-Unterstützung verstärkt das gewünschte Gefühl der veränderten Bewegung, während Tastatur- und Maussteuerung für Spieler zur Verfügung stehen, die diese bevorzugen.
Handlung und Setting
Die Geschichte spielt in einer Forschungseinrichtung mit Tanks, Gängen und Überresten gescheiterter Experimente. Die Spielerin erwacht in diesem veränderten Zustand und muss sich einen Weg nach draußen suchen. Verstreute Hinweise enthüllen die Motive hinter den Experimenten und die Identität der Verantwortlichen. Das Setting verbindet klinischen Horror mit der unheimlichen Isolation der Unterwasserbereiche, in denen andere Experimente ständigen Druck erzeugen, weiter voranzukommen.
Lohnt es sich?
Die aktuelle Demo hat bei Spielern, die sich für Body Horror und unabhängige Survival-Titel interessieren, durch ihr ungewöhnliches Konzept und die atmosphärische Umsetzung Aufmerksamkeit erregt. Das Feedback hebt den gelungenen Kontrast zwischen wasserbasierter Bewegung und landgebundenen Einschränkungen sowie das verstörende Charakterdesign hervor. Einige Spieler bemerken Verbesserungspotenzial bei Steuerung und Feinschliff in dieser Entwicklungsphase, doch die Grundidee bleibt einprägsam. Wer sich für kurze, fokussierte Horrorerlebnisse mit ungewöhnlichen körperlichen Einschränkungen und Fluchtmotiven interessiert, wird die verfügbare Version als ansprechend empfinden, während die Vorfreude auf das fertige Projekt mit fortschreitender Entwicklung wächst.