Next Space Rebels ist eine Indie-Simulation, in der es um Raketenbau, Kanalwachstum und eine Geschichte mit Fokus auf Raumfahrt-Aktivismus geht. Spieler beginnen als Bastler mit einfachen Konstruktionen und entwickeln sich durch Experimente weiter, bei denen sie Raketen bauen und deren Starts als Videos teilen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Beschaffen von Bauteilen, das Zusammenbauen von Raketen über eine übersichtliche Notizblock-Oberfläche und das Testen in Herausforderungen - von klassischen Starts bis zu ungewöhnlichen Stunts. Erfolgreiche Versuche schalten neue Teile frei, sodass aus einfachen Hobbyprojekten komplexe Satellitenträger werden können. Jeder Start wird aufgezeichnet und auf der fiktiven Plattform StarTube hochgeladen; steigende Zuschauerzahlen eröffnen neue Möglichkeiten und Handlungsstränge.
Fehlschläge gehören dazu: Instabile Konstruktionen explodieren oder geraten außer Kontrolle und zwingen zu Anpassungen. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten, sodass kreatives Bauen ohne technisches Vorwissen möglich ist. Die Handlung wird durch Live-Action-Sequenzen mit schrägen Online-Persönlichkeiten ergänzt, die den Spieler in größere Themen wie Satellitenkontrolle und Internetfreiheit einbinden.
Spielmodi
Im Story-Modus steht der narrative Fortschritt im Vordergrund. Raketenbau und Charakterentwicklung sind direkt miteinander verknüpft, und strukturierte Herausforderungen belohnen mit neuen Teilen und treiben die Geschichte einer Gruppe von Weltraum-Rebellen voran.
Nach Abschluss der Story wird der Creative Mode freigeschaltet. Hier entfallen alle Fortschrittsvorgaben: Spieler können beliebige Kombinationen aus freigeschalteten Bauteilen testen, ohne Story-Vorgaben oder Kanalstatistiken.
Handlung und Fortschritt
Die Geschichte wird über komplett geschauspielerte Zwischensequenzen erzählt und stellt eine Reihe von Internet-Persönlichkeiten vor. Mit wachsender Bekanntheit geraten die Spieler zunehmend unter Druck, als äußere Kräfte den Weg zum Ruhm behindern. Der Fokus verschiebt sich von persönlichem Kanalwachstum hin zu gemeinsamen Aktionen gegen zentralisierte Satellitenkontrolle. Jedes neue Bauteil und jede neue Herausforderung erweitert sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die Einbindung in die Handlung.
Spieler müssen ihre kreativen Ideen mit den Erwartungen des Publikums und der geheimnisvollen Rebellen in Einklang bringen und entscheiden, wie weit sie experimentieren wollen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Steam-Bewertungen liegen bei „Sehr positiv" auf Basis mehrerer hundert Rezensionen. Gelobt wird vor allem die Mischung aus Simulationstiefe und schräger Erzählung. Das Spiel richtet sich an Spieler, die iterative Konstruktion, Lernen aus Fehlern und eine leichte narrative Einbettung schätzen - ohne Action oder kompetitives Multiplayer.
Durch den Singleplayer-Fokus und den Schwerpunkt auf persönlichem Experimentieren eignet sich das Spiel besonders für alle, die eine entspannte, aber lohnende Simulationserfahrung mit Raum für ausgefallene Ideen nach Ende der Story suchen. Es ist weiterhin für den PC erhältlich und wird weiterhin unterstützt.