Obsidia ist ein Singleplayer-Action-Adventure aus der Top-Down-Perspektive, das in einer von Konzernexperimenten geprägten postapokalyptischen Welt spielt. Die Spieler übernehmen die Rolle eines Technikers der Organisation OBSIDIA und untersuchen radioaktive Vorfälle in einer zerstörten Stadt. Im Mittelpunkt stehen Erkundung, Kampfbegegnungen und Rätsel in einer stillen, bedrückenden Umgebung, in der jede Entscheidung Konsequenzen hat.
Gameplay
Die Spielmechanik dreht sich um die Navigation durch zerstörte Stadtviertel in einer 2.5D-Top-Down-Ansicht. Im Kampf kommen Nahkampfwaffen zum Einsatz, um plötzlichen Angriffen gegnerischer Wesen zu begegnen, die jeweils unterschiedliche Taktiken erfordern. Rätsel lösen sich durch genaue Beobachtung der Umgebung und geben Aufschluss über die Ursachen der Katastrophe. Bewegungen und Handlungen wirken bewusst langsam in der dichten Atmosphäre, in der Geräusche und Sichtweite überleben entscheidend sind. Das Spiel legt Wert auf Ressourcenmanagement und Situationsbewusstsein statt auf schnelle Action.
Spielmodi
Obsidia bietet ausschließlich einen Singleplayer-Modus. Weder kompetitive noch kooperative Varianten sind vorgesehen. Die gesamte Erfahrung besteht aus einer durchgehenden Reise, bei der die Geschichte durch Erkundung und Problemlösung in der betroffenen Stadt enthüllt wird.
Handlung und Setting
Die Geschichte spielt nach Experimenten mit einem psychologischen Wirkstoff namens CEO, der eigentlich die Produktivität steigern sollte, stattdessen aber weitreichende Zerstörung verursachte. Als Mitglied eines offiziellen Untersuchungsteams durchsuchen die Spieler die Ruinen und sammeln Hinweise auf die Ereignisse. Die Welt bleibt durchgehend ruhig und atmosphärisch, mit wenig Dialog und einem starken Fokus auf Umgebungs-Storytelling, das das Ausmaß der Katastrophe vermittelt.
Lohnt sich das Spiel?
Obsidia richtet sich an Spieler, die methodische Top-Down-Abenteuer mit leichten Kämpfen und Umgebungsrätseln schätzen. Die Singleplayer-Struktur und der atmosphärische Fokus passen zu denen, die Indie-Titel bevorzugen, die Spannung über visuelle Effekte stellen. Eine Demo steht zur Verfügung, um die Mechaniken vor der Veröffentlichung zu testen. Da noch keine Nutzerbewertungen vorliegen, hängt das Interesse von der Vorliebe für bewusstes Erkunden und Überleben in einer zerstörten Welt ab. Fans ähnlich ruhiger Spiele werden den Ansatz wahrscheinlich als ansprechend empfinden, sobald das Spiel erscheint.