Open Country ist ein Survival- und Abenteuerspiel aus der Third-Person-Perspektive, das auf PC in einer offenen Wildnis spielt. Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines Outdoor-Enthusiasten, der das Stadtleben hinter sich lässt, um zu jagen, zu erkunden und Ressourcen zu verwalten - dabei muss er sich wilden Tieren und wechselnden Bedingungen stellen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung auf Ausflüge in die Wildnis. Spieler packen ihren Rucksack, laden ihr Gewehr und machen sich auf die Suche nach Wild, während sie Hunger, Durst und die Notwendigkeit eines Unterschlupfs im Blick behalten. Wer weit vom Basislager entfernt ist, muss ein Lager aufschlagen - idealerweise an einem geschützten Ort mit guter Übersicht über das Gelände. Bei der Jagd gilt es, Beute aufzuspüren, Munition zu sparen und nachts auf Raubtiere wie Wölfe und Bären vorbereitet zu sein.
Beim Erkunden der Landschaft sammeln Spieler Ressourcen und erledigen Aufträge für Einheimische. Der Ranger gibt Tipps zum Schutz des Tals, während Gary in der Snowridge Lodge bei Lieferengpässen Unterstützung braucht. Diese Tätigkeiten verbessern Ausrüstung und Fähigkeiten und eröffnen anspruchsvollere Herausforderungen. Angeln und grundlegende Überlebensroutinen ergänzen den Alltag ebenso wie Waffen- und Ausrüstungsfortschritte.
Spielmodi
Der Einzelspielermodus bietet eine klare Struktur mit Missionen, Story-Elementen und Zwischensequenzen, die den Fortschritt durch das Tal lenken. Spieler bewältigen Aufgaben eigenständig und verbessern ihre Fertigkeiten im Jagen und Bauen von Unterkünften.
Im Online-Koop-Modus können zwei Spieler gemeinsam Überlebensaufgaben und Jagden außerhalb der Hauptgeschichte angehen. Hier steht die gemeinsame Ressourcenverwaltung und koordinierte Erkundung im selben Wildnisgebiet im Vordergrund.
Fortschritt und Fertigkeiten
Fortschritte ergeben sich durch das Abschließen von Zielen, die bessere Waffen, Ausrüstung und schwierigere Aufträge freischalten. Ziel ist es, als Master Outdoorsman anerkannt zu werden, indem man sich unter widrigen Bedingungen bewährt. NPC-Begegnungen sorgen für Abwechslung, darunter auch die Möglichkeit, sich während längerer Aufenthalte ein Tier als Begleiter anzuschließen.
Lohnt sich das Spiel?
Open Country erschien im Juni 2021 und stieß größtenteils auf negative Kritik - nur 38 Prozent der hunderte Nutzerbewertungen fielen positiv aus. Häufig genannt werden technische Probleme, repetitive Abläufe und eine begrenzte grafische Qualität, die den Spielspaß beeinträchtigen. Die Einzelspieler-Kampagne bietet eine einfache Schleife für alle, die gezielt Jagd- und grundlegende Survival-Mechaniken suchen, doch viele Spieler bemängeln Steuerung und Tempo.
Der Koop-Modus existiert, leidet aber seit Release unter mangelnder Unterstützung. Das Spiel richtet sich an Spieler mit bereits bestehendem Interesse an simulationslastigen Outdoor-Aktivitäten, die mit dem veralteten Erscheinungsbild und dem begrenzten Umfang leben können. Wer auf Hochglanz-Produktionen oder regelmäßige Inhaltsupdates Wert legt, findet im Genre wahrscheinlich bessere Alternativen. Verfügbar ist weiterhin nur die ursprüngliche PC-Version ohne bestätigte Erweiterungen oder saisonale Inhalte.