„Order of the Holy Crucible" ist ein actionlastiges Indie-Roguelike für den PC. Spielerinnen übernehmen die Rolle von Kriegerinnen, die in einer apokryphen Welt gegen Heere, fremdartige Kreaturen und finstere Mächte antreten. Das Spiel setzt auf direktes Nah- und Fernkampf sowie Ressourcenmanagement innerhalb von Durchläufen, die bei einer Niederlage enden - Fortschritt bleibt jedoch durch Freischaltungen und Ausbau des Hauptquartiers erhalten.
Gameplay
Im Zentrum steht der Kampf mit einzigartigen Waffen, die an die jeweilige Figur gebunden sind. Jede Kriegerin verfügt über besondere Fähigkeiten, die Begegnungen verändern - etwa Flächenangriffe oder gezielte Treffer gegen Gruppen. In jedem Run gilt es, Ziele zu erfüllen oder Wellen zu überstehen und dabei Gold sowie weitere Ressourcen von besiegten Gegnern einzusammeln. Diese Materialien fließen in dauerhafte Verbesserungen ein, nicht nur in kurzfristige Stärkungen.
Der Fortschritt teilt sich in Charakterentwicklung und den Ausbau der Basis auf. Freigeschaltete Figuren stehen in allen weiteren Versuchen zur Verfügung und bringen jeweils eigene Ausrüstung mit, die unterschiedliche Herangehensweisen ermöglicht. Die gesammelten Ressourcen finanzieren Erweiterungen im zentralen Hub, die wiederum Segnungen gewähren und künftige Runs beeinflussen. So belohnt das Spiel wiederholte Versuche mit stetig wachsender Stärke.
Spielmodi
Im Story-Modus stehen konkrete Aufgaben im Vordergrund, die eine Handlung vorantreiben. Erfolgreiche Missionen schalten neue Charaktere samt Waffen und Fähigkeiten frei. Die Struktur führt durch eine Abfolge von Begegnungen, ohne dabei auf Roguelike-typische Zufallselemente wie variierende Gegnerplatzierungen oder Ressourcenverteilung zu verzichten.
Der Survival-Modus verzichtet auf vorgegebene Ziele und konzentriert sich auf reine Ausdauer. Spielerinnen stellen sich immer stärkeren Wellen in einer offeneren Umgebung und sammeln möglichst viele Ressourcen, bevor sie unterliegen. Dieser Modus betont das klassische Risiko-Rendite-Prinzip des Genres: Je länger man überlebt, desto größer fällt der Ertrag für das gemeinsame Fortschrittssystem aus.
Charakterfortschritt und Upgrades
Über Abschlüsse im Story-Modus wird nach und nach ein Roster an Kriegerinnen freigeschaltet. Jede neue Figur bringt eigene Waffentypen und Spezialfähigkeiten mit, die Kampfgeschwindigkeit und Taktik verändern. Zu Beginn jedes Runs lässt sich aus der wachsenden Auswahl wählen und so mit unterschiedlichen Spielweisen gegen dieselben Gegnertypen experimentieren.
Der „Holy Crucible" fungiert als dauerhafter Hub, in dem gesammelte Ressourcen ausgegeben werden. Erweiterungen und Segnungen, die hier freigeschaltet werden, sorgen für bleibende Vorteile wie bessere Startausrüstung, zusätzliche Lebenspunkte oder veränderte Gegnerverhalten in künftigen Durchläufen. Diese Meta-Progression sorgt dafür, dass frühe Niederlagen langfristig zur Stärke beitragen, ohne den Reiz einzelner Versuche zu mindern.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an alle, die Roguelike-Strukturen mit actionbetontem Kampf und einem ungewöhnlichen Setting rund um Kriegerinnen verbinden möchten. Der Story-Modus bietet geführte Progression und Charaktervielfalt, während der Survival-Modus klassische Hochrisiko-Runs liefert. Das ressourcenbasierte Basis-Building schafft ein Gefühl kontinuierlicher Weiterentwicklung über mehrere Sitzungen hinweg.
Wer kurze, wiederholbare Action-Einheiten mit klaren Fortschrittswegen sucht, findet in den beiden Modi ein stimmiges Gesamtpaket. Der Indie-Umfang hält den Fokus auf den Kernmechaniken und verzichtet auf umfangreiche Nebeninhalte. Die Verfügbarkeit auf dem PC ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg für alle, die sich für diese Spielschleife interessieren.