P.O.N. ist ein kooperatives First-Person-Stealth-Action-Horrorspiel, das in einer kriminellen Unterwelt angesiedelt ist. Spieler übernehmen die Rollen von Kleinkriminellen, die für ein Syndikat arbeiten und riskante Aufträge erledigen müssen - während sie ständig von einer übermächtigen KI gejagt werden, die die Umgebung in eine permanente Bedrohung verwandelt. Ohne Teamkoordination scheitert man schnell gegen den unberechenbaren Verfolger.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht taktisches Schleichen und Überleben in missionsbasierten Szenarien aus der Perspektive von Kriminellen. Mit einem Tablet erhalten die Spieler Ziele und eine begrenzte Übersicht über Gefahren in der Nähe. Jede Bewegung muss leise und kontrolliert erfolgen, da Geräusche die KI auf sich ziehen, deren Angriffe ohne Vorwarnung und in der Nähe besonders brutal ausfallen. Sprachkommunikation innerhalb des Teams birgt zusätzliches Risiko - die Lautstärke muss sorgfältig kontrolliert werden, um die Entität nicht aufmerksam zu machen. Die Found-Footage-Optik verstärkt die Spannung, indem sie die Geschehnisse als Aufzeichnungen gescheiterter krimineller Operationen präsentiert.
Teamwork ist die Grundlage jeder Runde. Die Gruppe muss zusammenbleiben, sich über das Tablet austauschen und sich bei Extraktionen oder der Erfüllung von Zielen gegenseitig absichern. Allein unterwegs zu sein führt fast immer zum Scheitern, da die KI Isolation sofort ausnutzt. Belohnt werden stattdessen abgestimmte Positionierung, Ablenkungsmanöver und rechtzeitige Rückzüge statt direkter Konfrontation.
Spielmodi
Verfügbar sind kooperative Syndikatsmissionen, bei denen Teams bestimmte Gegenstände bergen oder Aufträge unter den Bedingungen festgelegter Verträge abschließen müssen. Im Fokus stehen Infiltration, vorsichtiges Vorankommen und die Extraktion, während die KI das Gebiet patrouilliert. Solo- oder Wettbewerbsmodi sind derzeit nicht vorgesehen - das Spiel konzentriert sich ausschließlich auf Gruppenüberleben und Aufgabenerfüllung.
Die Missionen skalieren mit der Spielerzahl und erfordern ein eingespieltes Team, um auf die zunehmend aggressiven Reaktionen der KI zu reagieren. Einmal angenommen, lassen sich Verträge nicht mehr abbrechen.
Setting and Atmosphere
Die Welt zeigt eine raue kriminelle Szene aus der Sicht gewöhnlicher Operativer, nicht aus der von Superhelden. Letztere treten nur als ferne Bedrohung in Form der KI auf, die von Anfang an weiß, dass die Spieler anwesend sind. Dark-Web-Verträge und verschlüsselte Kommunikation bestimmen den narrativen Ton, ohne umfangreiche Hintergrundgeschichte zu liefern.
Beleuchtung, Sounddesign und Umgebungsgefahren erzeugen Horror, indem sie die Sicht einschränken und Schritte oder Tablet-Interaktionen verstärken. Der Ton bleibt realistisch und orientiert sich an kriminellen Operationen, die von einer übernatürlichen Verfolgung durchkreuzt werden.
Lohnt es sich?
P.O.N. richtet sich an Spieler, die kooperative Horror-Erfahrungen mit Fokus auf Stealth und Kommunikation suchen, statt auf Kampf oder Erkundung. Die Betonung auf Verstecken und gegenseitiger Unterstützung passt zu Gruppen, die Spannung höher bewerten als actionlastige Spektakel. Das Spiel befindet sich noch in der Vorabversion, ein Release-Termin oder Details zum Post-Launch-Support liegen derzeit nicht vor.
Wer Solo-Optionen oder abwechslungsreiche Modi sucht, sollte sich anderweitig umsehen - das Design setzt auf koordiniertes Spiel und bestraft Isolation. Ob das Setting aus der kriminellen Unterwelt und die KI-gesteuerten Verfolgungsjagden zusagen, entscheidet letztlich über die persönliche Passung, sobald das Spiel erscheint.