Pinched ist ein Multiplayer-Survival-Horrorspiel, das angespannte Erkundung mit kompetitiven Renn-Elementen in prozedural generierten Untergrundwelten verbindet. Spieler bewegen sich auf dem PC durch stockdunkle Tunnel, nutzen begrenzte Lichtquellen und achten auf jede Bewegung, um einen Ausgang zu erreichen - und dabei Bedrohungen auszuweichen, die auf Licht und Geräusche reagieren. Im Mittelpunkt stehen bis zu acht Teilnehmer, die gemeinsam spawnen und selbst entscheiden, ob sie kooperieren oder ums Überleben konkurrieren wollen.
Gameplay
Im Kern geht es darum, in Höhlen und Abwasserkanäle abzusteigen, die sich mit jeder Runde neu generieren. Keine zwei Durchläufe gleichen sich, sodass Spieler sich ständig neu orientieren müssen. Jeder trägt eine Taschenlampe, die als wichtigste Lichtquelle dient, aber zugleich Aufmerksamkeit erregen kann. Leuchtfackeln erfüllen mehrere Zwecke: Sie beleuchten Wege, markieren Fortschritte oder bilden kurzfristige Hindernisse gegen Verfolger.
Der Sound spielt bei jeder Entscheidung eine zentrale Rolle. Schritte und Stimmen hallen durch die Umgebung, sodass Sprinten zum kalkulierten Risiko wird. Ducken reduziert Geräusche, verlangsamt aber das Vorankommen. Proximity-Voice-Chat ermöglicht Echtzeit-Koordination oder verrät Positionen, sobald Panik aufkommt. Sackgassen und aufkommende Gefahren bestrafen Zögern, während die Dunkelheit die Sicht auf kleine Lichtkreise beschränkt.
Durch die prozedurale Generierung bleibt jede Session anders. Markante Stellen verschieben sich, überflutete Abschnitte tauchen auf oder verschwinden, und sichere Routen ändern sich unvorhersehbar. Schnelles Denken und Aufmerksamkeit werden dadurch wichtiger als das Auswendiglernen von Karten.
Game Modes
Vier Modi verändern Ziele und Spannungsniveau. Im Race-Modus gilt es, als Erster den Ausgang zu erreichen. Vertrauen ist hier optional, da nur ein Spieler für den eigenen Sieg benötigt wird.
Im Hunter-Modus übernimmt ein Teilnehmer die Rolle des Jägers. Die übrigen Spieler müssen sich verstecken und entkommen, während der Hunter sie über Licht- und Geräuschspuren ortet.
Escape the Flood bringt steigende Wasserstände ins Spiel. Spieler müssen klettern und vertikale Passagen nutzen, bevor die Tunnel unpassierbar werden - ein Wettlauf gegen die Zeit, ob allein oder gemeinsam.
Escape the Monster platziert eine permanente Bedrohung in den Tunneln. Erfolg hängt davon ab, diese Entität auszutricksen oder zu umgehen. Alle Modi basieren auf denselben Mechaniken - Lichtmanagement, Geräuschdisziplin und prozedurale Strukturen -, verschieben aber das Verhältnis zwischen Wettbewerb und Überleben.
Core Mechanics and Atmosphere
Das Management der Taschenlampe bestimmt den Rhythmus jeder Session. Die Batterie ist begrenzt, sodass Spieler abwägen müssen, wann sie Licht riskieren und wann sie es sparen. Leuchtfackeln bieten kurzfristig Sicht, erzeugen aber auch sichtbare Signale, die andere oder Bedrohungen ausnutzen können.
Der Fokus auf Audio geht über eigene Bewegungen hinaus. Echos von Schritten tragen weit, und das Proximity-Chat-System lässt Stimmen natürlich durch die Tunnel dringen. Dadurch entstehen Chancen für Täuschungsmanöver oder ungewollte Verratsmomente. Das Design hält Spieler permanent in Alarmbereitschaft, da jede Aktion hörbare Folgen hat.
Is It Worth Playing?
Pinched richtet sich an Spieler, die hochspannende Multiplayer-Horror-Erfahrungen suchen, die auf Sound und eingeschränkter Sicht statt auf direkten Kampf setzen. Die prozeduralen Tunnel und die verschiedenen Modi sorgen für Wiederspielbarkeit, besonders für Gruppen, die asymmetrische Ziele und Umweltgefahren schätzen. Da sich das Spiel noch im Pre-Release befindet und keine Nutzerbewertungen vorliegen, beruht die Einschätzung auf den beschriebenen Systemen rund um Taschenlampen, Leuchtfackeln und Sprachkommunikation in dunklen Umgebungen.
Wer kooperative oder kompetitive Survival-Szenarien in engen Räumen mag, wird das Kernspielgefühl wiedererkennen. Da noch keine etablierten Spieler-Feedbacks existieren, sollten Interessierte zukünftige Updates im Blick behalten, um Balance und technische Stabilität nach dem Launch zu prüfen. Die bestätigten Features passen gut zu Fans ähnlicher Indie-Horror-Titel, die Atmosphäre und akustische Hinweise über umfangreiche Progression stellen.