Planet of the Eyes ist ein 2D-Puzzle-Plattformer von Cococucumber, in dem Spieler einen Serviceroboter durch eine fremde Welt voller Gefahren und technischer Herausforderungen steuern. Die Handlung wird über Audio-Logs erzählt, während präzise Steuerung und kreative Rätsel in handgefertigten Leveln im Mittelpunkt stehen.
Gameplay
Im Zentrum steht das klassische Links-nach-rechts-Prinzip mit Sprüngen und dem Umgang physikbasierter Objekte. Schnelle Respawns ermöglichen es, nach Fehlversuchen sofort weiterzumachen, ohne dass Frust entsteht. Viele Rätsel erfordern das Betätigen von Schaltern, Verschieben von Blöcken oder das Verändern der Umgebung, um neue Wege freizulegen. Die Steuerung bleibt dabei stets präzise und lädt zum Ausprobieren ein. Die Level sind linear aufgebaut, belohnen aber aufmerksames Erkunden mit versteckten Geheimnissen, die sich meist wieder mit dem Hauptpfad verbinden.
Optisch setzt das Spiel auf klare Vektorgrafiken und ein farbenfrohes, retro-anmutendes Farbschema, das an klassische Science-Fiction-Ästhetik erinnert. Jede Etappe besitzt ein eigenes Layout, das sich nahtlos in die Geschichte einfügt und zum genauen Hinschauen anregt. Die Audio-Logs liefern gesprochene Hintergrundinformationen, ohne den Spielfluss zu unterbrechen.
Spielmodi
Planet of the Eyes bietet ausschließlich eine Einzelspieler-Kampagne. Es gibt weder kompetitive noch kooperative oder Multiplayer-Elemente. Die Level folgen einer durchgehenden Abfolge, die Plattform-Präzision mit Rätselmechaniken verbindet und in der Reise des Roboters über den Planeten gipfelt. Erfolge belohnen besondere Leistungen wie das Abschließen von Abschnitten mit wenigen Toden oder das Finden versteckter Elemente - bleiben aber stets auf die Hauptkampagne beschränkt.
Handlung und Atmosphäre
Die von Will O'Neill geschriebene, düstere Sci-Fi-Geschichte wird nach und nach über die gesammelten Logs enthüllt. Die vollständig vertonten Aufzeichnungen verleihen der Isolation des Roboters emotionale Tiefe. Der originale Soundtrack unterstützt die Stimmung mit vielschichtigen, unheimlichen Kompositionen, die sich je nach Umgebung und Spannung verändern. Mehrere einzigartige Todesanimationen sorgen für einen Hauch schwarzen Humors und machen jeden Fehlschlag zu einem kleinen visuellen Highlight.
Die handgefertigten Level laufen stabil mit 60 Bildern pro Sekunde und sorgen so für flüssiges Platforming auch in anspruchsvollen Passagen. Der Retro-Look zieht sich von der Grafik bis zur Gesamtpräsentation und schafft eine stimmige Welt, die sowohl nostalgisch als auch frisch wirkt.
Lohnt sich das Spiel?
Planet of the Eyes bietet ein kompaktes, fokussiertes Abenteuer mit einer Spieldauer von etwa ein bis zwei Stunden. Stärken sind die atmosphärische Erzählung, das kreative Leveldesign und das präzise Plattform-Gefühl - weniger Länge oder Komplexität. Auf den großen Plattformen erhält das Spiel durchweg sehr positive Bewertungen, vor allem für die immersive Ton- und Bildgestaltung. Es richtet sich an Spieler, die kurze, erzählungsgetriebene Puzzle-Plattformer ohne langfristige Verpflichtungen suchen. Verfügbar ist es auf dem PC über gängige digitale Stores, ohne saisonale Updates oder Live-Service-Elemente.