Planets Under Attack ist ein Echtzeit-Strategiespiel, in dem Spieler Flotten durch Planetensysteme führen und diese erobern. Im Mittelpunkt steht das Erobern von Planeten, um Ressourcen zu generieren, die Flotte auszubauen und gleichzeitig mehrere Bedrohungen in einer dreidimensionalen Umgebung abzuwehren, in der Planeten auf Umlaufbahnen kreisen.
Gameplay
Am Anfang kontrolliert man nur einen einzigen Planeten und muss angrenzende Welten angreifen, um sich auszubreiten. Eroberte Planeten liefern Einnahmen, mit denen neue Einheiten und Upgrades finanziert werden. Da gegnerische Streitkräfte gleichzeitig ungeschützte Gebiete angreifen, muss jeder Angriff sorgfältig abgewogen werden. Taktische Optionen umfassen das Auskundschaften feindlicher Positionen, das Verstärken von Verteidigungen und das richtige Timing von Angriffen, um Überdehnung zu vermeiden. Zwei unterschiedliche Völker mit eigenen Schiffstypen und Spielstilen stehen zur Auswahl, während fünfzehn freischaltbare Technologien die Fähigkeiten der Einheiten und die Strategie im Verlauf einer Partie verändern. Die Steuerung ist intuitiv gehalten, sodass auch Einsteiger schnell Befehle erteilen können, doch wer mehrere Schlachten gleichzeitig koordinieren muss, braucht ein gutes Gespür für Ressourcen und Positionierung.
Acht verschiedene Planetentypen sorgen für Abwechslung bei Verteidigungsanlagen und Ressourcenertrag und zwingen die Spieler, sich an unterschiedliche Kartenbedingungen anzupassen. Kämpfe finden im offenen Weltraum statt, wobei Flotten um bewegliche Himmelskörper manövrieren - ideale Voraussetzungen für Hinterhalte und Flankenmanöver, die räumliches Denken belohnen.
Spielmodi
Die Einzelspieler-Kampagne umfasst zweiunddreißig Missionen, die über drei Schwierigkeitsgrade hinweg neue Aufgaben stellen und an Komplexität zunehmen. Frühe Einsätze konzentrieren sich auf grundlegende Eroberung und Verteidigung, während spätere Level spezielle Herausforderungen wie Positionsverteidigung bis zum Eintreffen von Verstärkung oder die Erkundung unbekannter Sektoren beinhalten. Erfahrung aus diesen Missionen schaltet Technologien frei, die in nachfolgenden Spielen weiterverwendet werden können.
Im Mehrspielermodus können zwei bis vier Teilnehmer online gegeneinander antreten, im Team kooperieren oder gegen KI spielen. Fünfzehn dedizierte Karten stehen dafür zur Verfügung, und lokal im selben System lassen sich bis zu vier Spieler ohne Netzwerkverbindung gemeinsam spielen. Zusätzliche Modi wie Elimination, Capture, King of the Hill und Domination setzen unterschiedliche Siegbedingungen um, etwa die vollständige Vernichtung der Gegner oder die Kontrolle strategischer Punkte über einen bestimmten Zeitraum.
Grafik und Präsentation
Das Spiel setzt auf einen cartoonartigen Grafikstil mit klar erkennbaren Schiffssilhouetten für jedes Volk und animierten Planetensystemen, die sich in Echtzeit drehen und bewegen. Der Soundtrack ist eingängig, und die leichten Soundeffekte unterstreichen den spielerischen Ton, ohne die strategische Spannung zu mindern. Charakterporträts und kurze Erzählelemente verleihen dem abstrakten Eroberungsthema zusätzliche Persönlichkeit.
Lohnt sich das Spiel?
Planets Under Attack richtet sich an Spieler, die ein zugängliches Echtzeit-Strategiespiel mit sinnvollen Entscheidungen suchen. Die Kombination aus Kampagnenfortschritt, freischaltbaren Technologien und verschiedenen Mehrspielermodi bietet guten Wiederspielwert für alle, die Flotten und Territorien in einem kompakten Rahmen verwalten möchten. Die Steam-Rezensionen fallen gemischt aus: Viele loben die intuitive Steuerung und die Mehrspielermodi, bemängeln aber, dass die vereinfachten Systeme weniger Tiefgang bieten als umfangreiche RTS-Titel. Das Spiel ist weiterhin für den PC erhältlich und findet vor allem in lokalen Runden oder kleinen Online-Matches Anklang. Wer taktische Multitasking-Fähigkeiten und kurze Partien schätzt, wird besonders in Gesellschaft auf demselben System oder über Online-Lobbys Freude daran haben.