Prehistoric Kingdom ist eine Strategiesimulation, in der Spieler einen Zoo für ausgestorbene prähistorische Arten leiten. Die zentrale Aufgabe besteht darin, Tiere zu entdecken, auszubrüten und artgerecht unterzubringen - dabei gilt es, Besucherspaß, Personalabläufe und Tierwohl auf großen Karten in Einklang zu bringen.
Gameplay
Zu Beginn wählt man eine der verfügbaren Karten und formt mit Geländewerkzeugen die Landschaft: Flüsse lassen sich eingraben, Berge aufwerfen und Biome an die Bedürfnisse unterschiedlicher Arten anpassen. Gehege entstehen aus modularen Bauteilen oder vorgefertigten Konstruktionen wie Aussichtsplattformen, Restaurants und Sanitäranlagen. Tiere werden über Ausgrabungs- und Forschungssysteme beschafft, die in Brutstationen münden, wo Eier zu lebensfähigen Exemplaren schlüpfen.
Nach der Auswilderung durchlaufen die Kreaturen nahtlos alle Wachstumsstufen. Proportionen, Rufe und Bewegungsabläufe passen sich in Echtzeit an. Im Tagesverlauf suchen sie nach Nahrung, trinken, ruhen sich aus und zeigen soziales Verhalten wie Herdenbildung. Mitarbeiter übernehmen den Transport von Ressourcen zu Futterstellen und Kiosken sowie die Entsorgung von Abfällen. Im First-Person-Modus kann man das Gelände direkt erkunden, mit Fernglas beobachten, Gehege betreten oder sich auf Bänken niederlassen.
Das Ressourcenmanagement umfasst den Import oder die Eigenproduktion von Materialien und deren effiziente Verteilung. Besucherströme beeinflussen Einnahmen und Zufriedenheit und eröffnen so neue Erweiterungsmöglichkeiten. Neuere Updates haben dynamische Kampfmechaniken hinzugefügt, bei denen Arten unter bestimmten Bedingungen aggressiv werden können.
Spielmodi
Zwei Hauptmodi bestimmen den Spielverlauf. Im Sandbox-Modus stehen umfangreiche Einstellungen für Ressourcen, Tierverfügbarkeit und Umweltfaktoren zur Verfügung. Hier kann man ohne wirtschaftliche Einschränkungen oder Freischalt-Timer experimentieren.
Der Challenge-Modus führt ein Wirtschaftssystem ein, das auf Gästeeinnahmen basiert, sowie Forschungsbäume für neue Arten und Technologien sowie Ausgrabungsstätten zur Fossiliensuche. Ziele drehen sich um die langfristige Parkstabilität; Fehlmanagement bei Hunger, Hygiene oder Besuchererlebnis wird bestraft. Beide Modi nutzen dieselben Bau- und Tierfunktionen, unterscheiden sich jedoch in Startbedingungen und Fortschrittsdruck.
Kreativwerkzeuge und Verwaltungssysteme
Beim Bauen stehen präzise Platzierungswerkzeuge für schrittweise Konstruktionen ebenso zur Verfügung wie thematische Vorlagen. Über die Steam Workshop-Integration lassen sich von der Community erstellte Bauwerke teilen oder herunterladen. Logistiknetzwerke erfordern strategisch platzierte Knotenpunkte, um Engpässe zu vermeiden. Durch Schulungen verbessern Mitarbeiter ihre Effizienz bei Nachschub und Reinigung.
Das Wohlbefinden der Tiere wirkt sich direkt auf den Parkerfolg aus. Soziale Bedürfnisse fördern Gruppenverhalten, während artgerechte Umgebungen durch passende Biome und ausreichend Platz entstehen. Über achtzig Arten stehen derzeit zur Verfügung - von Säugetieren wie dem Wollhaarmammut bis zu Dinosauriern wie dem Spinosaurus -, jede mit eigenen Ernährungs- und Platzansprüchen.
Lohnt sich das Spiel?
Prehistoric Kingdom befindet sich weiterhin im Early Access und erhält regelmäßige Updates, die unter anderem Kampfmechaniken und die Erweiterung der Artenliste auf achtzig umfassen. Die Nutzerbewertungen liegen insgesamt bei „Sehr positiv", auch aktuelle Rückmeldungen fallen durchweg positiv aus. Die Simulationstiefe spricht vor allem Fans detaillierter Parkbauer an, die kreatives Gestalten mit der laufenden Betreuung von Tieren und Personal verbinden möchten.
Spieler, die offene Experimente bevorzugen, finden im Sandbox-Modus ideale Bedingungen, während Challenge-Modus mit Forschung und Wirtschaftssystemen klare Ziele bietet. Die angekündigte Weiterentwicklung bis mindestens Update 19 lässt weitere Verbesserungen erwarten. Das Spiel richtet sich an alle, die Management-Simulationen schätzen, bei denen sorgfältige Planung im Vordergrund steht.