Project Quickgunner ist ein First-Person-Shooter für den PC, der Action, Indie-, Casual- und Adventure-Elemente zu einem kompakten Singleplayer-Erlebnis verbindet. Die Spieler übernehmen die Rolle eines ehemaligen Agenten, der sich in einer Welt voller dubioser Geschäfte und schräger Figuren zurechtfinden muss. Nach seiner Entlassung bei einem früheren Arbeitgeber gerät er ins Visier alter Auftraggeber und schließt sich einer geheimen Untergrundorganisation an, die ihm neue Perspektiven eröffnet. Die Entscheidungen im Spiel bestimmen, welchen Weg er einschlägt.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht eine missionbasierte Struktur mit acht unterschiedlichen Levels. Jedes Level verändert sich je nach den getroffenen Entscheidungen. Die Aufgaben lassen sich durch Tarnung, offene Konfrontation oder eine Kombination aus beidem bewältigen. Drei verschiedene Kurzwaffen eignen sich für schnelle Züge oder Nahkämpfe, während vier Haupt- und Sekundärwaffen für längere Gefechte und unterschiedliche Kampfstile zur Verfügung stehen. Vier Ausrüstungsgegenstände erweitern die taktischen Möglichkeiten, einer davon ist versteckt und muss erst entdeckt werden.
Die Levels bieten verzweigte Wege und Begegnungen mit Nicht-Spieler-Charakteren. Manche Personen benötigen Hilfe, deren Unterstützung sich durch Belohnungen oder veränderte Verläufe auszahlen kann. Andere Figuren tauchen nicht mehr auf, wenn sie eliminiert werden - eine Entscheidung, die spürbare Konsequenzen hat. Diese Struktur lädt dazu ein, Abschnitte erneut zu spielen, um zu sehen, wie sich unterschiedliche Wahlmöglichkeiten auf das unmittelbare Geschehen und den Gesamtverlauf auswirken.
Spielmodi
Die Hauptkampagne erzählt die geschichtsbasierten Missionen mit ihren variantenreichen Verläufen. Davon unabhängig steht der Onslaught-Modus, ein survivalorientiertes Erlebnis, bei dem Wellen von Gegnern mit steigender Schwierigkeit abgewehrt werden müssen. Die Einstellungen erlauben es, die maximale Gegnerzahl und die Gesamtwellenanzahl anzupassen, was sich direkt auf die Belohnung am Ende auswirkt. Der Modus dient als Testfeld für Waffen- und Ausrüstungskombinationen außerhalb der Story-Levels.
Der Fortschritt im Onslaught-Modus nutzt dieselben Systeme wie die Kampagne. Spieler verfeinern ihre Ausrüstung über mehrere Durchläufe hinweg und testen die sieben verfügbaren Waffen sowie vier Ausrüstungsgegenstände gegen zunehmenden Druck. Höhere Schwierigkeitsstufen werden mit besseren Belohnungen vergütet und schaffen so einen klaren Anreiz für weitere Versuche.
Handlung und Entscheidungen
Die Geschichte begleitet den Agenten auf dem Weg vom entlassenen Operativagenten zum Mitglied einer geheimen Organisation. Hintergrundinformationen verdeutlichen die Risiken des Berufs, darunter die Gefahr, nach dem Ausscheiden bei einem früheren Auftraggeber ins Visier zu geraten. Entscheidungen während der Levels beeinflussen nicht nur unmittelbare Ereignisse, sondern auch, welche Charaktere später noch zur Verfügung stehen. Der Fokus liegt dabei auf persönlichen Entscheidungen statt auf großen Fraktionskonflikten.
Die Levels spielen in unterschiedlichen Umgebungen wie Stadtlandschaften und geheimen Laboren, die jeweils eigene Layouts und Begegnungstypen bieten. Im Vordergrund stehen die individuellen Handlungen des Agenten, deren Ausgang davon abhängt, wie Tarnung oder Eliminierung eingesetzt werden.
Lohnt sich das Spiel?
Project Quickgunner richtet sich an Spieler, die kurze, entscheidungsbasierte First-Person-Shooter-Kampagnen mit hohem Wiederspielwert durch verzweigte Szenarien und einen separaten Survival-Modus suchen. Die acht Levels und ihre Varianten bieten mehrere Wege, ohne großen Zeitaufwand zu erfordern, während der Onslaught-Modus anpassbare Herausforderungen für wiederholtes Kampftraining bereithält. Die Entwicklung durch eine einzelne Person und der vollständige Verzicht auf generative Tools sorgen für eine durchgängig handgemachte Präsentation.
Wer Indie-Action-Titel mit direktem Schießen und leichten Entscheidungsmechanismen mag, findet hier eine zugängliche Struktur. Die Auswahl an Waffen und Ausrüstung ermöglicht Experimente ohne übermäßige Komplexität, und das Belohnungssystem im Onslaught-Modus gibt klare Ziele für Optimierung vor. Die Verfügbarkeit auf dem PC macht es einfach, das Spiel auszuprobieren, wenn die beschriebenen Vorlieben passen.