Project: Space Farm ist ein Indie-Roguelike-Deckbuilding-Farmspiel für den PC. Spieler übernehmen die Leitung eines landwirtschaftlichen Betriebs im All, um die Nahrungsmittelversorgung einer wachsenden Kolonie durch sorgfältige Planung und wiederholte Durchläufe sicherzustellen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Anpflanzen, Bewässern und Ernten auf einem rasterbasierten Feld. Jede Pflanze besitzt einzigartige Fähigkeiten, die benachbarte Einheiten beeinflussen, während Maschinen über mehrere Zyklen hinweg stehen bleiben und kontinuierliche Unterstützung bieten. Durch gezieltes Wachstums-Boosting steigern Spieler die Erträge und sammeln Punkte gegen eine stetig steigende Quote.
Das Deckbuilding bildet das strategische Fundament. Karten repräsentieren Pflanzen, Maschinen und Aktionen wie das Bewässern. Während eines Durchlaufs wird das Deck durch Hinzufügen oder Entfernen von Karten weiterentwickelt, um stärkere Kombinationen und effiziente Engines zu schaffen. Ein Versorgungsschiff liefert in regelmäßigen Abständen neue Karten und eröffnet frische Möglichkeiten.
Die Steuerung erfolgt über einfache Klick-zum-Platzieren-Mechaniken auf dem Raster. Synergien zwischen den Einheiten sorgen für höhere Punktzahlen, während der handgepixelte Grafikstil das Weltraum-Setting mit detaillierten, charmanten Visuals ohne KI-Unterstützung präsentiert.
Spielmodi
Das Spiel ist ein Einzelspieler-Roguelike. Jeder Versuch beginnt mit einem neuen Feld und zufällig zusammengestellten Kartenangeboten im Shop, sodass keine zwei Durchläufe identisch verlaufen. Der Fortschritt wird zwischen den Versuchen zurückgesetzt, wodurch das Erlernen von Synergien und die Verfeinerung von Strategien im Vordergrund stehen, um höhere Quoten zu erreichen.
Zufällige Elemente in der Kartenverfügbarkeit und bei den Layout-Herausforderungen sorgen für hohe Wiederspielbarkeit, ohne permanente Upgrades oder übergreifende Fortschrittssysteme zwischen den Durchläufen.
Wichtige Mechaniken und Features
Pflanzenfähigkeiten wirken direkt auf benachbarte Einheiten und erzeugen Kettenreaktionen sowie effiziente Produktionsabläufe. Maschinen bringen Langlebigkeit und langfristigen Wert, da sie bestehen bleiben, während Pflanzen ein- und ausgewechselt werden. Das steigende Quoten-System erhöht kontinuierlich den Druck und verlangt von Spielern, die Produktion durch optimierte Decks und Platzierungsentscheidungen zu skalieren.
Ein großer Pool einzigartiger Einheiten und Fähigkeiten ermöglicht unterschiedliche Herangehensweisen. Engine-Building entsteht organisch, wenn Spieler Effekte kombinieren, um Erträge vor der Ernte zu vervielfachen. Das Weltraum-Thema zeigt sich in der Kulisse und den Einheiten-Designs, die alle im einheitlichen handgepixelten Stil umgesetzt sind.
Lohnt es sich zu spielen?
Project: Space Farm richtet sich an Spieler, die Farm-Simulation mit Roguelike-Deckbuilding verbinden möchten. Der Fokus auf Einheitensynergien und Quotenmanagement belohnt Experimente über mehrere Durchläufe hinweg, und das Fehlen von Carry-over-Progress hält jeden Run in sich geschlossen, aber dennoch skillabhängig.
Wer rasterbasierte Platzierungspuzzles und schrittweise Optimierung schätzt, findet in den Karteninteraktionen und Fähigkeitskombinationen ausreichend Tiefe. Die charmante Pixelgrafik und das Weltraum-Setting bieten visuelle Anziehungskraft, ohne auf komplexe Narrative oder zusätzliche Schichten zurückzugreifen. Die Verfügbarkeit auf dem PC macht das Spiel sowohl für kurze als auch für längere Sessions geeignet, die auf die Verbesserung der Run-Performance ausgerichtet sind.