PVV: Proxy of Virtue and Vice ist ein Singleplayer-Strategie-RPG, das taktisches Kampfgeschehen, Charakterentwicklung und eine erzählende Geschichte in einer cyberpunk-dystopischen Welt vereint. Spieler übernehmen die Rolle eines Couriers, der ein mysteriöses Paket durch eine Stadt liefern muss, die ständig von der Entität SeeMe überwacht wird. Das Spiel verbindet rundenbasierte oder actionorientierte Kämpfe mit Erkundung und Fortschritt in der Geschichte und greift dabei auf die Genres Strategie, Indie, RPG und Casual zurück.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Navigation durch eine stark überwachte Stadt, bei der Spieler gleichzeitig Kampfsituationen meistern. Sie sammeln und kombinieren Kugeln mit unterschiedlichen Effekten, um ihre Ausrüstung individuell anzupassen. Verschiedene Kombinationen verändern den Verlauf der Kämpfe gegen Gegner und Hindernisse und laden so zum Experimentieren ein.
Charakterfortschritt erfolgt durch Upgrades, neue Fähigkeiten und Ausrüstungsoptionen, die individuelle Builds ermöglichen. Diese Anpassungen helfen, schwierigere Herausforderungen während der Missionen zu bewältigen. Zusätzlich können Spieler Umgebungsmerkmale der Stadt nutzen, um zusammen mit den Kugeleffekten taktische Vorteile zu erlangen.
Die Handlung wird durch hochwertige Anime-Illustrationen und CGs vermittelt, die sowohl humorvolle als auch düstere Elemente enthalten. Die Story verknüpft sich häufig mit dem Lieferauftrag und enthüllt Details über das Kollektivbewusstsein, das die Bevölkerung kontrolliert, sowie über die Grenzen zwischen Wunsch, Glauben und wahrgenommener Realität.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich als Singleplayer-Erlebnis konzipiert und konzentriert sich auf das Abschließen von Aufträgen sowie den Fortschritt in der Hauptgeschichte. Missionen führen durch die Cyberpunk-Stadt, beinhalten Kämpfe und bieten Entscheidungen, die den Verlauf beeinflussen. Separate Mehrspieler- oder Wettbewerbsmodi sind derzeit nicht vorgesehen.
Der Fortschritt ist eng mit der Erzählstruktur verknüpft, wobei Kämpfe und Erkundung dem übergeordneten Lieferauftrag dienen. Spieler können Gebiete erneut besuchen oder Builds zwischen Begegnungen anpassen, um steigende Schwierigkeiten ohne externe Modi zu bewältigen.
Welt und Setting
Die Welt zeigt eine futuristische Stadt, die von Überwachung und kollektiver Kontrolle geprägt ist. Während der Aufträge decken Spieler Schichten der Täuschung auf, oft beginnend mit scheinbar alltäglichen Aufgaben wie der Beschaffung von Nahrung, die sich zu größeren Konflikten ausweiten. Die Atmosphäre verbindet absurden Humor mit ernsten Themen rund um Freiheit und Kontrolle.
Visuell stehen detaillierte Charakterzeichnungen und Umgebungsdetails im Vordergrund, die die Geschichte unterstützen. Easter Eggs mit Verweisen auf Anime-Tropes sind verstreut und unterstreichen den anime-inspirierten Charakter des Indie-Titels.
Lohnt es sich?
PVV: Proxy of Virtue and Vice richtet sich an Spieler, die strategische Kampfgestaltung mit erzählgetriebenen RPG-Elementen in einem kompakten Singleplayer-Format schätzen. Das Kugel-Kombinationssystem und taktische Umgebungsinteraktionen bieten Wiederspielwert durch unterschiedliche Builds, während die Geschichte eine fokussierte Cyberpunk-Erzählung mit humorvollen Akzenten liefert.
Da das Spiel noch nicht veröffentlicht ist und weder ein Release-Datum noch Nutzerbewertungen vorliegen, hängt das Interesse von der Vorfreude auf die Mischung aus Casual-Strategie und Visual-Novel-Elementen ab. Wer Indie-Titel mit Anime-Ästhetik, taktischem Fortschritt und dystopischen Themen sucht, könnte hier fündig werden - vorausgesetzt, das Spiel hält nach dem Launch, was es verspricht. Da keine Updates bestätigt sind, wird die Erstveröffentlichung maßgeblich über die langfristige Wirkung entscheiden.