Red Goblin: Cursed Forest ist ein Singleplayer-Pixel-Art-Puzzle-Plattformer für den PC, in dem Spieler die Feuer-Goblin Red steuern. Sie wurde von dem Ritter Artuo herbeigerufen und muss sich durch eine handgefertigte Welt voller psychologischer Elemente und retro-inspirierter Herausforderungen kämpfen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht präzises Plattformen, das mit kniffligen Rätseln in einer bewusst anspruchsvollen Umgebung kombiniert wird. Stacheln, Fallen und gegnerische Angriffsmuster sorgen für häufige Tode, sodass Fortschritt nur durch Timing und Erkundung gelingt. Geheime Bereiche verbergen zusätzliche Fähigkeiten, die spätere Abschnitte erleichtern. Elementarkräfte wie Feuer und Donner können freigeschaltet und gegen Hindernisse oder Feinde eingesetzt werden. Bossgegner besitzen eigene Sprites und KI-Verhalten, die Mustererkennung und Anpassung verlangen.
Drei Welten gliedern die Reise: die Eiskavernen von Magi, der namensgebende Cursed Forest und die Nightmare Factory. Jede Region bietet eigene Gefahren und visuelle Themen, während das handplatzierte Leveldesign ohne prozedurale Generierung erhalten bleibt. Eine unheimliche Soundtrack untermalt die Atmosphäre in allen Bereichen.
Spielmodi
Das Spiel ist rein auf den Singleplayer ausgelegt und enthält keine Mehrspieler-Elemente. Die Handlung verläuft linear durch die drei Welten, doch mehrere Enden belohnen unterschiedliche Entscheidungen und Abschlussstile. Die Erkundung geheimer Zonen und das Freischalten von Fähigkeiten erhöhen den Wiederspielwert, ohne die Singleplayer-Struktur zu verändern.
Handlung und Figuren
Die Geschichte wird über Begegnungen mit zentralen Charakteren wie Artuo, dem aufstrebenden Zauberer-Ritter, der Red beschwört, Melchior, dem Traumzauberer, und weiteren Begleitern erzählt. Rätsel und Plattform-Abschnitte enthüllen nach und nach den Hintergrund der Verwandlung des Dream Forest in den Cursed Forest. Der psychologische Ton entsteht aus diesen Interaktionen, nicht aus expliziten Horrorelementen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Fans anspruchsvoller Retro-Plattformer, die Trial-and-Error mit Entdeckung verbinden. Geheime Kräfte und mehrere Enden bieten spürbare Belohnungen für Ausdauer, während handgefertigte Level und Bosskämpfe fokussierten Singleplayer-Inhalt liefern. 2015 veröffentlicht und seither ohne größere Updates, bleibt es ein abgeschlossenes Erlebnis für alle, die sich für diese Mischung aus Schwierigkeit und Pixel-Art-Exploration begeistern. Spieler, die leichtere oder Mehrspieler-orientierte Titel suchen, könnten die hohe Todesrate als frustrierend empfinden.