Sands of Time ist ein Action-Adventure-Indie-Titel, der exklusiv für Virtual Reality auf PC und Meta Quest entwickelt wurde. Das Spiel versetzt die Spieler in die Zeit nach einem Raumschiff-Absturz an einer zukünftigen Küste von Dar es Salaam, wo jahrzehntelanger Sandabbau die Landschaft in eine Reihe zerstörter Zonen verwandelt hat. Im Mittelpunkt steht die Erkundung: Klettern auf verfallenen Strukturen, Navigieren durch zerklüftete Umgebungen und das Betrachten von Überresten verdrängter Gemeinschaften und Ökosysteme.
Gameplay
Die Kernmechanik dreht sich um das Durchqueren dreier unterschiedlicher Gebiete, die auf realen Orten und architektonischen Details aus Dar es Salaam basieren. Die erodierende Küstenlinie mit instabilen Ufern und schiefen Monumenten erfordert präzises Klettern und Routenplanung. Abbaugebiete zeigen sichtbare Spuren des Ressourcenabbaus, während die Untergrundstadt mit überfluteten Gängen, versunkenem Leben und eingestürzten Bauten lockt. Die Interaktion erfolgt direkt mit Objekten und Umgebungen, die ihre Geschichte durch Berührung und Beobachtung preisgeben - ohne Menüs oder Overlays.
Der Fortschritt hängt vom Einsammeln leuchtender Tansanit-Steine ab, die über die Zonen verteilt sind. Jeder Stein enthüllt weitere Details über die Auswirkungen des Sandabbaus auf Mensch und Natur, vermittelt durch Voice-Over und Umgebungsdetails. Eine eigens komponierte Soundtrack begleitet die Erkundung und passt sich der jeweiligen Zone an. Das System lädt dazu ein, gründlich zu suchen und Zonen mehrfach zu besuchen, um alle Sammelobjekte zu finden, bevor man sich der zentralen Sanduhr am Horizont nähert.
Spielmodi
Einzelspieler-Sessions ermöglichen es, alle Navigations- und Sammelaufgaben allein zu bewältigen. Im Shared-Multiplayer-Modus können mehrere Teilnehmer gleichzeitig dieselbe Welt erkunden und Kletterpassagen sowie Entdeckungen in Echtzeit koordinieren. Beide Modi nutzen dieselbe Kartenstruktur ohne Änderungen an Zielen oder Zonen. Der Fokus liegt auf gemeinsamer Beobachtung und Navigation, nicht auf Wettbewerb oder separaten Missionen.
Erkundungszonen und Umgebungsdetails
Jede der drei Zonen integriert spezifische kulturelle und architektonische Elemente aus der realen Region Dar es Salaam. Die Küstenlinie zeigt die Auswirkungen von Sandverschiebungen und Wassereinbrüchen auf die Bewegungswege. Abbaugebiete heben freigelegte Erdschichten und verlassene Geräte als Orientierungspunkte hervor. Die Untergrundstadt besticht durch übereinanderliegende Ruinen, in denen Licht und Wasser mit den verbliebenen Strukturen interagieren und so visuelle und akustische Hinweise erzeugen. Alle Elemente bilden eine zusammenhängende Welt, die die Beobachtung von Erosion und Verlust über alle Zonen hinweg belohnt.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung, ein Release-Termin steht als „demnächst" fest und es liegen noch keine Nutzerbewertungen vor. Sein Reiz liegt in der Kombination aus VR-Lokomotion, sammelbasiertem Storytelling und der Fokussierung auf ein reales Umweltthema, das an realen Schauplätzen dargestellt wird. Spieler, die narrative Abenteuer mit Schwerpunkt auf Entdeckung statt Kampf oder Zeitdruck suchen, könnten das Konzept nach dem Release ansprechend finden. Wer etablierte Multiplayer-Systeme oder regelmäßige Inhaltsupdates erwartet, sollte die offiziellen Kanäle im Auge behalten. Das aktuelle Feature-Set mit vollständiger VR-Unterstützung und gemeinsamen Sessions richtet sich an ein spezifisches Publikum und nicht an ein breites Action-Publikum.