„Scheming Through The Zombie Apocalypse: The Beginning" ist ein unabhängiges Casual-Adventure, das sich auf Dialogentscheidungen und Überzeugungsmechaniken in einer postapokalyptischen Welt konzentriert. Spieler steuern Hank, einen pensionierten Verkäuferhasen, und seinen Begleiter Larry, einen Hund, die ihr Überleben sichern, indem sie andere Tiere dazu bringen, die gefährliche Plünderarbeit zu übernehmen, während sie selbst in Sicherheit bleiben.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Gesprächs- und Entscheidungssystem. An jedem Ort wählen Spieler Dialogoptionen, um potenzielle Plünderer zu gewinnen - entweder durch Beuteanteile oder durch gezielte Einflussnahme, um scheue Tiere zu riskanten Ausflügen zu bewegen. Sobald ein Charakter überzeugt ist, begibt er sich in das Gebiet; Spieler erhalten Fortschrittsmeldungen und können in kritischen Momenten Anweisungen geben.
Das Inventarmanagement ergänzt das System: Gefundene Gegenstände lassen sich gewinnbringend tauschen oder in riskanten Wetten einsetzen. Der Fokus liegt auf geschickter Verhandlung statt direkter Aktion; der Erfolg hängt davon ab, wie gut Spieler die Persönlichkeiten der Tiere einschätzen. Die Erfahrung ist bewusst kurz gehalten und dauert meist nur ein paar Stunden. Scharfsinnige Texte mit schwarzem Humor, Popkultur-Anspielungen und gelegentlichem Fluchen sorgen für Tempo.
Die grafische Umsetzung nutzt einen schlichten 2D-Stil, der zum cartoonartigen Ton passt. Die Point-and-Click-Steuerung hält die Interaktionen übersichtlich. Entscheidungen haben Konsequenzen - vom Verlust von Ressourcen bis zum Tod eines Plünderers - und zwingen Spieler, kurzfristige Vorteile gegen langfristiges Überleben abzuwägen.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine Singleplayer-Erzählung, die aus aufeinanderfolgenden Szenarien besteht, die durch die zentrale Geschichte verbunden sind. Der Fortschritt verläuft linear, wobei mehrere Dialogzweige einzelne Ereignisse und Beuteergebnisse verändern. Separate Modi oder Mehrspieler-Elemente gibt es nicht. Die Struktur lädt dazu ein, Abschnitte erneut zu spielen, um alternative Überzeugungsstrategien auszuprobieren und zu sehen, wie unterschiedliche Entscheidungen den Weg in die Plünderer-Gilde beeinflussen.
Handlung und Charaktere
Hank und Larry bilden das Herz der Geschichte: zwei ungewöhnliche Überlebende, die eher auf Verkaufstalent als auf Kampf setzen. Sie treffen auf eine Reihe anthropomorpher Tiere mit eigenen Eigenheiten, die den Verhandlungsverlauf beeinflussen. Die Handlung verbindet leichte Überlebensziele mit komödiantischen Einlagen und zeigt die Absurdität, reale Einflusstechniken inmitten von Zombies und knappen Ressourcen einzusetzen. Schwarzer Humor entsteht durch das Gezänk der Charaktere und moralisch ambivalente Entscheidungen, ohne auf grafische Gewalt zurückzugreifen.
Lohnt es sich?
Auf Steam erhält das Spiel eine „Sehr positiv"-Bewertung: 84 Prozent von 321 Rezensionen fallen positiv aus. Viele loben den Humor, die Chemie zwischen den Charakteren und die ungewöhnliche Herangehensweise an das Zombie-Survival-Genre. Kritik gilt der repetitiven Struktur und der begrenzten Spielmechanik-Vielfalt, doch die kurze Spielzeit mildert diese Punkte für storyorientierte Spieler ab.
Das Spiel richtet sich an Fans von entscheidungsbasierten Erzählungen, leichten Inventarsystemen und dialoglastigen Erlebnissen statt actionlastigem Gameplay. Das lockere Tempo und der Fokus auf Überzeugung machen es für kurze Sitzungen geeignet. Die geprüften Mechaniken halten genau das, was das Konzept verspricht, ohne unnötige Komplexität. Wer eine humorvolle, risikoarme Einführung in das Genre sucht, findet hier konstanten Unterhaltungswert durch Schreibstil und Entscheidungsfolgen.
- Beuteanteile mit angeworbenen Plünderern aushandeln
- Tiere per Dialog durch gefährliche Situationen lotsen
- Gegenstände tauschen und in Wetten riskieren, um Ressourcen zu maximieren
- Einflusstaktiken in einer storygetriebenen Apokalypse einsetzen