Sea Star: The Diaries of Anne Bonny ist ein Third-Person-Action-Adventure für den PC, in dem Spieler Anne Bonny in zwei unterschiedlichen Zeitaltern erleben. Die Handlung führt sowohl durch die historische Piratin des 18. Jahrhunderts als auch durch ihre heutige Nachfahrin, die in parallelen Zeitebenen ums Überleben und ihr Erbe kämpfen.
Gameplay
Im Zentrum steht ein improvisationsbasierter Kampf, der ohne festes Waffenarsenal auskommt. Spieler tragen nur eine dauerhaft verfügbare Sekundärwaffe und eine Nahkampfoption mit sich und nutzen einen Enterhaken, um Gegnern Feuerwaffen abzunehmen. Leergeschossene Magazine lassen sich als Wurfgeschosse einsetzen, um Feinde ins Taumeln zu bringen, bevor der Zyklus von Neuem beginnt. Dadurch bleiben Begegnungen stets dynamisch und ressourcenabhängig.
Fortbewegung erfolgt ebenfalls über den Enterhaken: Spieler klettern Außenposten hoch, schwingen über Meeresbuchten und lassen sich aus dem Dschungeldach fallen. Die Umgebungen reichen von einer farbenprächtigen Tropeninsel der klassischen Ära bis hin zu dichtem, feindlichem Dschungel in der Gegenwart. Taktische Strukturen in Piratenlagern spiegeln sich in späteren Militäranlagen wider. Umweltpuzzles in den beiden weitläufigen Sandbox-Hubs bringen permanente Ausrüstungsverbesserungen.
Im Kampf gilt es, Gruppenbedrohungen durch taktische Taumelzustände zu kontrollieren, die durch weggeworfene Waffen entstehen. Dadurch ergeben sich Gelegenheiten, Ziele zu isolieren oder in Deckung zu gehen. Der von Beverly Van Wingerden komponierte Soundtrack unterstreicht das Tempo beider Epochen, ohne die mechanische Fokussierung zu überlagern.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich als Singleplayer-Erfahrung konzipiert. Es gibt weder Multiplayer-Optionen noch weitere Modi. Die Struktur folgt einer durchgehenden Kampagne, die zwischen den beiden Zeitebenen wechselt und dabei einheitliche Mechaniken für Kampf, Fortbewegung und Erkundung beibehält. Fortschritt wird durch permanente Upgrades aus den Sandbox-Hubs übertragen, was wiederholte Besuche in befestigten Lagern und Puzzle-Standorten belohnt.
Spieler dringen in gegnerische Stellungen ein, lösen Umwelt-Herausforderungen und passen den Waffen-Sammelzyklus an neue Layouts an. Durch das Dual-Era-Konzept fließt Wissen aus einer Zeitleiste direkt in Strategien der anderen ein und schafft so einen einheitlichen Fortschrittsverlauf.
Handlung und Setting
Die Erzählung verknüpft die Piratenabenteuer Anne Bonnys im 18. Jahrhundert mit den zeitgenössischen Bedrohungen ihrer Nachfahrin. Beide Epochen spielen sich auf großen Hub-Leveln ab, deren Außenposten und Lager spiegelverkehrte Strukturen aufweisen. Diese Parallelität beeinflusst Infiltration und Erkundung, indem historische Layouts als praktische Orientierung für spätere Abschnitte dienen.
Erkundung bringt Upgrades, die dauerhaft erhalten bleiben. Die Kulisse wechselt zwischen offenen, vertikalen Räumen der Piratenzeit und engerem Dschungel in der Gegenwart, was Bewegungsmöglichkeiten und Sichtlinien im Kampf verändert.
Lohnt es sich?
Sea Star richtet sich an Spieler, die Singleplayer-Action-Adventures mit Fokus auf Mobilität und anpassungsfähigem Kampf bevorzugen. Der improvisierte Waffenzyklus und die Enterhaken-Fortbewegung erzeugen eine einheitliche mechanische Identität über beide Zeitebenen hinweg. Wer Umweltpuzzles und Sandbox-Hubs mit Upgrade-Progression schätzt, findet durch die gespiegelten Layouts und dauerhaften Belohnungen anhaltenden Anreiz.
Da sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet und ein Release-Termin noch nicht feststeht, können Interessierte Updates zur Verfügbarkeit verfolgen. Die Betonung von fließender Bewegung und Ressourcen-Sammeln hebt es von klassischen Third-Person-Adventures ab und macht es zu einer gezielten Wahl für Fans dieses Spielstils.